Gelesen: Blinde Seele von Hilary Norman

Guten Tag ihr Lieben!
Geht es euch gut, steht schon der Kaffee bereit und liegt ein gutes Buch neben euch?
Momentan habe ich wieder eine kleine Leseflaute, aber ich hoffe, es geht zügig wieder aufwärts.
Kürzlich konnte ich aber endlich das Buch „Blinde Seele“ von Hilary Norman lesen, dass ich mir vor etlichen Monaten mal ausgeliehen hatte.

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Titel: Blinde Seele

Originaltitel: Eclipse

Autorin: Hilary Norman

aus dem Englischen von Veronika Dünninger

Genre: laut Buch ein Thriller, aber meiner Meinung nach wohl doch eher ein Roman.

ca. 400 Seiten.

erschienen bei Bastei Lübbe.

Darum geht es:

Frauen werden ermordet. In ihren eigenen vier Wänden. Sie liegen in ihren Betten, als schliefen sie. Mit Sonnenbrille. Oder Schlafmaske. Aber ohne Augen.
Der sogenannte Black Hole Killer jagt seine Opfer scheinbar willkürlich, inszeniert ihren Tod. Detective Sam Becket wird auf den Fall angesetzt. Doch erst als die junge Schauspielerin Billie verschwindet, kommt er dem Täter auf die Spur …

Mein Eindruck

Eigentlich wollte ich das Buch noch schlechter bewerten, aber da ich eine Nacht über meine Rezension geschlafen habe, kam ich doch noch etwas zur Besinnung. Mir hat Blinde Seelen aus viererlei Gründen nicht gut gefallen. Zum Einen lag es daran, dass dies der 6. Band der Sam Beckett-Reihe ist und es mal wieder nicht auf dem Buch gekennzeichnet war, weder auf der Vorder- noch auf Rückseite. Selbst im Inneren befindet sich nur eine Auflistung von weiteren Büchern der Autorin, aber kein Hinweis darauf, dass es sich um eine Reihe handelt. Zum anderen muss ich sagen, dass mich das Buch zum großen Teil gelangweilt hat. Es kamen viele Personen vor, die Stammleser wahrscheinlich noch aus Bänden davor kannten, dementsprechend wurde viel von der Handlung mit Belanglosigkeiten, wie etwa Familienbesuche und Opernabende verschwendet. Von einem Thriller habe ich bis zuletzt nichts gemerkt, eher empfand ich es als Telenovela in Buchform. Wie gesagt, Fans der Reihe, denen die Personen ans Herz gewachsen sind, werden bestimmt auch mit diesem Band ihre Freude haben. Ich werde die Reihe allerdings nicht weiterverfolgen und auch nicht neu starten.

Mein Fazit

Für Fans der Reihe sicherlich wieder lesenswert, für Thrillerfans, die auf Spannung stehen, absolut keine Empfehlung.

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Blinde Seele: Thriller. Sam Becket, Bd. 6

Habt ihr euch auch schon mal nichtsahnend ein Buch aus einer Reihe gekauft?

Habt einen schönen Tag!

Eure Melli

 

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Babylon Berlin

*Dieser Blogbeitrag enthält Werbung*

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schön viel früher fertiggestellt haben, aber ihr kennt das vielleicht: Die gute alte Zeit! 😉

Seit Ende September startete auf ARD endlich die Serie Babylon Berlin, die vorher nur auf dem Bezahlsender Sky lief. Da ich bisher nur gutes über Babylon Berlin gehört hatte, musste ich natürlich einen Blick hineinwerfen und wurde gleich zum Süchtigen und zum Flapper Girl. 😉

Was soll ich sagen? Ich habe eben ein Faible für die 1920er Jahre und mit dem Flair konnte mich die Serie gleich beim Schopfe packen.

Worum geht es in Babylon Berlin?

Babylon Berlin ist eine Serie, die von Tom Tykwer produziert wurde und am Ende der 1920er Jahre angesiedelt ist. Als Darsteller wirken unter anderem die großartige Liv Lisa Fries (die Präsenz) und Volker Bruch mit. Neben dem Cast bestechen vor allen Dingen die Atmosphäre, die wunderbaren Kulissen und die Story, denn eine so aufwendige Serie ist in deutschen Landen schon lange nicht mehr (oder vielleicht noch nie?) produziert worden. Bei all der Lobhudelei darf natürlich auch nicht der Soundtrack vergessen werden, denn der ist auch echt spitze.

Hier teile ich mal eine kleine Infografik, in der ihr ein paar Fakten über Babylon Berlin erfahren könnt.

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Quelle: Audible

Die Serie basiert auf den Bestsellerromanen von Volker Kutscher, welche auch als Hörbuch erhältlich sind.

Über den Autor: 

Als der studierte Germanist, Historiker und Philosoph Volker Kutscher mit dem Schreiben von Historienkrimis begann, zollte er damit zunächst seiner Heimat im Bergischen Land Rechnung. Sein erster regional angesiedelter Kriminalroman erschien unter dem Titel „Bullenmord“ bereits im Jahr 1996. Mit seiner Gereon Rath-Krimireihe, für die Kutscher 2007 den ersten Teil unter dem Titel „Der nasse Fisch“ vorlegte, betrat Volker Kutscher erstmals Neuland im Genre der Historienkrimis. Eine Krimireihe, die den Sündenbabel des Berlins der 20er-Jahre als Kulisse wählt, die es zuvor noch nie so gegeben hat.

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Quelle: Audible

Das Hörbuch zum ersten Teil der Reihe „Der nasse Fisch“ ist ab sofort auf Audible erhältlich. Als Sprecher wurde David Nathan engagiert, der unter anderem auch Johnny Depp seine Stimme leiht und Babylon Berlin in gewohnt angenehmer Weise untermalt.

Alle, die leider die Serie verpasst haben, sie sich aber gerne noch anschauen möchten, haben die Möglichkeit, sich die Folgen der ersten und zweiten Staffel kostenlos in der ARD Mediathek  anzusehen.

Hier gelangt ihr direkt zum Audible Magazin und bekommt weitere Fakten zur Serie und zum Hörbuch.

Habt ihr die Serie schon gesehen, beziehungsweise die Bücher und das Hörbuch schon gehört?

Über Kommentare würde ich mich wie immer sehr freuen! 🙂

Habt einen wunderschönen Tag!

Eure Melli

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Gelesen: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Hallo ihr Lieben!

Na, seid ihr wohlbehalten von der Buchmesse zurück gekehrt? Ich war ja diesmal leider wieder nicht dort! 😦

Vielleicht schaffe ich es aber nächstes Jahr auf die Leipziger! Das wäre schön!

Falls ihr aber, wie ich zuhause geblieben seid, dann habt ihr vielleicht auch etwas schönes gelesen?

Ich habe mir ein Buch gegriffen, was ich wirklich schon längst hatte lesen wollen, es aber dann doch nie getan habe, bis jetzt!

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Titel: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Originaltitel: Fantastic Beasts and Where to Find Them

Autorin: J.K. Rowling

aus dem Englischen übersetzt von Klaus Fritz

Eine Ausgabe der „Phantastischen Tierwesen & wo sie zu finden sind“ gibt es in fast jedem Zaubererhaushalt des Landes. Nun haben auch die Muggel Gelegenheit herauszufinden, wo der Quinatped lebt, was der Knuddelmuff frisst und warum man dem Knarl lieber keine Milch hinstellen sollte.

Mein Eindruck

Passend zum 20-jährigen Jubiläum des Harry Potter – Universums habe ich es endlich geschafft, das Buch „Phantastische Tierwesen…“ zu lesen. Ich beziehe mich bei meiner Rezension auf eine frühere Ausgabe, die, so glaube ich, von der Buchvorlage des Films etwas abweicht. Denn in meiner Ausgabe werden viele phantastische Tierwesen vorgestellt, die man bisher noch nicht in den Filmen oder in den Büchern kennengelernt hat. Ein kleines Lexikon sozusagen. Alle Erlöse kamen damals übrigens der Institution „Comic Relief“ zugute.

Das Buch ist gerade mal 60 Seiten dick, enthält aber viele Beschreibungen diverser Tierwesen, die uns Muggel bisher verborgen geblieben sind. Leider. Witzig waren hierbei auch die Anmerkungen von Harry Potter, bezüglich Ron oder Hagrid. Wer die Bücher gelesen hat, der weiß, was gemeint ist. Für eine nette Nachmittagslektüre zwischendurch lohnt sich das Buch auf jeden Fall, gelesen haben muss man es aber nicht unbedingt.

Mein Fazit

Nett, witzig und was für zwischendurch, um mal wieder einen Abstecher nach Hogwarts & Co zu machen.

Habt noch eien famosen Dienstag!

Eure Melli

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