Gelesen im Juni

 

Hallo ihr Büchernarren und -närrinnen!

Wo ist denn jetzt eigentlich der Juni hin? Die Zeit rast zur Zeit dahin, geht es euch auch so?

Trotzdem konnte ich im Juni 4 Bücher lesen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können.

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Ab geht die Diashow!

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4 Bücher, von denen mir zwei gut bis sehr gut gefallen haben! Die Rede ist von der unwissenden Magierin von Marlene Beer und Die Siedlung von Su Turhan. Schwach dagegen fand ich den Rest. 🙂

Die Rezi zur Siedlung gibt es übrigens morgen auf meinem Blog! 🙂

Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Tag! Lasst es euch gut gehen!

Eure Melli

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Gelesen: Wie uns Reisen glücklich macht von Julia Lassner

Hallo ihr Lieben! Ich komme leider zur Zeit überhaupt nicht zum Bloggen, es ist doch zum verrückt werden! Dabei möchte ich doch so gerne!

Immerhin schaffe ich es aber, mich mehr entspannt dem Lesen hinzugeben und das ist ja auch schon mal etwas, nicht? 😉

Gelesen habe ich diesen Monat querbeet. Ein Krimi, ein Horrorschinken und auch ein Reiseratgeber war bisher dabei.

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Titel: Wie uns Reisen glücklich macht

Autorin: Julia Lassner

Genre: Reiseratgeber, Selbstfindung

ca. 139 Seiten.

erschienen ist das Buch im Herder Verlag.

Einfach losgehen und die Welt entdecken. Die erfolgreiche Reisebloggerin Julia Lassner zeigt uns, wie das geht. Ihre spannenden Erlebnisse, Geschichten und Tipps inspirieren den Leser, selbst in die Welt zu ziehen und eigene (Reise-)Träume zu verwirklichen. Dabei macht sie uns in jedem Kapitel Mut und zeigt, dass Reisen einfach gut tut. Ihr Credo: Das Leben ist ein Abenteuer. Für uns heißt das: runter vom Sofa, raus zur Haustür und auf ins Abenteuer.

Julia Lassner ist Freigeist, Weltreisende und Abenteurerin. Auf globusliebe teilt sie ihre sogenannten Once-in-a-lifetime Erlebnisse aus der ganzen Welt mit ihren Lesern.

Mein Eindruck

Ich muss zugeben, dass ich vor dem Lesen von Wie uns Reisen glücklich macht noch nie etwas von Julia Lassner und ihrem Blog Globusliebe gehört habe. Nach dem Lesen bin ich nun um einiges schlauer geworden und kann allen Reisefreunden empfehlen, auch mal einen Blick oder zwei auf ihren Blog und in dieses Büchlein zu werfen.

Wie uns Reisen glücklich macht kann man am besten als Reiseratgeber oder Reisetagebuch beschreiben. Dabei beschreibt Lassner, wie sie zum Reisen gefunden hat und ihre Vergangenheit hinter sich ließ.

In diesem Buch kommen ebenfalls verschiedene Aussteiger, Unternehmer und Blogger zu Wort, sie alle haben sich für ein Leben fern ab des Mainstreams und fürs Entdecken der Welt entschieden.

Mir hat das Buch gefallen. Es ist halt ein typisches kleines Handbuch, welches man sich zur Motivation und zur Erweiterung des eigenen kleinen Horizonts zwischendurch gönnt.

Mein Fazit

Für alle Reiselustigen unter euch ist hier wieder ein passendes Büchlein erschienen, um in die Ferne zu schweifen.

Nun kommt ein Affiliate-Link, der euch zum grossen A führt, solltet ihr auf ihn klicken. Solltet ihr über diesen Link bestellen, erhalte ich davon eine kleine Provision, teurer wird das Buch nicht.

Wie uns Reisen glücklich macht: Vom Aufbrechen, Loslassen und Ankommen

Ähnliche Bücher, die mir auch gefallen haben sind zum Beispiel

Laufen. Essen. Schlafen. von Christine Thürmer

Gelesen: Jenseits des Weges von Sonja Yoerg

und

Gelesen: Auf alles vorbereitet von Jens Bey und Marie Geißler

Auf jeden Fall habe ich noch vor das Buch „Frühstück mit Elefanten“ zu lesen, was im Buch auch erwähnt wurde. Habt ihr es schon gelesen?

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!

Eure Melli

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Gelesen: Die Siedlung von Su Turhan

Guten Morgen ihr verrückten Hühner und Hähne!

Seid ihr vielleicht gerade schön am lesen und ich störe euch nun mit diesem Beitrag? Tja, dann tut es mir leid, aber der musste jetzt einfach mal sein. 😉

Dieses Buch habe ich im Juni gelesen und es wird Zeit, dass ich euch langsam mal darüber berichte, was sich so zugetragen hat dort und wie ich es fand.

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Titel: Die Siedlung

Autor: Su Turhan

Genre: Thriller

ca. 320 Seiten

erschienen bei Piper

Darum geht es: 

„Himmelhof“ ist das Paradies auf Erden. Die Mustersiedlung liegt idyllisch an einem See, künstliche Intelligenz durchdringt den Alltag der Bewohner. Vordenker und Start ups sorgen für Drohnen, autonom fahrende Fahrzeuge, selbstlernende Recylingsysteme. In der medizinischen Forschung wird zum Wohle der Menschen neuartiges erdacht. Als es ausgerechnet hier zu einer dramatischen Geiselnahme mit tödlichem Ausgang kommt, ist das ein Schock. Wenig später zieht Helen Jagdt in eines der Smarthomes ein, angeblich eine Yogalehrerin. Sie gewinnt das Vertrauen des ehemaligen Biochemikers Adam Heise, der nicht ahnt, dass sie gegen ihn ermittelt. Als er hinter ihr Geheimnis kommt, nutzt er alle technischen Möglichkeiten „Himmelhofs“, um zu verhindern, dass sie die Abgründe hinter der schönen Fassade ans Licht bringt. Schon bald muss Helen um ihr Leben fürchten – das Paradies der Zukunft wird zur Hölle im Hier und Jetzt.

Mein Eindruck

Meinungen zu Büchern gehen verständlicherweise immer stark auseinander und auch ich hätte das Buch nach der Einleitung aufgrund der hohen Anzahl von Charakteren, mit denen man bombardiert wurde, gleich lieber wieder beenden wollen. Doch, wieso auch immer, ich habe durchgehalten und siehe da: Es wurde besser. Der Nebel der Charaktere lichtete sich und ich konnte immer mehr in die Geschichte eintauchen und fand sie auch wirklich gut! Die Thematik einer High-Tech-Wohnanlage interessierte mich eh schon, noch dazu fand ich die typischen „edgy“ Smarthome-Bewohner sehr gut dargestellt.

Warum ich dem Buch aber nicht die volle Punktzahl geben kann, liegt daran, dass mir alle Charaktere zu hölzern und kühl dargestellt wurden und sie mir bis zum Ende nicht sonderlich sympathisch vorkamen. Auch das Ende, was ich sehr unoriginell fand, hätte man anders und besser machen können, meiner Meinung nach. Ich fand es unglaubwürdig.

Mein Fazit

Trotz des Schlusses, der mich nicht mitreißen konnte und den einseitigen Charakteren fand ich die Siedlung aber sehr interessant und auch spannend.

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Die Siedlung – Sicher bist du nie: Thriller

Bücher die einen ähnlichen Themenschwerpunkt haben sind übrigens Das Scherbenhaus von Susanne Kliem und der Circle von Dave Eggers.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag und lest was feines! 😉

Eure Melli

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Gelesen: Das Schwein von Edward Lee

Hallo ihr Lieben!

Was macht ihr gerade so schönes, bereitet ihr euch schon mental auf das Wochenende vor oder seid ihr vielleicht sogar schon drin?

Vor kurzem hat mir meine beste Freundin mal wieder ein Buch vom Festa extrem geliehen. Ihr erinnert euch noch an Gelesen: Rock’n Roll Zombies aus der Besserungsanstalt von Bryan Smith ? Das gibt es unter anderem auch bei Festa Extrem.  Diesmal gab es „Das Schwein“ von Edward Lee. Nun hatte ich vorher noch nie etwas von Lee gesehen, hatte aber schon das ein oder andere dazu aufgeschnappt, wie zum Beispiel „sehr pervers“, extrem haarsträubend“ und alle möglichen Superlativen.  Ob mich das Buch gnadenlos überraschen, ja quasi schocken konnte, das erfahrt in meiner Rezi.

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Titel: Das Schwein

Originaltitel: The Pig

Autor: Edward Lee

aus dem Amerikanischen übersetzt von Markus Mäurer

Gerne: Horror

Worum geht es denn?

Man nehme:

  • einen skrupellosen Pornoproduzenten
  • ein auf Perversitäten spezialisiertes Studio mitten in der Einöde
  • zwei abgefuckte, drogenabhängige Prostituierte
  • dumme, aber liebenswerte Hinterwäldler
  • einen naiven Filmstudenten aus der Großstadt
  • eine sexsüchtige Sektenbraut
  • einen allzeit willigen Schäferhund
  • ein Hausschwein mit besonderen Talenten

Und fertig ist die größte literarische Sauerei des Jahrhunderts.

Mein Eindruck

Fans von extremen Horror-Elementen werden beim Schwein sicher auf ihre Kosten kommen, wobei manchen von ihnen vielleicht die Story etwas zu abgedreht erscheinen könnte.

Was ich erwartet habe? Eine Geschichte, in der sich abartiges und vielleicht noch ein Stück Handlung die Klinke in die Hand geben. Abartiges habe ich bekommen, allerdings krankt die Geschichte mit ihren knapp 150 Seiten am anderen Ende. Meiner Meinung nach versuchte der Autor alles nur erdenklich horrormäßige mit hinein zu packen, was dazu führte, dass ich am Ende relativ froh war, das Buch geschafft zu haben. Was ich erwartet hatte, das habe ich auch bekommen. Viel Splatter, viel Blut und kaum Story. Ich weiß nicht, ob andere Bücher von Lee ähnlich aufgebaut sind. Wenn dem so ist, dann wird das wohl das letzte Buch vom Autor für mich bleiben.

Mein Fazit

Für Fans von Lee, Blut und anderen Metzeleien bestimmt sehr lesenswert, für alle anderen too much.

Wer auf Splatter, Blut und Horror steht, dem kann ich die Autorin Moe Teratos und ihre Bücher ans Herz legen.

Nun schreibe ich noch schnell meine Lesestatistik für Juni fertig, damit die auch morgen früh online sein wird. 🙂

Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Start ins Wochenende!

Eure Melli

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