Mel hat gelesen: Das Angstexperiment von J.A. Konrath

Was würde geschehen, bekäme man die Möglichkeit, an einem Experiment teilnehmen zu können, dass einem alle Ängste nehmen könnte?

Das würde bedeuten: Nie wieder Angst vor schwarzen dicken Spinnen zu haben oder im Flugzeug einer Panikattacke ausgesetzt zu sein.

Klingt zu schön, um wahr zu sein, nicht?

J. A. Konrath – Das Angstexperiment

Titel: Das Angstexperiment

Originaltitel: Haunted House

Autor: J. A. Konrath

ins Deutsche übersetzt von Kerstin Fricke

ca. 315 Seiten.

erschienen durch Amazon Crossing

Handlung

liebevoll kopierter Klappentext

Eine Million Dollar: So viel bekommt jeder von ihnen, wenn er eine einzige Nacht in dem Butler-Haus überlebt, diesem Ort des Schreckens. Unvorstellbar sadistische Morde wurden hier begangen, seitdem soll etwas Böses in dem alten Gemäuer spuken. Für die acht Testpersonen kein Problem, glauben sie: Sie haben gelernt, sich zu verteidigen.

Das Experiment beginnt – und das Grauen erwacht. Etwas greift sie an, nimmt sie gefangen, weckt in ihnen Angst jenseits aller Vorstellungskraft. Aber sind es wirklich Geister, die ihren Tod wollen? Oder ist es etwas Reales? Sie haben nur zwei Möglichkeiten, um der Panik und dem Schmerz zu entkommen: möglichst schnell zu sterben. Oder zu kämpfen …

Mein Eindruck

Ja ja, das Butler-Haus. Da geht es wirklich nicht mit rechten Dingen zu. Das müssen die Teilnehmer des Angstexperiments dann leider auch am eigenen Leib erfahren.

Das Buch ist ein spannender Horror-Roman. Durch die wenigen Seiten nahm die Geschichte auch relativ zügig Fahrt auf. Die Charaktere wurden detailliert vorgestellt und man (in diesem Falle ich) kam während des Lesens nicht mit den Figuren durcheinander. Das, was ich erwartet habe, habe ich bekommen: einen soliden Thriller/ Horror-Roman, allerdings hätte der Story ein paar Überraschungen ganz gut getan. Sehr geradlinig lief die Geschichte ab.

Man merkte, dass dem Autor seine Charaktere sehr am Herzen lagen und er sich von ihnen nur schwer trennen konnte.

Die mitspielenden Charaktere tauchten bereits in anderen Konrath & Kilborn-Geschichten auf. Auch wenn es nicht notwendig ist, die Vorgängerromane vor dem Angstexperiment zu lesen, kann ich es durchaus empfehlen, da mich dieses Buch auf die anderen Geschichten neugierig gemacht hat, ich nun aber nicht weiß, ob mir das Angstexperiment nicht schon zuviel aus den früheren Geschichten gespoilert hat. Deshalb lohnt es sich bestimmt, vorher einen Blick in die anderen Bände wie z. B. Origin oder Trapped zu werfen.

Würden Menschen, die einem großen Trauma ausgesetzt waren, sich freiwillig wieder an einen Ort begeben, von dem sie nicht wissen, welch unvorstellbare und vielleicht auch grausige Dinge sie erwarten, nur um ihre Angst zu kurieren?

Dass anscheinend die Mehrheit der Charaktere risikofreudig „ja“ sagt und sich beherzt in ihren nächsten Alptraum stürzt, war ein Punkt, den ich sehr fragwürdig fand und nicht nachvollziehen konnte.

Mein Fazit

Ein kurzweiliger Horror, der Lust auf die Vorgänger-Bände macht.

 

Das Angstexperiment

Von J. A. Konrath kann ich übrigens das Buch Der Lebkuchenmann sehr empfehlen. Dort begegnet man übrigens auch gleich einem der Charaktere aus Das Angstexperiment.

Nun muss ich mich langsam bereit machen (Kamera laden, Route heraussuchen etc.), denn meine beste Freundin und ich besuchen heute einen Lost Place! Vielleicht gibt es auch ein paar Fotos!

Habt ein schönes Wochenende!

Eure Melli 🙂

 

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Mel hat gelesen: Gray von Leonie Swann.

Da gab es dieses eine Buch von Leonie Swann, welches ich vor Jahren gelesen habe und ganz toll fand. Ich rede hier von Glennkill, dem Schafskrimi um Miss Maple und ihre Crew. Dann kam „Garou“ der Nachfolger, den ich schon nach ein paar Seiten abgebrochen hatte, weil: zu wirr, zu viele Personen.  Nun hoffte ich mit Gray einen würdigen Glennkill-Nachfolger bekommen zu haben.

Leonie Swann – Gray

Titel: Gray

Autorin: Leonie Swann

410 Seiten.

Genre: Tierkrimi

erschienen bei Goldmann

Handlung

Auszug aus dem Klappentext

Dr. Augustus Huff, Dozent an der berühmten Universität von Cambridge, hat plötzlich ein Problem: einer seiner Studenten ist in den Tod gestürzt. Nur ein tragischer Unfall oder Mord? Augustus vermutet Letzteres, denn das Opfer war alles andere als ein Engel. Ein Mörder im Elfenbeinturm – das darf nicht sein, und so macht sich Augustus, unterstützt von Gray, dem Graupapageien des Verstorbenen, auf die Suche nach dem Täter. Der Vogel erweist sich aber als vorlautes Federvieh, und zuerst stolpert Augustus von einem Fettnäpfchen in das nächste. Doch schon bald ist es Gray, der die richtigen Fragen stellt und Augustus begreift: nur gemeinsam können sie es schaffen, diese harte Nuss von einem Fall zu knacken.

Mein Eindruck

Anfangs hatte ich etwas Startschwierigkeiten mich mit Huff und seinem Charakter zu arrangieren. Als dann Gray, der fesche Graupapagei, in Huff’s Leben trat, hätte es so richtig spannend und interessant werden können.

Leider hat mir Gray bis auf ein paar lustige Momente nicht gefallen. Das lag zum einen an der Dynamik der Story, die, wenn man es genau nimmt, gar nicht da war.

Die Geschichte plätscherte vor sich hin, es gab keine Wendungen, der Leser wurde linear durch die Geschichte führt.

Auch Leonie Swann’s Schreibstil, der in Glennkill wunderbar für mich funktioniert hatte, wollte nicht so recht zu Gray passen.

Zu ausgeschmückt, zu viel Drumherum gesprochenes, was eher als Fülltext daher kam und weder Huff’s Charakter noch den der anderen Figuren festigte.

Auch die Handlungen der Charaktere, allen voran die von Huff empfand ich mehr als unlogisch. Ein neurotischer Professor mit Waschzwang, der abends die Fassadenkletterei für sich entdeckt? Für mich unvorstellbar.

Mein Fazit

Es sollte wohl mit Gray und mir nicht sein. Langweilig und ohne Spannung.

Wer mag, kann gerne in die XXL-Leseprobe reinschauen!

 XXL-Leseprobe: Gray: Kriminalroman – Inklusive eines Interviews mit der Autorin

Mögt ihr Geschichten, in denen Tiere die Hauptrolle spielen?

Habt einen schönen Tag!

Eure Melli

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Neuzugänge, Neuzugänge!

Stellt euch den Jungen vom Postillon mit seinem Tröthorn vor! So blöke ich durch die Gegend und möchte jeden darüber informieren, dass es Samstag bei Thalia Mängelexemplare gab, für 1, 50 Euro! Also schnell in die Grabbelkisten geguckt und sich was weg geholt. 🙂

M. R. Carey – Die Berufene

Von diesem Buch habe ich schon vor zwei Jahren geschwärmt, allerdings hatte ich das Büchlein damals nur als eBook bei Skoobe gelesen. Da ich es meiner besten Freundin aber nun gerne ausleihen möchte, habe ich es mir gestern als Taschenbuch zugelegt.

Klappentext

Die zehnjährige Melanie hat eine Gabe: Ein ­Parasit, der die Menschen in brutale Tötungsmaschinen verwandelt, die »Hungernden«, macht ihr nichts aus. Schwer bewacht leben sie und andere infizierte Kinder auf einer entlegenen Militärbasis, wo sie sich täglich grausamen Tests ausgesetzt sehen. Sie wissen nicht, warum sie gefangen gehalten werden. Sie wissen nicht, warum sie nicht spielen dürfen.
Die undurchsichtige Wissenschaftlerin Dr. Caldwell weiß es sehr wohl: Sie ist fest entschlossen, den Schlüssel zur Rettung der Überlebenden zu finden, und schreckt auch vor drastischen Maßnahmen nicht zurück. Doch bevor Melanie ihren Experimenten zum Opfer fällt, rückt die Armee der »Hungernden« auf die Militärbasis zu. Wie gefährlich sind die Kinder wirklich? Und für wen?

erschienen bei Droemer-Knaur.

John Boyne – Haus der Geister

Bücher von John Boyne sollen ja auch nicht verkehrt sein, drum ist gestern das Haus der Geister bei mir eingezogen.

England 1867. Die junge Eliza Caine fährt in die englische Grafschaft Norfolk, um eine Stellung als Gouvernante anzutreten. Als sie an einem nebeligen Novemberabend müde und durchgefroren die Empfangshalle von Gaudlin Hall betritt, wird sie von ihren beiden Schützlingen Isabella und Eustace freudig begrüßt. Zu ihrer Überraschung stellt sie fest, dass außer den beiden Kindern niemand in dem alten viktorianischen Anwesen lebt – bis sie erkennen muss, dass sie dennoch nicht alleine sind. Etwas verfolgt sie und trachtet ihnen nach dem Leben. Eliza muss längst begrabene, tödliche Geheimnisse enträtseln, wenn sie nicht selbst den düsteren Mauern von Gaudlin Hall zum Opfer fallen will.

Das Buch gibt es bei Piper.

Gillian Flynn – Broken House

Diese Kurzgeschichte habe ich auch noch schnell mitgenommen. Ich bin immer wieder bei dem kleinen Buch in diversen Blogs hängen geblieben, war aber, ehrlich gesagt, etwas geizig 6, 20 Euro für eine Kurzgeschichte auszugeben. Wer wartet, der findet. 🙂

Die junge Nerdy hatte es bislang nicht leicht im Leben und bestreitet ihren Lebensunterhalt mit Wahrsagerei und sexuellen Dienstleistungen. Sie verdient nicht schlecht – meistens erzählt sie den Leuten genau das, was sie hören wollen. Bis sie Susan Burke trifft. Susan lebt in Carterhook Manor, einem alten viktorianischen Haus aus dem Jahr 1893, zusammen mit ihrem Mann, ihrem Sohn und ihrem Stiefsohn Miles. Susan ist völlig verängstigt, denn sie ist davon überzeugt, dass ein böser Geist von Haus und Stiefsohn Besitz ergriffen hat. Nerdy soll kommen und das Haus davon befreien. Die junge Frau glaubt weder an Geister noch an sonstige übernatürliche Dinge, aber hier bietet sich die Chance, sehr viel Geld zu verdienen. Aber als sie das Haus zum ersten Mal betritt und auch Miles trifft, fühlt sie es auch: Hier spukt kein Geist, hier lauert etwas Anderes. Etwas absolut Böses. Etwas, das töten will.

Broken House ist bei Fischer erschienen.

Alina Bronsky – Baba Dunja’s letzte Liebe

Kein Mängelexemplar, aber endlich als Taschenbuch erhältlich, deswegen musste es auch noch mit! Ich erwarte eine sehr traurige, aber auch hoffnungsvolle Geschichte.

Auszug aus dem Klappentext

Baba Dunja ist eine Tschernobyl-Heimkehrerin. Wo der Rest der Welt nach dem Reaktorunglück die tickenden Geigerzähler und die strahlenden Waldfrüchte fürchtet, baut sich die ehemalige Krankenschwester mit Gleichgesinnten ein neues Leben im Niemandsland auf. Wasser gibt es aus dem Brunnen, Elektrizität an guten Tagen und Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Vögel rufen so laut wie nirgends sonst, die Spinnen weben verrückte Netze, und manchmal kommt ein Toter auf einen Plausch vorbei. Während der sterbenskranke Petrov in der Hängematte Liebesgedichte liest und die Melkerin Marja mit dem fast hundertjährigen Sidorow anbandelt, schreibt Baba Dunja Briefe an ihre Tochter Irina, die Chirurgin bei der deutschen Bundeswehr ist. Doch dann kommt ein Fremder ins Dorf – und die Gemeinschaft steht erneut vor der Auflösung.

Das Buch ist im Kiwi-Verlag erschienen.

Das waren meine Neuzugänge. Habt ihr schon ein paar der Bücher gelesen? 😀

Liebe Grüüüße!

 

 

 

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Gelesen: Kiew Contract von Caroline de Vries

Dieses Buch durfte ich als Rezensionsexemplar von den dp publishers lesen. Dafür erstmal ein herzliches Dankeschön.

Caroline de Vries – Kiew Contract

Titel: Kiew Contract – Im Namen meines Vaters

Autorin: Caroline de Vries

Genre: Thriller, Politischer Roman

ca. 500 Seiten

erschienen bei dp publishers

Handlung

Auszug aus dem Klappentext

Eine Recherchereise in die ukrainische Hauptstadt Kiew wird für die Hamburger Reporterin Katharina Iswestja zur tödlichen Falle. In ihrer alten osteuropäischen Heimat bricht die Vergangenheit des verhassten Vaters über ihr Leben herein – des Vaters, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat.

Der Journalist Grigorij Iswestja hatte mit Recherchen gegen korrupte Politiker und Oligarchen seine Familie in Lebensgefahr gebracht. Doch Katharina lernt ihn zu verstehen: Es gibt Ideale, für die man alles auf Spiel setzen muss …

Mein Eindruck

Eigentlich bin ich nicht der Typ für Polit-Thriller, dachte ich jedenfalls. Kiew Contract fand ich jedoch, nach einem etwas undurchsichtigen Anfang ziemlich spannend.

Die Protagonistin Katharina reist nach Kiew, um mehr über ihren Vater zu erfahren und um zu recherchieren.

Dabei springt das Buch immer wieder von Vergangenheit in die Zukunft und der Leser erfährt mehr über Katharina’s Charakter. Spannung wurde sehr schnell aufgebaut und auch konstant gehalten.

Trotzdem fand ich das Buch zum Ende hin etwas ermüdend und langgezogen, da hätten ein paar Seiten weniger ganz gut getan.

Mein Fazit

Kiew Contract ist ein spannender Polit-Thriller, der trotz Längen unterhalten kann.

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Kiew Contract: Im Namen meines Vaters (Politthriller, Wirtschaftsthriller, Thriller)

Mögt ihr Polit-Krimis?

Liebe Grüße sende ich euch!

Eure Melli

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TAG-Time: 10 Fragen über Musik.

Diesen TAG habe ich auf Weltenwanderers tollem Blog entdeckt und da musste ich gleich mitmachen! 😀

  1. Welches Lied hörst du gerade bzw. hörst du gerade Musik?

Momentan schaue ich einen Film, da läuft leider keine Musik, aber vor ein paar Minuten habe ich „Perth“ im Teen Daze Remix von Bon Iver gehört. Ich mag die Band und das Lied ist mir im Film „Son of a Gun“ mit Ewan McGregor aufgefallen.

 

 

2) Welche Musikrichtung bevorzugst du?

Da kann ich mich schlecht festlegen, es gibt doch so viele. 🙂 Ich höre sehr gerne  Trip-Hop oder Ambient, aber auch Indie und gerne mal Rock.

3) Mit was hörst du Musik?

Im Auto höre ich immer über den USB-Stick Musik, zuhause über die Spotify-App und manchmal über Prime-Music, obwohl die Auswahl dort sehr mager ist. Dann doch lieber Spotify. Und You Tube.

4) Wer ist zurzeit dein Lieblingssänger bzw. deine Lieblingssängerin?

Momentan höre ich mir gern frühere Alben von Sam Phillips und ein paar Songs von Keith Urban an.

5) Was war deine erste CD?

Ich glaube, das war ein Album von der Band  2 Unlimited. Ihr wisst schon, das Album mit Tribal Dance und No Limit drauf. Feinster Euro-Dance.

6) Kannst du selber gut singen?

Och, es geht. Wahrscheinlich werde ich niemals Preise gewinnen, aber ich kann ein bisschen den Ton halten.

7) Magst du Schlager?

Früher als Jugendliche schon, da war ich auch mehr auf Parties und da sorgten die Schlager plus Alkohol dann immer für eine gute Stimmung. Heute kann ich Schlager nicht mehr hören.

8) Welches Lied hörst du, wenn du happy bist?

Keith Urban – Wasted Time

 

 

und

das Alice Thema

 

9) Welches Lied hörst du, wenn du traurig bist?

Genau die gleiche Musik wie sonst auch, nichts trauriges. Eher was lautes wie Disturbed oder Filter.

Dein derzeitiges Lieblingslied?

Das waren sie schon, die TAG-Fragen! 😀

Wer mag, darf sich auch gerne den Musik-Fragen stellen!

Liebe Grüße sendet euch Melli

 

 

 

 

 

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Gelesen: Alexi Zentner – Die Hummerkönige

Die Hummerkönige habe ich als Rezensionsexemplar bei Vorablesen bekommen.

Titel: Die Hummerkönige

Originaltitel: The Lobster Kings

Autor: Alexi Zentner

ins Deutsche übersetzt von Werner Löcher-Lawrence

ca. 400 Seiten.

Genre: Belletristik, Familienroman

erschienen im btb -Verlag.

Handlung

Auszug aus dem Klappentext

Sie sind die Familie Kings, die Könige von Loosewood Island. Dieser ungestümen Insel zwischen Nova Scotia und Maine. Karg ist es hier, ursprünglich, rau. Doch die Kings sind mit dem Reichtum des Meeres gesegnet und widmen sich hier seit nunmehr dreihundert Jahren dem Hummerfang. Als Brumfitt Kings, der erste der Familie auf die Insel kam, konnte er, so heißt es, das letzte Stück zu Fuß zurücklegen. Denn es gab hier so viele Hummer, sie bildeten mit ihren Panzern eine Brücke und bahnten ihm einen Weg durch das Wasser. Heute will sich Cordelia Kings auf Loosewood Island und als Hummerfischerin behaupten. Sie will beweisen, dass sie die Königin der Insel sein kann: sich selbst, ihrem Vater – und ihrem verheirateten Steuermann. Doch das erweist sich als schwieriger als gedacht, denn seit jeher lastet ein Fluch auf den Kings – und der fordert Opfer, und beeinflusst das Leben der Familie nicht minder als das unergründliche, alles verschlingende Meer …

Mein Eindruck

Sie sind die Könige der Hummerfischer: Familie King, Nachfahren des Großen Brumfitt King, des ersten Hummerfischers auf Loosewood Island. Jahrhundertelang sind alle Söhne aufs Meer hinausgefahren, nun strebt zum ersten Mal eine Frau, Cordelia King, Tochter von Familienoberhaupt Woody, den Seefahrer-Thron an.

Das Buch hat es mir nicht leicht gemacht. Einerseits fand ich die Geschichte rund ums Hummerfischen sehr interessant, andererseits konnte ich mit der Geschichte um Brumfitt, seine Gemälde und die sich selbst verherrlichende King-Familie wenig anfangen.

Die Familie King, allen voran Cornelia und Woody fand ich sehr unsympathisch. Durch die Vergötterung des Vaters, der im ganzen Ort trotz mafiaüblicher Methoden natürlich auch angebetet wurde, wurde das Lesen für mich sehr anstrengend.

Ich konnte den Zauber, der von den Gemälden Brumfitts ausgehen sollte, leider auch nicht nachvollziehen.

Am schlimmsten fand ich die Gewaltbereitschaft, die in der Geschichte vorherrschte. Ohne wenn und aber wurde mit Fremden kurzer Prozess gemacht, frei nach dem Motto: „Das hat ein King früher schon so gemacht und das macht er auch heute noch so.“

Mein Fazit

Zähe Familiengeschichte mit dem Finger am Abzug. Leider war das nichts für mich.

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Die Hummerkönige: Roman

Habt einen schönen Tag! 🙂

Eure Melli

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Bücher, die im Juni dran sind.

Überschrift gelungen oder? Wenn die nicht mal aussagekräftig ist! 😀

Hier 3 Bücher, die ich in diesem Monat noch lesen möchte.

Leonie Swann – Gray

Leonie Swann – Gray

Ich liebte Glennkill und Garou weniger, deshalb bin ich nun sehr auf Gray gespannt.

Gray von Leonie Swann

Dr. Augustus Huff, Dozent an der berühmten Universität von Cambridge, hat plötzlich ein Problem: einer seiner Studenten ist in den Tod gestürzt. Nur ein tragischer Unfall oder Mord? Augustus vermutet Letzteres, denn das Opfer war alles andere als ein Engel. Ein Mörder im Elfenbeinturm – das darf nicht sein, und so macht sich Augustus, unterstützt von Gray, dem Graupapageien des Verstorbenen, auf die Suche nach dem Täter. Der Vogel erweist sich aber als vorlautes Federvieh, und zuerst stolpert Augustus von einem Fettnäpfchen in das nächste. Doch schon bald ist es Gray, der die richtigen Fragen stellt und Augustus begreift: nur gemeinsam können sie es schaffen, diese harte Nuss von einem Fall zu knacken.

Gray ist im Goldmann-Verlag zuhause.

 

Thomas Klußmann – Das Online Marketing Praxishandbuch

 

Das Online Marketing Praxishandbuch von Thomas Klußmann

Dieses Buch habe ich durch einen glücklichen Zufall über eine Gratisaktion bekommen. Thomas Klußmann, Autor und einer der Köpfe von Gründer.de bot das Buch kostenlos Ende Mai zum Kauf an. Ein paar Seiten habe ich schon gelesen und die waren bereits informativ. Eine Rezi wird folgen.

Allgemeine Einführungen zum Thema Online-Marketing gibt es wie Sand am Meer.

Dieses Buch richtet sich an all diejenigen, die sich nach konkreten Tipps für die Optimierung ihres Online-Businesses sehnen. Anstelle von grauer Theorie erhältst du hier erfolgserprobte Strategien zu allen relevanten Themenbereichen des Online-Marketings, die verständlich erklärt werden und praktisch umsetzbar sind.

 

J. A. Konrath – Das Angstexperiment

Das Angstexperiment von J.A. Konrath

Ja, noch so ein Buch, was ich beim Stöbern entdeckt habe. Die Wortspielerin war schuld! 😉 Vom Lebkuchenmann war ich ja vor einiger Zeit so begeistert, deshalb musste ich jetzt auch zum Angstexperiment greifen. Hey, und etwas Horror ist doch immer gut! 😀

Eine Million Dollar: So viel bekommt jeder von ihnen, wenn er eine einzige Nacht in dem Butler-Haus überlebt, diesem Ort des Schreckens. Unvorstellbar sadistische Morde wurden hier begangen, seitdem soll etwas Böses in dem alten Gemäuer spuken. Für die acht Testpersonen kein Problem, glauben sie: Sie haben gelernt, sich zu verteidigen.

Das Experiment beginnt – und das Grauen erwacht. Etwas greift sie an, nimmt sie gefangen, weckt in ihnen Angst jenseits aller Vorstellungskraft. Aber sind es wirklich Geister, die ihren Tod wollen? Oder ist es etwas Reales? Sie haben nur zwei Möglichkeiten, um der Panik und dem Schmerz zu entkommen: möglichst schnell zu sterben. Oder zu kämpfen …

Sodele, das waren meine 3 Bücher, die im Juni hoffentlich noch dran sein werden.

Was lustiges, was informatives und was zum gruseln. Das perfekte Leseratten-Ü-Ei!

Kennt ihr die Bücher oder eines davon? Oder zwei?

Habt einen schönen Wochenstart!

Eure Melli

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Gelesen: Mats Strandberg – Die Überfahrt

Eine Kreuzfahrt, die ist lustig…

Nicht immer läuft alles auf einer Reise auf dem Meer harmonisch und organisatorisch korrekt ab, siehe die „Baltic Charisma“.

Mats Strandberg – Die Überfahrt

Titel: Die Überfahrt

Autor: Mats Strandberg

ins Deutsche übersetzt von Antje Rieck – Blankenburg

ca. 500 Seiten

Genre: Horror

erschienen bei Fischer TOR

 

Handlung

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich.
Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma …

Mein Eindruck

Ein Sticker auf dem Buch zitiert Dagens Nyheter mit den Worten: „Der schwedische Stephen King“.

Strandberg mit King zu vergleichen, war wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen, die Marketingstrategie wurde aber dennoch nicht verfehlt, denn auch ich habe es mir (vielleicht sogar wegen dem Aufkleber auf dem Buch) gekauft.

Ja, die Angst geht um auf der Fähre Baltic Charisma. Irgendetwas hat sich an Bord geschlichen, etwas was ganz und gar übles…

Das Buch gibt in kurzen Kapiteln abwechselnd die Gedanken einzelner Menschen wieder, die an Bord der Charisma arbeiten oder als Gäste eingezogen sind. Auch die Fähre selbst kommt in einigen Kapiteln zu Wort und der Leser bekommt einen groben und spannenden Überblick über die Geschehnisse, bzw. über die Wandlung der Baltic Charisma, von einer familiären Urlaubsfähre mit Tradition zu einer Todesfalle ohne Ausweg.

Das Buch ist kein Thriller, sondern ein Horrorroman. Blut fließt so einiges und es kann aufgrund von wiederholten Darstellungen auch hin und wieder mal der „Das hatten wir doch schon mal-Effekt“ auftreten.

Für mich haben die Wiederholungen aber durchaus Sinn ergeben, da ich mich als Leser an die Charaktere, einer unterschiedlicher als der andere, geklammert hatte und jedesmal theatralisch seufzen musste, wenn „es“ mal wieder jemand liebes und sympathisches erwischt hatte.

Gerade dem Grauen auf engstem Raum ohne Ausweg gegenüberzustehen war mit ein ausschlaggebender Punkt, warum ich mich für die Überfahrt entschieden habe.

Das Buch ist sicherlich kein Meisterwerk und es kommt auch schwer an die Werke von Stephen King heran, aber es war spannend und gut geschrieben und ich fühlte mich gut unterhalten.

Mein Fazit

Für Fans von Horrorgeschichten in ausweglosen Situationen kann ich das Büchlein nur empfehlen.

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Die Überfahrt: Roman

Ich habe bisher noch an keiner Kreuzfahrt teilnehmen dürfen und  habe dies in nächster Zeit auch nicht vor, weil ich einfach nicht der Typ dafür bin (denke ich). Vielleicht würde es mir ja auch gefallen, aber ich verbringe meinen Urlaub lieber auf Land und bin ungebunden.

Habt ihr schon mal eine Kreuzfahrt gemacht oder würdet ihr gerne eine unternehmen?

Und habt ihr das Buch gelesen?

Habt ein tolles Wochenende. 🙂

Eure Melli

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Gelesen: Girl on the Train von Paula Hawkins

Nun bin ich dank dem eBook-Anbieter  Skoobe in den Genuss gekommen, das Buch „Girl on the Train“ von Paula Hawkins zu lesen.

Von diesem Buch habe ich schon so viel gutes und schlechtes gehört, da war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mir darauf eine eigene Meinung bilden wollte. 😀

Außerdem spielt im gleichnamigen Film Emily Blunt die Rolle der Rachel und da ich den Film unbedingt sehen möchte, weil Blunt-Fan, wollte ich vorher noch schnell die Romanvorlage lesen!

Paula Hawkins – Girl on a Train

Titel: Girl on the Train

Autorin: Paula Hawkins

ins Deutsche übersetzt von Christoph Göhler

Genre: Roman

ca. 460 Seiten.

erschienen ist der Roman bei Blanvalet

Handlung

Auszug aus dem Klappentext

Auf ihrer täglichen Zugfahrt in die Stadt beobachtet die frisch geschiedene Rachel ein junges Paar, das in einem Haus an der Bahnstrecke lebt, und malt sich dessen vermeintlich perfektes Leben aus. Eines Tages aber wird Rachel vom Zugfenster aus Zeugin, wie dort etwas Schreckliches geschieht. Sie meldet der Polizei ihre Beobachtung und verstrickt sich damit unaufhaltsam in die kommenden Ereignisse …

Mein Eindruck

So schnell, wie ich mir erhofft hatte, das Buch durchzulesen, schaffte ich es dann doch nicht. Immer wieder musste ich es zur Seite legen. Nicht, weil mich der Schreibstil oder die Geschichte um die alkoholkranke Rachel und ihre Gedanken nicht interessiert hatte, sondern weil Rachel als eine so traurige und gebrochene Figur dargestellt wurde, dass ich einfach zwischendurch eine Pause einlegen musste.

Ich kann mich den positiven Stimmen zum Buch nur anschließen. Girl on the Train ist ein spannender Roman, der „anders“ ist und den ich so in dieser Form noch nie gelesen habe.

Durch die verschiedenen Charaktere bekommt der Leser immer mehr Einblicke in Rachels Vergangenheit und dadurch, dass die Figuren so detailliert beschrieben wurden, konnte ich sowohl Sympathie, als auch Hassliebe zu manchen aufbauen.

Einzig das Ende kam mir vorhersehbar und aufgebläht daher. Die letzten 50 Seiten zogen sich etwas, da hatte ich den Eindruck, die Autorin möchte einfach noch ein paar extra Seiten dazu dichten für nix und wieder nix.

Mein Fazit

Trotz Kritikpunkte ist das Buch für mich großartig und spannend geschrieben. Nun bin jetzt natürlich auf den Film gespannt.

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Girl on the Train – Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.: Roman

Habt ihr das Buch schon gelesen?

Kennt ihr den Film auch?

Ich wünsche euch einen schönen Tag! 🙂

Eure Melli

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Mel’s Lesestatistik vom Mai 2017

Hallooo!

Nun ist der Mai auch schon wieder rum! Schön war er ja.

7 Bücher habe ich gelesen. Gerne hätte ich mehr, aber da der Mai etwas stressig war, kam ich nicht hinterher. 😀

Dafür fand ich den Großteil okay.

Gebundene Ausgaben: 3

Taschenbücher: 2

eBooks: 2

Toll fand ich Girlboss und Summertime. Enttäuscht hat mich dagegen der Monday Club und Kaltes Verlangen, brrr.

Wie war denn euer Mai so lesetechnisch?

Habt einen schönen Abend!

Eure Melli

 

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