reRead Rudolf Jagusch – Mordsommer

Vorab danke ich dem dotbooks-Verlag für das Rezensionsexemplar. Diese Rezension steht unter dem Stern des reReads, denn ich habe dieses Buch schon einmal gelesen und auch schon einmal rezensiert und das fiel mir während des Lesens dann auch auf. Wer also meine frühere Rezi lesen möchte, der schaue bitte hier:

Darum geht es:

Ein anonymer Brief bringt die perfekte Welt der angehenden Oberstaatsanwältin Nina Lehmann von einem auf den anderen Moment zum Einsturz – wie kann der unbekannte Absender von der Sünde aus ihrer Jugendzeit wissen, über die sie für immer den Mantel des Schweigens decken wollte? Die Suche nach der Wahrheit führt sie in ein verlassenes Dorf in der Eifel: Hier, in einem Talkessel fernab der Außenwelt, muss sie den Geistern aus ihrer Vergangenheit gegenübertreten. Für Nina beginnt ein grausames Spiel auf Leben und Tod, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint …

Mein Eindruck:

Auch nach dem zweiten Mal lesen muss ich sagen, dass mir Mordsommer gut gefallen hat. Starker Tobak war für mich immernoch das Quälen der Tiere, alleine schon deshalb hab ich der Clique nicht unbedingt das Beste gewünscht.

Das Buch bietet genug Wendungen und spannende Szenarien, sodass man als Leser immer wieder überrascht wird, auch wenn das Ende für mich etwas vorhersehbar war.

Ich war sehr überrascht, wieviel ich vom Buch vergessen hatte, aber die Erinnerungen kehrten häppchenweise zurück.

Die Location fand ich auch sehr schön, Zu wissen, dass es in der Eifel eine verlassene Ortschaft, den Staudenhof gibt (der aber wohl in der Zwischenzeit grösstenteils abgerissen wurde), fand ich auch sehr interessant.

Mein Fazit

Ein spannender Thriller, der mit der Angst und dem Ekel spielt, für tierliebe Menschen sicher eine Herausforderung mit leider vorhersehbarem Ende.

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Ein Tag in Bremen.

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Letzte Woche haben wir uns spontan einen Tag Auszeit gegönnt und haben uns auf in das kleinste Bundesland Deutschlands gemacht. Klein aber fein.

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Die Herdentorswallmühle begrüßt uns gleich zu Beginn bei schönem Wetter.

Die Sonne meinte es gut mit uns und wir machten uns auf in die Altstadt. Unterwegs trafen wir den guten alten Roland.

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Den Roland findet man am Markt in der Altstadt.

Von dort aus ging es dann in die Böttcherstraße. Diese Sraße besticht durch kleine verwinkelte Gassen und hübsche Häuser. Dort befindet sich übrigens auch die Bremer Bonbon-Manufaktur. Wir konnten uns nicht zurückhalten und haben uns ein Glas „Rote Grütze“ mitgenommen. 

Der Lichtbringer

Der Lichtbringer über dem Eingang zur Böttcherstraße

Fernsprecher

Ein ziemlich cooler Fernsprecher.

Dieses ganze Gerenne hatte uns ziemlich hungrig gemacht, deshalb mussten wir noch beim Knurrhahn einkehren. Für mich gab es Fish & Chips, Lars hatte Seelachsfilet mit Kartoffelsalat. Superlecker.

Fisch & Chips

Lecker Fisch & Chips gab’s beim Knurrhahn.

Zuguterletzt mussten wir natürlich noch bei den Bremer Stadtmusikanten vorbeischauen. Den Vieren ging es bei der Hitze erstaunlich gut und sie haben sich über unseren Besuch sehr gefreut. 

Bremer Stadtmusikanten

Die Bremer Stadtmusikanten.

Dann war der Tag auch schon fast zu Ende und wir mussten uns wieder auf den Nachhauseweg machen. Das nächste Mal wollen wir aber mehrere Tage in der Hansestadt verbringen, da es dort echt viel zu sehen gibt.

Schaut doch auch mal auf playsoulsblog.wordpress.com vorbei, da gibt Lars ebenfalls seine Eindrücke über Bremen zum Besten und war Zeuge, wie man in der Bonbonmanufaktur Bonbons macht.

Wart ihr schonmal in Bremen? Was könnt ihr da empfehlen? 

Habt eine schöne Wochenmitte. 

Eure Melanie

P.S: Nen supercoolen Bubbletea könnt ihr übrigens bei Möchtee in Bremen genießen. Hatte dort einen Eistee Pfirsich mit Blaubeerperlen und der schmeckte supi.

Köstlicher Eistee Pfirsich mit Bobas.

Prost!

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Gelesen: Neil Gaiman – Sternwanderer

„Der Sternwanderer“ ist ein Film, der 2007 in die Kino kam, den ich damals sehr schön fand und erst jetzt durch Skoobe herausgefunden habe, dass es dazu auch eine Buchvorlage gibt. Da ich schon länger ein Buch von Neil Gaiman lesen wollte, begann ich einfach mit dem Sternwanderer.

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Darum geht es:

Das kleine Dörfchen Wall hat eine ganz besondere Attraktion: eine unscheinbare Mauer, die durch das Land verläuft und in der sich eine Pforte in die Welt der Feen befindet. Durch diese Pforte tritt der junge Tristran, um seiner Angebeteten Victoria einen vom Himmel gefallenen Stern zu bringen. Doch bald schon muss er feststellen, dass er ist nicht der Einzige ist, der es auf diesen Stern abgesehen hat.

Mein Eindruck

Mein erstes Buch von Neil Gaiman und es hat mir gut gefallen. Die Filmvorlage kannte ich bereits, was für mich den Einstieg ins Buch erleichtert hatte, denn ich fand den Beginn etwas holprig geschrieben. Man wurde als Leser gleich mit sehr vielen  Charakteren konfrontiert, doch relativ schnell ist man dann in der Geschichte drin und kann sich fallen lassen. 

Der Schreibstil von Gaiman ist schön und verpasst dem Sternwanderer einen märchenhaften Ansatz, dennoch hat mir der Film besser gefallen. 

Die Reise von Tristan und Ivaine ging zu schnell vorbei und die Liebesgeschichte entwickelte sich nicht, sondern wurde gegen Ende dem Leser einfach nüchtern aufgetischt, ohne liebevolle Beilage. Dafür, dass das Buch märchenhaft geschrieben war, fehlte mir dort etwas, was den Film für mich einzigartig gemacht hat: Magie. 

Mein Fazit

Eine kurzweilige und märchenhafte Geschichte, die mir allerdings als Film besser gefallen hat. 

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Ich wünsche euch einen schönen Start in das Wochenende.  🙂

Eure Melanie.

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Gelesen: Neuschnee von Lucy Foley

Da ich im Juni viele Ebooks gelesen habe und dies meist über die App Skoobe kam ich über Empfehlungen zu „Neuschnee“, einem Thriller, den ich auch schon länger auf der Merkliste hatte.

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Lucy Foley – Neuschnee – Image by PlaySoulsBlog.wordpress.com

Darum geht es (liebevoll kopierter Klappentext)

Winter in den schottischen Highlands: Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die eindrucksvolle Landschaft und gehen auf die Jagd – doch was als ein unbeschwerter Ausflug beginnt, wird bitterer Ernst, als heftiger Schneefall das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Nicht nur das Gerücht von einem umherstreifenden Serienmörder lässt die Stimmung immer beklemmender werden, auch innerhalb der Gruppe suchen sich lang begrabene Geheimnisse ihren gefährlichen Weg ans Licht. Dann wird einer der Freunde tot draußen im Schnee gefunden.

Neuschnee ist bei Penguin Randomhouse erschienen.

Mein Eindruck

Eine Geschichte aus der Sicht mehrerer Charaktere zu erzählen, hat schon in Büchern wie Ins Dunkel oder Da waren’s nur noch zwei für mich funktioniert und mein Gespür, dass es auch in diesem Buch so sein würde, hat mich nicht getrügt.

In Neuschnee versammelt sich eine Gruppe leicht versnobter Freunde, um in das neue Jahr zu feiern. Schon zu Beginn merkt man, dass sich nicht alle gut verstehen und einige in der Vergangenheit wohl schlimme und unverzeihliche Dinge getan haben, von denen der Leser natürlich erst später genaueres erfährt.

Was ich richtig gut fand war, dass man zwar zu Beginn vom Mord erfuhr, es aber bis kurz vor Schluss offen blieb, wer von den Freunden denn nun sein Leben lassen musste. Zwar wurden meine Vermutungen bestätigt, was dann irgendwann im Buch offensichtlich war, doch bis dahin konnte ich sehr gut mitfiebern und auch mitraten.

Leider kam ich mit den Kapitelsprüngen und dem Charakterwechsel durcheinander, da ich manchmal nicht wusste, aus wessen Sicht erzählt wurde.

Etwas fade und zu kurz gehalten fand ich dann auch das Ende, was in meinen Augen zu unspektakulär war. So stark wie die Geschichte aufgebaut wurde, so schnell wurde sie dann am Ende abgehandelt.

Mein Fazit

Eine gute Geschichte, die sehr schnell in Fahrt kommt, über weite Teile sehr spannend bleibt, der aber am Ende leider die Puste ausgeht.

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Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und ganz viel Spaß!

Eure Melanie

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Gelesen: Tödlicher Schmerz von Jennifer B. Wind

Ein großer Dank geht an den dotbooks-Verlag, der mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Gelesen

Liebevoll kopierter Klappentext

Die Abgründe der menschlichen Seele … Auf einer einsamen Insel in Indonesien wacht Sarah mutterseelenallein am Strand auf. Ist ihrer Reisegruppe etwas zugestoßen – oder haben die anderen Sarah zur Hauptfigur eines grausamen Spiels gemacht? In Österreich hofft Lydia dagegen, endlich den Schatten ihrer traumatischen Vergangenheit zu entkommen – doch ihr Peiniger wird nie aufhören, sie zu verfolgen … Warum musste in einem der schönsten Ski-Gebiete der Alpen der auf den ersten Blick so gesellige und freundliche Vereinsvorstand Karl sterben? Je tiefer der ermittelnde LKA-Kommissar in den Fall eintaucht, desto mehr wandelt sich das Bild des braven Bürgers zu einer Maske des Schreckens … Auf einer Insel hoch im Norden muss der junge Alarich, ausgestoßen von seiner Dorfgemeinschaft, ein einsames Leben führen. Als in seiner Nähe plötzlich zwei Morde geschehen, fürchtet er um sein Leben. Aber wer wird ihm, dem verhassten Außenseiter, eine helfende Hand reichen?

Mein Eindruck

Ich mag Krimis und ich liebe Kurzgeschichten, von daher hab ich mich sehr auf Tödlicher Schmerz gefreut. 4 Kurzkrimis, vereint in einem Band.

Ob man jetzt einen LKA-Kommissar beim Skifahren begleitet oder einer Frau auf den Weg zu einem Wohnwagenkauf über die Schulter schaut, die Storys waren abwechslungsreich und spannned. Am besten fand ich die Kurzgeschichte „Tödliche Weltreise“.

Manche Auflösungen der Geschichten waren leider etwas vorhersehbar, trotz allem hab ich mich aber gut unterhalten gefühlt.

Mein Fazit

Wer auf Krimis und auf Kurzgeschichten steht, dem kann ich „Tödlicher Schmerz“ empfehlen. Spannung ab Seite Eins.

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Zwischendurch muss für mich einfach auch mal ein kurzes Buch sein. 🙂

Wie ist das bei euch? Lest ihr gerne dicke oder dünne Bücher?

Ich wünsche euch einen schönen Tag!

Eure Melanie

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Gelesen: Zimmer 103 von Simone St. James

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Auf der Suche nach einem spannenden Schaueroman á la Das Haus in Cold Hill von Peter James nur halt in spannend, bin ich mal wieder in meiner Online-Buchleihe des Vertrauens Skoobe auf das Buch Zimmer 103 von Simone St. James gestoßen. Ob es mich mehr begeistern konnte als Cold Hill, das könnt ihr in meiner Rezi erfahren. 🙂

Das Buch ist im Goldmann-Verlag erschienen.

Darum geht es: 

New York 1982. Viv Delaney arbeitet als Nachtwächterin im Sun Down Motel. Doch die Nächte dort sind lang. Und einsam. Und mit jeder Schicht wächst Vivs Angst. Angst vor einer ungreifbaren Bedrohung …
New York 2017. Carly Kirk zieht es in das in die Jahre gekommene Sun Down Motel, wo ihre Tante Viv vor mehr als 30 Jahren spurlos verschwand. Sie will endlich die Wahrheit herausfinden. Doch das Geheimnis, das das alte Motel hütet und dem nicht nur ihre Tante zum Opfer gefallen ist, übertrifft Carlys schlimmste Albträume …

Mein Eindruck

Endlich! Auf so ein Buch hab ich schon so lange gewartet und endlich hat es mich gefunden. Von der ersten bis zur letzten Minute spannend. Das Buch springt zwischen verschiedenen Zeitspannen hin und her.

Einmal befinden wir uns Anfang der 80er Jahre und begleiten Viv in die Nachtschicht ins Sun Down-Motel, indem merkwürdige Dinge geschehen. Türen gehen auf einmal auf und wieder zu, Kinder stehen verlassen am Beckenrand des Swimmingpools und zu wem gehört eigentlich dieser merkwürdige Zigarettengeruch, der immer in der Luft liegt?

35 Jahre später begleiten wir Carly, Viv’s Nichte und untersuchen mit ihr genau dieses, jetzt schon in die Jahre gekommenes Motel auf der Suche nach ihrer verschwundenen Tante Viv. Was ist mit ihr geschehen und was hat das Sun Down damit zu tun?

Genauso muss für mich ein guter Mysterythriller sein. Eine interessante Story, interessante Charaktere und tolle Atmosphäre machen Zimmer 103 schon jetzt zu eines meiner Jahreshighlights. Langeweile kam nicht auf, im Gegenteil. Ich habe es wirklich fast in einem Satz durchgelesen.

Auch wenn das Ende doch etwas zu plötzlich kam, kann ich nur jedem, der auf gruselige Häuser und Spukgeschichten steht das Buch empfehlen.

Mein Fazit

Kurzweilige Geschichte mit Gänsehautfeeling und Spannung. So muss für mich ein Geisterthriller sein.

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Lest ihr gerne Gruselromane? Könnt ihr mir vielleicht welche empfehlen?

Habt einen schönen Start in die neue Woche! Eure Melanie

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Abgebrochen: Schreib oder Stirb von Sebastian Fitzek und Micky Beisenherz

Heute gibt es mal eine Rezi zu einem Buch, was ich abbrechen musste. Die Rede ist von „Schreib oder Stirb“.

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Sebastian Fitzek ist ja immer für seine Spannungsliteratur bekannt, die immer einen kleinen Kniff in der Hinterhand hat und sich spannungstechnisch oft selbst überbietet.

Für seinen neuesten Thriller holte sich Fitzek, Micky Beisenherz -TV-Autor, Hörfunk-, Podcast- und Fernsehmoderator – an die Seite, von dem ich, außer seinem Namen nichts bisher mitgekommen habe. Im Nachhinein  habe ich ein paar Kolumnen von Beisenherz gelesen, die ich für richtig gelungen halte. Witzig halt, Sarkasmus mit einer Prise Scharfsinn.

Ob das Duo Beisenherz und Fitzek für mich in einem Thriller harmoniert, das könnt ihr jetzt erfahren. 🙂

Liebevoll kopiertert Klappentext

Carl Vorlau, mysteriöser Patient einer psychiatrischen Privatklinik, behauptet, vor Monaten die siebenjährige Pia entführt und an einen geheimen Ort verschleppt zu haben. Über seine Tat will Vorlau nur mit einem einzigen Menschen reden – dem ebenso humorvollen wie unkonventionell arbeitenden Literaturagenten David Dolla, dem Vorlau ein diabolisches Angebot macht: Der Agent soll ihm einen Verlagsvorschuss von einer Million Euro verschaffen, für einen Thriller mit dem Titel „Ich töte was, was du nicht siehst“. Ein Geständnis in Form eines True-Crime-Romans über das Schicksal der kleinen Pia!

Als Belohnung verspricht Vorlau, Dolla zu einem Helden zu machen, der das Mädchen in letzter Sekunde vor dem sicheren Tod rettet. Sollte Dolla den Auftrag jedoch ablehnen, will Vorlau nicht nur Pia sterben lassen, sondern auch das Leben des Agenten für immer zerstören …

Mein Eindruck

Ja, dieses Buch kann Spuren von Humor enthalten, nur leider war das für meinen Geschmack eine Prise zuviel und deswegen konnte ich das Buch nicht bis zum Ende durchhalten und habe es vorzeitig abgebrochen.

Die Geschichte um David Dolla hatte was, hab mich auch schon richitg drauf gefreut, aber die ständigen Vergleiche, noch dazu Witze, die mir schon relativ schnell auf die Nerven gingen und die immer von der eigentlichen Gesichte ablenkten, führten dazu, dass ich schon relativ schnell genervt war.

Genervt von den immer gleichen Witzen, den Erklärungen der Witze, den Ankündigungen, dass gleich – wer hätte es ahnen können – gleich eine Erklärung oder ein lustiger Vergleich kommt.

Für mich war das leider nichts.

Mein Fazit:

Schreib oder Stirb ist eine Mischung aus Humor und Thriller, die leider für mich zuviel Humor beinhaltet. War leider nicht meins.

Schreib oder Stirb ist im Knaur-Verlag erschienen.

Momentan habe ich mich wieder in Skoobe verliebt und bin da auf ein paar gute Thriller gestoßen. Die nächste Rezi wird auf jeden Fall positiver. 🙂

Habt einen schönen Freitag!

Eure Melanie

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Gelesen: Sechzehn Pferde von Greg Buchanan

Heute ist Welttag des Buches. An diesem Tag, an dem Buchblogger, Verlage und Buchliebhaber das geschriebene Wort feiern, gibt es eine Rezension von mir.:)

Zu einem der wenigen Romane, die ich im März gelesen habe, gehört „Sechzehn Pferde“ von Greg Buchanan.

Erschienen ist das Buch im Fischer-Verlag, bei dem ich mich recht herzlich für das Rezensionsexemplar bedanke.

Klappentext

Sechzehn Pferdeköpfe werden auf einer Farm des sterbenden englischen Küstenorts Ilmarsh entdeckt. Kreisförmig eingegraben in den Ackerboden, nur ein einziges Auge blickt in die rote Wintersonne. Die Veterinärforensikerin Dr. Cooper Allen wird zum Tatort gerufen. Früher wollten sie Tierleben retten, heute diagnostiziert sie ihren Tod. Dann entspinnt sich eine unvorhergesehene Kette weiterer Verbrechen. Durch die Kadaver in der Erde verbreitet sich eine Infektion, die Gemeinde wird unter Quarantäne gestellt. Die Außenseiterin soll mit dem örtlichen Polizisten Alec Nichols die schockierenden Fälle aufdecken. Doch was, wenn das Böse nicht nur im Boden lauert, sondern in den Menschen selbst? Etwas Böses, das Allen selbst immer tiefer in einen Strudel aus Schuld und Vergeltung hinabzieht?

Mein Eindruck

Der Klappentext sorgte dafür, dass ich großes Interesse ans Buch hegte und mich dann letzten Endes freute, „Sechzehn Pferde“ in Händen halten zu dürfen.

Man wird ohne Umschweife in die Geschichte und den Mordfall hineingeworfen und damit geht es auch gleich spannend los. Durch die kurzen Kapitel und die am Anfang vorgestellten Personen muss man dranbleiben, denn durch die Kapitelumsprünge kann es sein, dass man während des Lesens vielleicht mal den Faden verliert und den Geschehnissen nicht mehr so ganz folgen kann.

Dr. Cooper Allen ist eine Person, die unterkühlt und unnahbar wirkt und die man auf den ersten Blick nicht so gut einschätzen kann und die mir, gerade wegen ihrer geheimnisvollen Art, auf Anhieb sympathisch war und gut gefallen hat.

Bei Alec Nichols sah das dann leider anders aus, denn seine Darstellung fand ich bis zuletzt recht anstrengend, auch wenn man die Schickssalsschläge und die daraus entstehen Reaktionen durchaus nachvollziehen kann, war mir das dann doch eine Spur zu überdramatisiert.

Bis zum Schluss ist die Geschichte spannend und man hofft auf ein gelungenes Ende. Für mich persönliches war es leider sehr unbefriedigend und ich hätte mir eine bessere Aufklärung gewünscht.

Alles in allem hat mir das Buch aber gut gefallen.

Mein Fazit

Ein kühler Sprachstil, interessante Figuren und ein leider für mich zu schnelles Ende bescherten mir einen kurzweiligen Lesenachmittag.

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Ich wünsche euch ein ganz tolles Wochenende und hoffe, ihr habt was feines zu lesen bei euch. 🙂

Eure Melanie

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Gelesen: Stephen King – Raststätte Mile 81

Zwischendurch mag ich immer ganz gern mal eine Kurzgeschichte vom Meister des Horrors lesen. Die Wahl fiel diesmal auf „Raststätte Mile 81“. Wie mir dieser Kurztrip gefallen hat, das erfahrt ihr jetzt.

Raststätte 81

Die Kurzgeschichte „Raststätte Mile 81“ ist im Heyne-Verlag erschienen.

Darum geht es:

An der Wegmarkierung Mile 81 des Maine-Turnpike steht eine mit Brettern vernagelte Raststätte. Hier treffen sich sonst die älteren Schüler, um zu trinken und Dinge zu tun, die ältere Schüler gern in Schwierigkeiten bringen. Der 11-jährige Pete Simmons ist heute aber allein hier, weil er weiß, dass die Großen woanders sind. Er findet eine halbvolle Wodkaflasche und trinkt davon so viel, dass er benebelt einschläft. Kurz darauf rollte ein schlammverdreckter Kombi (komischerweise hat es in Maine seit Wochen nicht geregnet) auf den von Unkraut überwachsenen Parkplatz, obwohl auch der Tankstellenbetrieb vor Längerem eingestellt wurde. Die Fahrertür öffnet sich, aber niemand steigt aus. Doug Clayton, Versicherungsvertreter aus Bangor, ist ein gottesfürchtiger Mensch. Der verlassen dastehende Kombi weckt den Samariter in ihm. Er biegt von der Schnellstraße ab und hält mit seinem Prius hinter dem schlammigen, kennzeichenlosen Kombi. Etwas später hält auch Julianne Vernon, die gerade mit ihrem Pferdeanhänger unterwegs ist. Die beiden leeren Autos haben sie neugierig gemacht. Sie findet Claytons zerbrochenes Handy neben der offenen Kombitür – und kommt dieser dabei selbst zu nahe. Als Pete Simmons aus seinem Dämmerschlummer erwacht, steht ein halbes Dutzend Autos an der Raststätte Mile 81. Zwei Kinder – Rachel und Blake Lussier und ein Pferd namens Deedee sind die einzigen Lebewesen, die er sieht. Es sei denn, man zählt den Kombi dazu.

Mein Eindruck

Der Klappentext verrät eigentlich schon sehr viel, noch dazu ist die Geschichte sehr kurz und hat mich am Ende nicht wirklich überrascht, dennoch hat mich die Kurzgeschichte, nach typischer King-Manier, mal wieder beeindruckt und gut unterhalten.

Es ist eben eine kleine Horrorgeschichte für zwischendurch und ich kann auch kaum etwas von der Geschichte erzählen ohne nicht vielleicht doch einen Spoiler zu hinterlassen und das möchte ich nicht.

Wer keine Lust auf eine lange Gruselstory von King hat, der fühlt sich vielleicht mit dieser für eine kurze Zeit unterhalten.

Mein Fazit

Solider und klassischer Grusel vom Meister des Horrors. Erfindet das Rad nicht neu, führt einen aber mal wieder ins gute alte Maine zurück. Da weiss frau, was sie hat.

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Nun soll es auch wieder gut sein mit Kurzgeschichten, denn jetzt wartet ein Krimi/ Thriller auf mich. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! 🙂

Eure Melanie.

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Ein kleiner Ausflug zur Burg Vlotho

Draußen ist es noch kalt, aber die Sonne macht Lust mal wieder nach draußen zu huschen und sich auf den Frühling vorzubereiten. Denn der soll ja bald Einzug halten.

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Letztes Jahr sind wir viel spazieren gegangen und dieses Jahr wollten wir uns einmal die Burg Vlotho anschauen, das heißt die Burgruine. Denn von der Burg selbst ist leider nicht mehr viel vorhanden. 

Beim Eingang wurden wir aber in typischer ostwestfälischer Manier begrüßt: skeptisch und stur.

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Eine Ritterrüstung stand Spalier und hatte auch noch einen Freund mit dabei.

Der Stier gehört wohl zu dem spanischen Restaurant neben der Burgruine.

Dann kamen wir zu den Überresten der Burg und natürlich ist das kein Fersehturm den man da sieht, sondern ein Sendemast, nur Melanie war einfach müde und wohl am Montag auch nicht ganz auf der Höhe.

Es wurde versucht, oberirdische Teile der Burg 1936 bis 1939 zu rekonstruieren. teilweise mit Erfolg.

Zum Ende hin bot sich uns dann aber ein sehr schöner Ausblick über die Städte Vlotho und Uffeln.

Auch wenn jetzt nicht mehr viel von der Burg übrig war, so hatten wir einen schönen sonnigen Tag und freuen uns auf den Frühling.

Habt einen schönen Dienstag! 🙂

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Gelesen: Der Gesang des Eises von Annabelle Wimmer Bakic

Im Vorfeld bedanke ich mich recht herzlich bei O.W. Barth für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares zu „Der Gesang des Eises“ von Annabelle Wimmer Bakic.

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Darum geht es: 

In einer persönlichen Sinnkrise lernt Annabelle den Grönland-Schamanen Ankaara kennen, der sie mit in das Land seiner Vorfahren nehmen will – weil er von ihrer Gabe als Seherin weiß. Sie folgt seinem Ruf, lässt ihren Mann und die zwei Kinder zu Hause zurück, und reist mit Ankaara bei minus 50 Grad auf Huskyschlitten durch endlose Eiswüsten, über zugefrorene Fjorde und schneebedeckte Berge. Ziel der Reise sind die alten Ritualplätze, um verloren gegangenes, spirituelles Wissen zu bergen. Denn es gibt eine Prophezeiung bei den Grönland-Schamanen: „Wenn das Eis im Herzen Grönlands zu schmelzen beginnt, wird die Erde ihr ältestes heiliges Wissen frei geben.“ Diese Zeit ist nun gekommen.

Mein Eindruck

Mein Interesse an diesem Buch war groß. Eine Reise in das Herz Grönlands, noch dazu bei fast Minus 50 Grad, um den Sinn des Lebens zu finden hat mich so fasziniert, dass ich einen Blick in das Buch werfen musste und ich habe es nicht bereut.

Ich bin normalerweise kein Mensch, der Esoterik lebt, aber ich bin offen dafür und lese mir gerne neues Wissen und Erfahrungen, gerade im Bereich des Schamanismus an.

Daher fand ich die Reise von Annabelle quer durch Grönland sehr interessant und auch sehr bereichernd. Denn das achso feindselige Grönland, was bedeckt mit Eis so undurchdringlich erscheint, bietet viel mehr als nur Kälte, man muss nur sein Herz öffnen und zu seinem Innersten selbst finden.

Mir hat die Reise durch Grönland sehr gut gefallen. Zugegeben, zwischendurch fühlte ich mich durch die spirituellen Gedanken der Autorin doch ein paar Mal überfordert und wollte dann doch lieber ins Hier und Jetzt zurück, statt noch länger Gedanken nachzuhängen, dennoch hat mich das Buch zum größten Teil gut unterhalten.

Mein Fazit

Der Gesang des Eises ist eine spannende und spirituelle Reise zu sich selbst und gibt dem Leser einen kleinen Einblick in das Land Grönland und den Schamanismus.

Lest ihr gerne Bücher über Esoterik und Spiritualität oder ist das nicht so eures? 

Habt einen schönen Freitag und bleibt bitte gesund.

Eure Melanie

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Gelesen: Anna von Niccolò Ammaniti

Die Serie habe ich bisher noch nicht geschaut, aber glücklicherweise konnte ich bei einem Gewinnspiel von Arte das Buch zur Geschichte von Anna und ihrem Bruder Astor ergattern. Herzlichen Dank nochmal dafür an Arte.

Das Buch ist im Eisele-Verlag erschienen.

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Liebevoll kopierter Klappentext

In einem verwüsteten Sizilien macht sich ein mutiges dreizehnjähriges Mädchen auf, seinen entführten kleinen Bruder zu finden. Durch verbrannte Felder, geheimnisvolle Wälder und verlassene Städte, die sich die Natur langsam zurückerobert, bleibt Anna nichts als ein Handbuch, das ihre Mutter ihr hinterlassen hat. Darin deren Anweisungen, wie sie in dieser gefährlichen Welt überleben kann. Doch schnell lernt Anna, dass die alten Regeln nicht mehr gelten und sie neue erfinden muss, wenn sie sich und ihren kleinen Bruder retten will.

Mein Eindruck

Wieder mal ein Buch über eine Apokalypse und wieder mal eine Dystopie, die mir sehr gefallen hat. Ammaniti schreibt schnökellos und unverblümt. Zeigt uns Anna und ihren Bruder in einer verlassenen, dreckigen Stadt und ich hatte Freude daran, die Beiden auf ihrem Weg zur verheissungsvollen kleinen Riesin zu begleiten.

Auf dem Weg begegnen sie freundlichen, aber auch unfreundlichen Menschen, lernen neue Freunde kennen und müssen lernen Abschied zu nehmen.

Bis auf ein paar sehr überdrehte Momente, hatte ich Spass an dem Buch und muss sagen, dass ich bekommen habe, was ich erwartete. Ich freue mich jetzt umso mehr auf die Serie und ob sie mit der Buchvorlage mithalten kann.

Mein Fazit

Unvoreingenommen begann ich mit „Anna“ und wurde positiv überrascht. Für Dystopie-Fans eine kleine Empfehlung.

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Anna: Roman. Das Buch zur aktuellen TV-Serie

Habt einen schönen Samstag!

Eure Mel

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Gelesen: Quiet Girl – Geschichten einer Introvertierten von Debbie Tung

Ich danke Loewe Graphix für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

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Beim Durchlesen des Klappentextes wusste ich gleich, dass das Comicbuch mich ansprechen würde, da ich selbst auch eher introvertiert bin und lieber zuhause ein gutes Buch oder einen Film schaue, anstatt auf Partys oder unter Leute zu sein. Das war früher schon so und hat sich im Laufe der Jahre nicht großartig geändert.

Darum geht es (liebevoll kopierter Klappentext):

Debbie geht nicht gerne unter Leute. Sie schreibt lieber Textnachrichten als zu telefonieren und steht auf Partys immer abseits. Ein perfekter Tag ist für Debbie, wenn es draußen regnet und sie mit einer Tasse Tee und einem Buch auf dem Sofa liegen kann. Natürlich fragt sie sich, ob etwas mit ihr nicht stimmt. Aber sie ist eben einfach glücklich mit sich selbst. Und mit Jason, der sie so akzeptiert, wie sie ist. Auch ohne viele Worte. Was soll daran verkehrt sein?

Mein Eindruck

Debbie Tung berichtet in diesem Buch aus ihrem Leben, wie es ist, ein introvertierter Mensch zu sein und ich muss sagen, dass mir das Comicbuch auch dank der schönen Illustrationen sehr gut gefallen hat.

Da ich selbst eher introvertiert bin, konnte ich mich in manchen Gedankengängen von Debbie wiederfinden und hineinversetzen.

Die Autorin zeigt uns durch Quiet Girl, dass jeder Mensch verschieden ist, manche sind lauter und manche eben auch leiser. Man sollte aufhören, Menschen verändern zu wollen, nur weil sie vielleicht nicht der verneintlichen Masse entsprechen oder weil es dem persönlichen Vorteil dienen soll.

Mein Fazit

Ein tolles Buch mit einer tollen Aussage, was ich wirklich wärmstens ans Herz legen kann.

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Quiet Girl: Geschichten einer Introvertierten – Tiefgründiges und einfühlsames Comic-Buch mit subtilem Humor (Loewe Graphix)

Wenn ihr es bis hierhin geschafft habt, dann bedanke ich mich recht herzlich, dass ihr diesen Beitrag gelesen habt und wünsche euch noch einen ganz tollen Tag! 🙂

Eure Melanie

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Gelesen: Der Uhrmacher in der Filigree Street

Von positiven Stimmen beeindruckt freute ich mich sehr, bei Netgalley das Rezensionsexemplar „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ von Natasha Pulley anfragen zu dürfen. Zugegeben war es auch sowas wie ein Coverwunsch und noch dazu der nette Steampunk-Look weckten mein Interesse. 

UhrmacherThaniel Steepleton, Angestellter im Innenministerim hat die Gabe Farben sehen zu können, ansonsten spielt sich in seinem Leben nicht viel sonderbares ab. 

Dies ändert sich allerdings schlagartig, als er bei sich zuhause eine Taschenuhr findet, die sein Leben immens verändern werden wird. 

Der Uhrmacher in der Filigree Street ist bei Klett Cotta erschienen.

Mein Eindruck

Da ich dieses Buch noch im letzten Jahr zu Ende lesen durfte, ist es für mich das schlechteste Buch 2021. Dabei hatte ich mir so viel erhofft. 

Erwartet habe ich eine abenteuerliche und vielleicht auch mit etwas Steampunk durchsetzte Geschichte über einen interessanten Uhrmacher und dazu noch eine gut durchdachten Story.

Ich kann mich leider auch nur anderen Stimmen anschließen und muss sagen, dass mich das Buch überhaupt nicht an sich ranlassen konnte. Weder Thaniel, dessen Gabe es ist, Farben sehen zu können, noch Grace oder Mori verfolgten für mich ein bestimmtes Ziel. 

Die Story plätscherte so dahin und hat mich nach einem interessanten Start leider ab ca. der Hälfte angefangen zu enttäuschen und zu verlieren.

Der Schreibstil hat mir nicht gefallen, die Absätze kamen aus dem Nichts, schnellten in die Vergangenheit, vor und zurück und ich verlor den Faden. Auch die überraschende Liebesgeschichte kam für mich so abrupt und ohne irgendwelche Auswirkungen auf die Story, dass ich diese einfach nur noch resignierend hingenommen habe. 

Mein Fazit

Hochgelobt, mich aber ratlos und kraftlos zurückgelassen hat mich diese Geschichte. Das war leider kein spannendes Buch für mich. 

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Der Uhrmacher in der Filigree Street

Nach zwei leider nicht so tollen Büchern konnte mich aber eines in diesem Jahr schon mal sehr überzeugen. Welches das ist, das erfahrt ihr in dieser Woche. 🙂

Habt einen schönen Tag und bleibt gesund!

Eure Melanie 

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Gelesen: Peter James – Das Haus in Cold Hill

Hallo ihr Lieben! 

Ich hoffe, ihr seid alle gut in das neue Jahr gestartet und euch geht es gut. 🙂

Zeit mal wieder ein paar Rezensionen zu schreiben, in letzter Zeit kam ich endlich wieder zum Lesen und konnte mich Büchern vom Sub widmen, unter anderem dem Buch „Das Haus in Cold Hill“ von Peter James. 

Wie es mir gefallen hat erfahrt ihr in meiner Rezi. 

Peter James - Das Haus in Cold Hill

Peter James – Das Haus in Cold Hill

Darum geht es:

Familie Harcourt hat Lust auf einen Tapetenwechsel. Was würde da näher liegen, als ein Umzug in das idyllische Landhaus namens „Cold Hill“?

Zuerst fühlen sich Olli, Caro und Tochter Jade dort sehr wohl, aber nach und nach passieren sonderbare Dinge und die Harcourts scheinen nicht die einzigen zu sein, die das Haus nicht mehr verlassen möchten….

Mein Eindruck

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich mir darunter eine gruselige Schauergeschichte vorgestellt hatte. Eine Familie zieht in ein Haus, ähnlich wie vielleicht „Amityville Horror“ und seltsame Dinge geschehen. Dabei gefriert einem beim Lesen das Blut in den Adern vor lauter Grusel, so die Theorie.

Was ich dann allerdings bekam, war eine unsagbar langweilige, vorhersehbare und teilweise auch furchtbar unlogische Geschichte. Allen voran reagierten für mich die Charaktere absolut irrational, besonders, wenn zum wiederholten Male eine Geistererscheinung zu Tage trat und man es sich immer noch mit dem gesunden Menschenverstand erklären wollte.

Der Autor hatte es sich mit dem Ende dann auch in meinen Augen sehr einfach gemacht, denn dieses war auch noch vorhersehbar und für mich sehr unbefriedigend. Schade, denn das Buch hatte schon Pozenzial, was leider verschenkt wurde.

Mein Fazit

Ein Buch mit viel Potenzial, was dann leider in weiten Teilen und auf vielen Seiten verschenkt wurde und mich traurig macht.

Nun kommt ein Affiliate-Link, der euch nach Amazon führt, solltet ihr auf diesen Link klicken. Solltet ihr über den Link etwas bei Amazon kaufen erhalte ich davon eine kleine Provision. Mehr bezahlen müsst ihr dafür nicht.

Das Haus in Cold Hill: Roman

Schade, dass es mit mir und Cold Hill nichts geworden ist, aber das nächste gute Buch kommt bestimmt.

Habt noch einen schönen Tag und passt auf euch auf.

Eure Melanie

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Frohes neues Jahr.

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr.🍀 💟

Seid ihr mit Vorsätzen ins Jahr 2022 gestartet?

Passt bitte auf euch auf und bleibt gesund.

Eure Melanie. 🙂

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Currently Reading: Der Uhrmacher in der Filigree Street

Gerade zu dieser Jahreszeit ist mir nach besinnlichen Geschichten statt Horror, gerne auch mit etwas mehr Fantasy oder Abenteuer, aber eben nicht nach Blut und Gemetzel.

Deswegen hatte ich mich vor ein paar Tagen für den Uhrmacher in der Filigree Street entschieden, Net Galley sei Dank.

Leider muss ich sagen, dass das Buch bisher hinter meinen Erwartungen zurückbleibt, die Review bleib ich aber euch natürlich noch schuldig, denn etwa die Hälfte des Buches hab ich hinter mir und vielleicht kriegt es ja doch noch die Kurve.

Was ist denn eure aktuelle Lektüre?

Habt einen schönen Freitag.

Eure Melanie

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Wochenrückblick mit G.

Ich wünsche allen einen schönen und besinnlichen dritten Advent.

Heute habe ich bei der lieben Rina ihren Wochenrückblick verfolgt und hatte spontan Lust mitzumachen!

Geärgert: über die Technik
Gedacht: Ich bräuchte viel mehr Bastelutensilien!
Gefreut: Über Buchpost, die ich nicht mehr auf dem Schirm hatte
Gefühlt: Freudig und beseelt, weil ich langsam in Weihnachtsstimmung komme
Gegessen: Kalten Hund zum ersten Mal
Gehört:   Weihnachtsmusik
Gekauft:  Bastelutensilien
Gelacht: Über manches
Gelesen:  „Der Uhrmacher in der Filigree-Street“ von Natasha Pulley
Gelitten: Mit den Bewohnern der zerstörten Städte im Tornadegebiet der USA
Geplant: Mehr zu lesen und mehr zu basteln.
Gesehen: Seit Ewigkeiten mal wieder den Film „Junior“ auf ZDF Neo
Gespielt: City Guessr und mal wieder Solitaire.
Getan:  Ein Lebkuchenhaus hergestellt
Getroffen: Niemanden
Getrunken: Glühwein
Geweint: beim Hören sentimentaler Musik
Gewundert: Dass die Geschäfte jetzt schon so voll sind.

Habt noch einen schönen Sonntag und kommt gut in die neue Woche.

Eure Melanie

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Gelesen: Devolution von Max Brooks

Zu Halloween wollte ich mal wieder einen richtig guten Gruselschmöker lesen. Am besten so eine Mischung aus Horror und Thriller. Nicht unbedingt mit Splatter, aber wenigstens mit Spannung. Meine Wahl fiel durch die Skoobe-App (die ich übrigens wärmstens empfehlen kann und die auch jetzt auf dem Tolino verfügbar ist) auf „Devolution“ von Max Brooks.

Ich hab übrigens schon mal ein Buch von Max Brooks gelesen und zwar war es der „Zombie Survival Guide“ und der hat mir so semi gut gefallen, weil es … eben nur ein Guide war, mit Tipps und Tricks, die sich für mich zu oft wiederholten.

Aber kommen wir zurück zu „Devolution“. Ein Buch, was im Goldmann-Verlag erschienen ist.

Darum geht es:

In den Bergen, am Fuße eines Vulkans, liegt Greenloop, eine exklusive Gemeinschaft von Aussteigern. Ein Idyll in der Wildnis, in dem Katherine und Dan auf eine neue Heimat unter Gleichgesinnten hoffen – und auf einen Neuanfang für ihre Ehe. Doch dann bricht der Vulkan aus, und Greenloop ist von der Außenwelt abgeschnitten. Tag für Tag wird die Lage in der Siedlung angespannter – und nachts hören sie die Schreie. In den Wäldern reißen gnadenlose Jäger ihre Beute, hochentwickelte affenähnliche Kreaturen, getrieben vom Instinkt zu überleben. Und jede Nacht kommen die Schreie näher …

Mein Eindruck

Kurzum: Ich hab mir mehr davon erhofft.

Was tun, wenn ein Ungeheuer einem auflauert?! Das fragt sich eine Gruppe von Auswanderen, die sich am Fuße des Mount Rainier eine kleine Kommune aufgebaut haben. Digital Natives sind sie. Voll vernetzt und einfach nur edgy. Doch dann kommt es zu einem Vulkanausbruch und etwas lauert in den Wäldern…

Die Beschreibung des Vulkanausbruchs fand ich am spannendsten, die Charaktere allesamt unsympathisch, teilweise auch sehr weltfremd und blass. Fast bis zum Drittel passiert nichts, dann wird es spannend und zwischendurch wird die Spannung absurderweise dann immer von Beschreibungen gekappt.

Das lag für mich zum größten Teil daran, dass der Autor sich oft in Erklärungsnot sieht. Alles, das Einkochen von Lebensmitteln bis zum Schnitzen von Werkzeugen und Waffen, muss einfach bis ins letzte Detail erklärt werden und so kann der Leser auch mal 5 Seiten damit zubringen, in dem er die unterschiedlichen Fähigkeiten der Speere und Keile erklärt bekommt.

Größtenteils liest sich das Buch einfach wie eine Momentaufnahme, wie ein Tagebuch und dies erinnerte mich sehr an den Zombie Survival Guide.

Mein Fazit

Ich hätte mir eine zusammenhängende Geschichte und keinen Guide gewünscht, Charaktere mit Farbe und kein zusammengewürfelter Haufen von Exzentrikern, die einem letzten Endes dann doch alle egal sind.

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Habt ihr vielleicht dieses Buch auch schon mal gelesen? Was lest ihr momentan?

Ich wünsche euch einen schönen Tag! Bleubt gesund. Eure Melanie 

 

Devolution: Thriller

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Gelesen: Das Patriarchat der Dinge von Rebekka Endler

Kaum zu glauben, aber der Oktober ist da!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich fliegen die Monate nur so dahin! Dabei komme ich ab und an auch mal zum Lesen.

Ein Buch, was mich sehr fesseln konnte, war “ Das Patriarchat der Dinge – Warum die Welt Frauen nicht passt“ von Rebekka Endler.

Das Buch ist im Dumont-Buchverlag erschienen.

Darum geht es:

Unsere Umwelt wurde von Männern für Männer gestaltet. In ›Das Patriarchat der Dinge‹ öffnet Rebekka Endler uns die Augen für das am Mann ausgerichtete Design, das uns überall umgibt. Und sie zeigt, welche mitunter lebensgefährlichen Folgen es für Frauen hat. Unsere westliche Medizin ist beispielsweise – mit Ausnahme der Gynäkologie – auf den Mann geeicht: von Diagnoseverfahren und medizinischen Geräten bis hin zur Dosierung von Medikamenten. Aber auch die Dummys für Crashtests haben den männlichen Körper zum Vorbild – und damit das ganze Auto samt Airbags und Sicherheitsgurten. Der öffentliche Raum ist ebenso für Männer gemacht: Architektur, Infrastruktur und Transport, sogar die Anzahl öffentlicher Toiletten oder die Einstellung der Temperatur in Gebäuden.
Wer überlebt einen Herzinfarkt? Wer friert am Arbeitsplatz und für wen ist er gestaltet? Für wen sind technische Geräte leicht zu bedienen? Für wen ist das Internet? Das Patriarchat ist Urheber und Designer unserer Umwelt. Wenn wir uns das bewusst machen, erscheinen diese Fragen plötzlich in einem neuen Licht.

Mein Eindruck

Die Welt wurde seither passend für Männer gestaltet und mir war das als Frau eine sehr lange Zeit gar nicht bewusst. Eigentlich wurden mir erst so richtig die Augen geöffnet mit diesem Buch.

Es geht umso vieles im „Patriarchat der Dinge“, was angeprangert werden sollte und die meist fehlende gendergerechte Sprache ist ein nur kleiner Teil davon.

Es geht um fehlende Frauentoiletten in der Öffentlichkeit, wie sehr wir auf männliches Denken und auf das „starke Geschlecht“ getrimmt sind und wie extrem sich das in unserer Gesellschaft wiederspiegelt.

Dies fängt zum Teil schon bei unserem Wortschatz an. indem eine Frau nach erfolgreich getaner Arbeit zur „Power-Frau“ mutiert, während ein Mann einfach nur er selbst bleiben kann. Niemand spricht da von einem „Power-Mann“.

Frauen werden oft als „Mäuschen“, „Süße“ oder „Kleine“ betitelt, was abwerten und klein halten soll. Dagegen werden die Männer meist nie mit „Jungchen“ oder „Kleiner“ angesprochen und wenn, gäbe es dazu sicherliche eine Welle der Empörung.

Dies sind nur ein paar Beispiele und es geht noch viel weiter. Dieses Buch zeigt auf, was leider seit vielen Jahren immer noch falsch läuft. Dabei ist die Moral der Geschichte nicht, dass Frauen die besseren Menschen sind, sondern dass es schön wäre, ein gesundes Miteinander schaffen zu können, in dem keiner den anderen dominiert und man eine friedliche Symbiose schafft.

Mein Fazit

Gehört schon jetzt zu meinen Favoriten-Büchern in diesem Jahr. Klare Leseempfehlung ausgesprochen. Das Buch hat mir richtig gut gefallen.

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Mehr bezahlen, müsst ihr nicht.

Das Patriarchat der Dinge: Warum die Welt Frauen nicht passt

Ich wünsche euch noch einen ganz tollen Tag und ein dazugehöriges famoses Wochenende.

Eure Melanie

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Mel hat gelesen: Lost Souls von Thomas Finn

Ich hatte mal wieder richtig Lust die Tage auf ein spannendes Horrorbuch, am besten auf einen Thriller, der auch noch in Deutschland spielt und kaum hatte ich diesen Gedanken zu Ende gesponnen, da flog mir auch schon „Lost Souls“ in die Hände.

„Lost Souls“ ist nicht das erste Buch von Thomas Finn, was ich kenne. Ich hatte mir schon mal das Hörbuch zu „Dark Wood“ angehört, was ich sehr gut fand. 

Aber Hören und Lesen sind ja immer zwei verschiedene Paar Schuhe für mich. 

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Liebevoll kopierter Klappentext

Die Archäologin Jessika Raapke ist eben erst mit ihrer Adoptivtochter Leonie nach Hameln gezogen, als man sie bittet, einen unheimlichen Vorfall in der alten Kirche zu untersuchen: Bei Bauarbeiten wurde ein verborgener Sarkophag beschädigt, kurz darauf tötet ein riesiger Rattenschwarm einen der Arbeiter. Jessika findet an dem Sarkophag, der vollkommen leer ist, eine halb zerstörte lateinische Bannschrift mit einem Hinweis auf den sagenumwobenen Rattenfänger. Während Jessika den historischen Hintergründen der Sage auf den Grund geht, ereignen sich überall in Hameln unheimliche Rattenübergriffe. Dann ist Leonie plötzlich verschwunden …

Mein Eindruck

Was ich nicht mag sind reißerische Thriller. Thriller, in denen die Hauptcharaktere zwar in Gefahr sind , ihnen jedoch kaum ein Haar gekrümmt wird. 

Ich liebe Bücher, in denen auch mal mit Tabus gebrochen wird. Gerade deshalb ist Stephen King mein Lieblingsautor, weil er es sich zur Gewohnheit gemacht hat, auch mal seine „Lieblinge“ zu töten.

Machen wir es schnell: „Lost Souls“ ist ein Buch, welches mich zu Beginn packen konnte, dann aber ab etwa der Hälfte recht eindimensional verläuft und sich dann bis zum Ende der Seite 520 zieht wie Kaugummi. 

Die Charaktere reagierten oft unglaubwürdig und schossen mit ihren Emotionenn oftmals über das Ziel hinaus. Zumal Nebencharaktere eingebaut wurden, die nur dem Zweck dienten, ein paar Seiten zu füllen, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden oder aber, was auch sehr oft an der Tagesordnung stand, zu sterben. 

Die Idee einen Thriller mit dem Aufhänger der Rattenplage von Hameln zu verbinden, zumal ich nicht so weit entfernt von Hameln wohne, fand ich echt interessant, aber am Ende war es leider nur doch ein sehr vorhersehbares Popcornkino für mich. 

Mein Fazit

Für Fans von Horrorbüchern mit leichten Splatterelementen, denen die Handlung nicht so wichtig ist, die aber mehr Wert auf den Schockeffekt legen, mag dieses Buch interessant sein.  Leider fand ich es ab der Hälfte nur noch langweilig. Gähn. 

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Lost Souls: Horrorthriller

Ich hoffe, eure derzeitige Lektüre ist weitaus spannender. Ich mache mir gerade ein paar schöne Stunden mit dem „Patriarchiat der Dinge“, was was ganz anderes als Horror ist, aber eine richtige gute Lektüre für mich gerade.

Könnt ihr mir vielleicht ein gutes Horrorbuch empfehlen? 🙂

Habt einen schönen Samstag und bleibt gesund.

Eure Melanie

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Gelesen: Ildy Bach – Die Stieftochter von Ildy Bach

Das Buch sprang mir alleine wegen des Klappentextes und auch des Covers ins Auge, dass ich es unbedingt lesen musste!

Das Buch ist im dtv erschienen. 

Liebevoll kopierter Klappentext

Nur zwei rostige Ösen an einem Holzbalken verraten, dass vor der alten Gretzky-Villa eine Schaukel hing: Hier saß vor elf Jahren Tess’ Stiefmutter Rebecca, während drinnen Alexander Gretzky – Rebbeccas Mann und Tess’ Vater – in seinem Blut lag. Rebecca wurde verhaftet, doch sie hat nie aufgehört, ihre Unschuld zu beteuern. Immer, wenn der Mord sich jährte, schrieb sie einen Brief an ihre Stieftochter. Tess hat keinen einzigen gelesen. Erst als Rebecca nach Ablauf ihrer Gefängnisstrafe überfallen wird, beginnt Tess widerwillig nachzuforschen − und entdeckt ein Netz aus Lügen, in das Menschen, die ihr nahestehen, unheilvoll verstrickt sind. Wenn ihre Stiefmutter keine Mörderin ist: Wer war es dann?

Mein Eindruck

Selten hab ein Buch gehabt, was mich gleich zu Beginn schon fesseln konnte. Dabei dreht sich das Buch nicht nur um Tess, die Stieftochter und ihre komatöse Stiefmutter Rebecca, sondern auch um andere Personen, die jedoch erst ab etwa einem Drittel des Buches in Erscheinung treten und für mich persönlich keine tragende Rolle gespielt haben, sondern nur dazu dienten, die Seiten etwas zu füllen. 

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, dies wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein. 

Gegen Ende verliert dann die Geschichte aber deutlich an Tempo und vieles passiert auf wenigen Seiten sehr schnell.  Noch dazu waren einige Stellen am Ende doch sehr offensichtlich und kamen nicht überraschend. 

Trotz des Endes konnte mich das Buch aber größtenteils überzeugen und die Spannung wurde stets beibehalten. 

Mein Fazit

Wer einen spannenden Thriller mit verschiedenen Handlungssträngen sucht, dem kann dieses Buch gefallen. 

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Die Stieftochter: Thriller

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und bleibt gesund!

Eure Melanie

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Gelesen: Ein finsterheller Tag von David Almond

Trotz Hitze bin ich zum Lesen gekommen. Leider hatte ich in den letzten Wochen nur wenig Zeit für Rezensionen. 😦

Nun kommt eine Rezi zu einem Buch, welches mir freundlicherweise von Netgalley zur Verfügung gestellt wurde.

Das Buch ist im Fischer- und Sauerländerverlag erschienen.

Liebevoll kopierter Klappentext

An einem heißen Sommermorgen verlässt Davie sein Zuhause, nicht ahnend, dass dieser Tag alles verändern wird.
Seine Welt ist ihm sehr vertraut – eine unbedeutende Kleinstadt, die er noch nie verlassen hat. Aber dieser Tag wird alles andere als alltäglich: Ein Junge wurde getötet, und Davie glaubt zu wissen, wer der Mörder ist. Auf der Suche nach ihm verschmelzen Realität und Phantasie, und bald merkt Davie, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint.

Mein Eindruck

Ich bin sehr zwiegespalten nach Lesen des Buches.

Kennt ihr diese Coming of Age-Filme und Bücher, wo sich Personen auf eine Art Road Trip begeben, um am Ende zu sich selbst zu finden? Genau das liebe ich!

Ein finsterheller Tag beginnt erstmal recht merkwürdig und so ganz sympathisch wurde mir der gute Davie nie. Da ist ein Mord geschehen in seiner Kleinstadt und zufällig kennt er seinen Mörder. Oder war er es etwa doch nicht?

Der gute Davie trifft auf seinem Weg nette und auch skurille Persönlichkeiten, die ihm auf seiner Reise nach dem Mörder ein paar gute Tipps mit auf den Weg geben.

Sei es der Pfarrer, der beschließt aufgrund seiner Glaubensfrage nun doch kein Pfarrer zu sein oder Shona, das Mädchen, für das Davie schon mehr als nur Freundschaft empfindet.

Alles kam mir am Ende recht nichtssagend vor. Was ich echt schade fand, denn der Weg dorthin war schon mitunter spannend. Nur, was der Autor mir damit mitteilen wollte, wurde mir leider nicht so ganz ersichtlich.

Kinder ab 12 Jahre würde ich dieses Buch nicht empfehlen, da es schon einige sehr philosophische Züge mit sich bringt und vielleicht auch teilweise zu langweilig ist.

Mein Fazit

Leider war es nicht das Buch, was ich mir erhofft hatte zu lesen. Leider aber auch kein Buch, was mich in seinen Bann ziehen konnte.

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Ein finsterheller Tag

Liest ihr gerne Coming of Age Geschichten? Ich weiß, diese Frage wurde bestimmt schon das eine oder andere Mal gestellt, trotzdem wird sie von mir immer wieder gerne gefragt. 🙂

Nun wünsche ich euch einen schönen Tag (hier ist es sehr heiß heute) und lasst es euch gut gehen! 

Eure Melanie

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Gelesen: Blutkristalle von Ursula Poznanski

Seit dem Jugendbuch „Saeculum“ lese ich gerne die Bücher von Ursula Poznanski. Anfang Mai erschien ihr Thriller „Blutkristalle“ im Knaur-Verlag.

Ursula Poznanski – Blutkristalle

Darum geht es:

Ella ist für Wolfram bestimmt, das weiß er, seit er sie das erste Mal gesehen hat. Und das wird auch Ella bald begreifen, dessen ist Wolfram sich sicher. Seit vier Jahren hat sie keine feste Beziehung mehr gehabt, dafür hat Wolfram gesorgt – mit soviel Nachdruck, wie eben nötig war.
Doch seit drei Monaten gibt es Paul, und bei ihm versagen alle Mittel, die bisher zum Erfolg geführt haben. Paul weicht Ella nicht von der Seite, er schirmt sie vor Wolfram ab, er ist ein lästiges Hindernis auf dem Weg zum Glück. Als er gemeinsam mit Ella eine mehrtägige Winter-Wanderung plant, wittert der Stalker seine Chance. Er wird Ella retten, in mehr als nur einer Hinsicht.

Mein Eindruck

Ein eisiger Kurzthriller. Das trifft es genau, denn von Beginn an, begleiten wir Wolfram und seine wirren Gedanken, die nur dazu dienen, seine große Liebe Ella zu erobern. Ob ihm das gelingen wird, das sei hier natürlich nicht verraten. Verraten kann ich allerdings, dass die Spannung nicht abreißt und ich bis zum Schluss gerätselt habe, ob denn nun alles so ist, wie es scheint.

Ich habe mich auf 75 Seiten auf jeden Fall bestens unterhalten gefühlt und kann Freunden von spannenden Kurzgeschichten nur dazu raten, zu „Blutkristalle“ zu greifen und Fans von Ursula Poznanski sowieso.

Mein Fazit

Kurzweiliger, spannender Thriller für den Nachmittag zwischendurch. Hat mir spannende Stunden beschert.

Nun kommt ein Affiliate-Link, der euch nach Amazon führt, solltet ihr auf ihn klicken. Solltet ihr etwas beim großen A kaufen, erhalte ich davon eine Provion. Mehr bezahlen müsst ihr nicht.

Blutkristalle: Thriller (Eiskalte Thriller)

Lest ihr gerne Kurzgeschichten? 

Habt einen schönen und sonnigen Tag und bleibt gesund. 🙂

Eure Melanie 

 

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Gelesen: Verlassene Orte in Nordrhein-Westfalen von Daniel Boberg

Verlassene Orte üben schon seit langem eine Faszination auf mich aus. 

Was hat sich genau dort genau zugetragen, was für eine Fabrik befand sich hinter den jetzt maroden Mauern? Was für Menschen haben in den verfallenen Gemäuern einst gelebt? 

Da ich selbst hin und wieder auf einen sogenannten „Lost Place“ treffe und ihn fotografiere, musste das Buch „Verlassene Orte in Nordrhein Westfalen – Die Faszination des Verfalls“ von Daniel Boberg bei mir einziehen. 🙂

Verlassene Orte in Nordrhein-Westfalen von Daniel Boberg

Das Buch ist im Verlagshaus24 erschienen. 

Liebevoll kopierter Klappentext

Stillgelegte Industrieanlagen, ein ehemaliges Werftgelände, ein längst geschlossener Nachtclub, ein alter Güterbahnhof oder die einst mondäne Direktorenvilla – Nordrhein-Westfalen ist reich an geschichtsträchtigen Lost Places, die sich im Laufe der Zeit in faszinierende verborgene Welten verwandelt haben.
Daniel Boberg präsentiert rund 120 brillante Aufnahmen, die den Betrachter fesseln und mit viel Liebe zum Detail die von Mensch und Natur hinterlassenen Spuren der vergangenen Jahrzehnte offenbaren. Die stimmungsvollen Bilder verdeutlichen meisterhaft die Vergänglichkeit dieser geheimnisvollen Bauwerke und einstigen Schauplätze von Arbeit und Alltag, privatem und gesellschaftlichem Leben, deren unvergleichlicher Atmosphäre man sich nur schwer entziehen kann.
Dieser Bildband ist ein Muss für alle, die dem morbiden Charme vergessener Orte erliegen und diese stummen Zeugen der Vergangenheit in Nordrhein-Westfalen neu entdecken möchten.

Mein Eindruck

Das Buch zeigt uns auf ca. 160 Seiten verfallene und verlassene Häuser, Fabriken und sogar eine alte Schule.

Die Orte wurden hervorragend in Szene gesetzt und man spürt quasi den Geist der Vergangenheit auf den Seiten.

Schade, dass von den meisten Orten nicht mehr viel übrig ist, sei es, weil der Zahn der Zeit langsam an ihnen nagt, (ein Gebäude ist von 1861!) oder weil Verwüstung und Zerstörung sie heimgesucht haben.

Mir hat der Bildband sehr gut gefallen und mich noch mehr mit dem Lost Place-Fieber angesteckt!

Gefreut hat mich, dass sogar ein Lost Place vrogestellt wurde, den ich schon mal besucht hatte.

Mein Fazit

Für Liebhaber verlassener Orte ein Muss. Schöne Bilder von längst vergangenen Zeiten, die aber immer noch lebendig wirken. 

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Verlassene Orte in Nordrhein-Westfalen. Lost Places, Ruinen und der Charme des Verfalls in brillanten Bildern: Die Faszination des Verfalls in brillanten Bildern

Ich wünsche euch einen wunderschönen 1. Mai und bleibt bitte schön gesund.

Eure Melanie

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Gelesen: Annie Austen – Bücherliebe

Nein, ich war nicht untätig, ich habe viel gelesen in den letzten Wochen, nur leider hatte ich keine Zeit zum Bloggen.

Das ändert sich aber zum Glück jetzt und ich kann mich jetzt wieder voll und ganz dem Lesen widmen.

Eines meiner letzten Lektüren war übrigens Bücherliebe – Was Bücherregale über uns verraten von Annie Austen.

Das Buch ist bei Harper Collins erschienen und wie es mir gefallen, das erfahrt ihr in der kommenden Rezi.

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Bücherliebe – Was Bücherregale über uns verraten von Annie Austen

Liebevoll kopierter Klappentext

Ob wir unsere Bücher nun alphabetisch nach Autoren, nach Genres oder (Himmel bewahre!) nach Farben sortieren – Bücherregale sind die heimlichen Stars unter den Wohnzimmermöbeln. Doch neben vielgeliebten Bücherschätzen bergen sie so manches Geheimnis: Haben wir unsere Sammlung mit der unseres Partners vereint? Behalten wir alle Bücher, die wir gelesen haben, oder nur die am meisten geschätzten?

Annie Austen geht den wirklich wichtigen Fragen des Lebens nach: Wie bringe ich Ordnung in mein Bücherregal? Warum sind Shelfies noch immer besser als Selfies? Muss man Bücher unbedingt zu Ende lesen? Und ganz wichtig: Wie überwinde ich die Angst, ein Buch zu verleihen? Außerdem gibt sie uns stolzen Regalbesitzern viel Insiderwissen und Inspirationen an die Hand: von Bücherregalen, die Geschichte schrieben, den Lieblingstiteln aus den Regalen von Barack Obama und Marilyn Monroe bis hin zu Welthits, die ihre Inspiration in Büchern fanden, fiktiven Bibliotheken und vieles mehr.

Mein Eindruck

Ich liebe Bücher über … Bücher. Zu meinen Lieblingsbüchern gehört 84, Charing Cross Road von Helene Hanff. Ich nehme es mir heraus zu sagen, dass man sich mit diesen Büchern Lesern, Bibliotheken und Bücherläden verbunden fühlt. 

Leider habe ich das besondere Gefühl der Verbundenheit und der Wärme in Bücherliebe vermisst. 

Man erfährt so einiges über BILLY, das wohl bekannteste Regal der Welt und warum man sich so gerne Shelfies auf Instagram anschaut, aber irgendwie wirkte das Buch auf mich wie eine Aneinanderreihung von hübschen Fakten und dann war die Reise auch schon zu Ende und ich fragte mich: Wohin sollte mich das Ganze jetzt führen?!?

Es war leider kein Buch für mich, was mich insprieren konnte oder von dem ich sagen konnte: „Na, das kommt jetzt in mein Buchregal!“ 

Bitte nicht falsch verstehen. Das Buch konnte mir einige Fakten nahe bringen, die ich noch nicht wusste, es hat aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, sondern blieb leider hinter den Erwartungen zurück.

Mein Fazit

Ein Buch über Fakten zur Bücherliebe. Nicht mehr, nicht weniger. 

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Bücherliebe – Was Bücherregale über uns verraten

Lest ihr gerne Bücher über Bücher? Welches Buch könnt ihr empfehlen? 

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bleibt gesund! 

Eure Melanie

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Frohe Ostern.

Habt alle ein frohes und entspanntes Osterfest. 🙂

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Gelesen: Anouk und das Geheimnis des Glücks von Kai Zaremba

Auf meinem Blog geben sich nicht nur Horrorbücher und Thriller die Klinke in die Hand, sondern hier und da sind auch mal ein paar Kinder- und Jugendbücher dabei.

„Anouk und das Geheimnis des Glücks“, geschrieben von Kai Zaremba, erzählt von Anouk, die von ihrer Klassenlehrerin die Aufgabe bekommt, sich auf die Suche nach dem Glück zu machen.

Kai Zaremba – Anouk und die Farbe des Glücks

Doch was ist Glück überhaupt und wo kann man es finden?

Auf über 50 Seiten begleiten wir Anouk zu verschiedenen Orten, um herauszufinden, was Glück ausmacht und was wir selbst vielleicht tun können, um unserem Glück ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

Anouk bei Meister Sero Tonin

Das Buch ist nicht nur für die Kleinen unter uns gedacht, auch Erwachsene werden an dem Buch ihre Freude haben.

Anouk mit ihrer besten Freundin Sophie

Ich empfehle Eltern das Buch gemeinsam mit Kindern zu lesen, da so aufkommende Fragen schnell beantwortet und Begriffe schnell erklärt werden können. 🙂

Mein Fazit

Ein kurzweiliges Kinderbuch, was nicht nur Kinder interessieren könnte.

Ein weiteres Kinderbuch, was ich vor kurzem rezensiert habe

Gelesen: Prinzessin Corona und ihre fantastische Reise zum Wir von Dr. med. Timm Steuber

Ich wünsche euch einen schönen Tag! Bleibt gesund.

Eure Melanie

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Gelesen: Dolly Alderton – Gespenster

Zu glauben, man hätte sein Leben mit Mitte 30 im Griff, täuscht. Das Leben verläuft nämlich immer anders, als man denkt.

Wie es der Protagonistin in Dolly Aldertons Buch „Gespenster“ so ergeht, das erfahrt ihr in meiner Rezi.

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von Netgalley zur Verfügung gestellt.

Darum geht es:

Die erfolgreiche Food-Autorin Nina George Dean trägt ihren zweiten Vornamen, weil ein Hit von Wham! an ihrem Geburtstag vor zweiunddreißig Jahren auf Platz eins der Charts stand. Das beeindruckt Max, den sie von einer Dating-App kennt und der auf rasante Weise ihr Herz erobert. Doch genauso schnell, wie er Nina an der Nachtbushaltestelle das ewige Glück versprochen hat, verschwindet er plötzlich wieder aus ihrem Leben – ohne eine Spur zu hinterlassen. Gleichzeitig plant Ninas Exfreund seine Hochzeit, und ihre beste Freundin erwartet ihr zweites Baby. Und dann erkrankt ihr geliebter Vater an Demenz. Als Nina alles zu entgleiten droht, wünscht sie sich nur noch sehnlichst in ihre Jugendtage zurück – bis sie erkennt, dass das Leben immer in dem Moment zwischen Vergangenheit und Zukunft spielt. Der große Roman über Beziehungen in all ihren Formen – hinreißend, lustig und tief berührend erzählt.

Mein Eindruck

Ich muss zugeben, dass mich das Cover zuerst angesprochen hat und dann erst der Klappentext. Noch dazu kam, dass mir die Bücher aus dem Atlantkiv-Verlag meist immer zugesagt haben. Also musste ich nun auch Jagd auf Gespenster machen.

Ich habe lange nicht mehr so ein gutes Buch gelesen. Zu Beginn dachte ich, dass es ein bissiges, von Sarkasmus nur so triefendes Mischwerk á la „Wie rechnet man mit der Welt ab“ ist, aber das war Gespenster für mich auf keinen Fall.

Bissig und humorvoll ist Gespenster auf jeden Fall, aber auch ruhig und nachdenklich. Nina ist ein Mensch mit Problemen, erfolgreich in ihrem Job, versucht sie auch ihr Liebes-und Familienleben in Einklang zu bringen, von ihrem Freundeskreis ganz zu schweigen. Ein totaler Drahtseilakt.

Auch wenn die Charaktere alle mal wieder etwas verschroben daher kamen und ich Ninas Reaktion auf Max im späteren Verlauf der Geschichte nicht so recht nachvollziehen konnte, hat mir der Erzählstrang um Nina und ihren Vater sehr gut gefallen und mitgenommen. Wie schwer es für Familien sein muss, ein an Alzheimer erkranktes Familienmitglied zu begleiten, können sich Menschen, die noch nie damit konfrontiert wurden, kaum vorstellen.

Wie es ist, wenn Freundschaften sich ändern, weil sich Freunde immer mehr voneinander entfernen, man sie aber trotzdem nicht aufgeben sollte, auch dass wird in Gespenster thematisiert.

Mir hat besonders gefallen, dass Nina nicht perfekt, sondern eben ein ganz normaler Mensch war und dass es in dem Buch dem Leser schonungslos präsentiert wurde.

Mein Fazit

Gespenster ist ein Buch, was länger im Gedächtnis bleibt und was ich, bis auf ein paar Längen, empfehlen kann. Kurzweilig, mit Themen, die bewegen.

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Gespenster

Danke nochmals Netgalley und dem Hoffmann und Campe-Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares. Merci merci!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag. 🙂

Eure Melanie

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Advent

Ich wünsche euch einen schönen und besinnlichen 1. Advent.

Bleibt gesund.

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Gelesen: Marc Meller – Raum der Angst

Ich liebe Escape-Books. Mit meiner besten Freundin kann ich einen ganzen Nachmittag damit verbringen mich durch die Rätsel und Seiten zu wuseln.

Meinen ersten Escape-Room-Thriller durfte ich dagegen jetzt erst lesen und wie er mir gefallen hat, das erfahrt ihr jetzt.

Marc Meller – Raum der Angst

Das Buch ist im Ullstein-Verlag erscheinen.

Liebevoll kopierter Klappentext

Ein geheimes Experiment. Acht Teilnehmer. Sieben verschlossene Räume. Und ein Killer in Spiellaune

Er nennt sich Janus. Nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Und er kommt in der Nacht. Still, heimlich. In dein Zuhause. Er betäubt dich, nimmt dich mit und schließt dich ein, in einen kalten, dunklen Raum. Um mit dir ein Spiel zu spielen. Sein Spiel. Ein Spiel voller Rätsel. Du hast nur eine Chance diesem Albtraum lebend zu entkommen: Du musst Janus‘ Spiel spielen – und gewinnen. Zum Glück bist du nicht allein. Du hast Mitspieler. Noch denkst du, dass das ein Vorteil wäre. Bis du begreifst: Dieses Spiel erlaubt nur einen Sieger, nicht mehrere, und die Verlierer werden sterben.

Mein Eindruck

Ich muss zugeben dass, obwohl ich das Buch gut und spannend geschrieben fand, ich zwischendurch mit Längen zu kämpfen hatte.

Das Buch startete ohne viel Schnörkelei, der Spannungsbogen wurde konstant bis zum Schluss aufrecht erhalten, was ich klasse fand, doch die eindimensionalen Charaktere und der doch recht geradlinige Plot langweilten mich leider zwischendurch.

Ab etwa der Hälfte wurde es dann besser, die Geschichte nahm weiter an Fahrt auf, doch das Ende, noch dazu mit dem Vorboten einer Fortsetzung, war für mich unspektakulär.

Mein Fazit:

Für Fans von Escape-Rooms eine Empfehlung, für alle anderen eher ein seichter Thriller ohne viele Überraschungen, der jedoch stellenweise zu fesseln vermag.

Falls euch dieses Buch interessiert und ihr gerne bei Amazon einkauft, dann könnt ihr auch gerne über meinen Link bestellen.

Damit würdet ihr mich und meinen Blog unterstützen, mehr bezahlen müsst ihr dafür nicht.

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Hier ein Escape-Book-Spiel, was echt Spaß gemacht hat:

Gespielt: Escape Adventures Horror

Mögt ihr Escape Rooms? Wart ihr schon mal in einem gefangen oder steckt momentan in einem fest? Gefallen auch Bücher darüber?

Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund. 🙂

Eure Melanie

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Gelesen: Haus der Furcht von Ian Rob Wright

Hallo ihr Zuckermäuse!

Es ist Oktober, Zeit mal wieder etwas gruseliges zu lesen.

Da ich ja immer noch mein Skoobe-Abo habe und damit auch zufrieden bin, habe ich die Tage mal durch meine Merkliste gestöbert und da ist mir das Buch“ Haus der Furcht“ aufgefallen.

Der Klappentext versprach solide Spannung, also griff ich zu.

Bildrechte liegen beim Verlag

Titel: Haus der Furcht

Autor: Ian Rob Wright

als eBook erhältlich bei beBEYOND

Darum geht es:

Eine Show, drei Versprechen: zehn Tage, zwölf Konkurrenten und zwei Millionen Dollar in bar. Was für Damien Bank als die größte Chance seines Lebens beginnt, entpuppt sich als sein schlimmster Alptraum. Eingesperrt in ein Haus mit elf Fremden hört er nur die dröhnende Stimme des „Vermieters“ aus den Lautsprechern. Damien muss sich mit den anderen einen Wettkampf liefern, bei dem es nicht nur um Geld geht, sondern um sein blankes Leben. Fest steht, er kann niemandem trauen, schon gar nicht, als eine Liste mit Begriffen an der Wand auftaucht: Betrug, Mord, Missbrauch, Hurerei, Verrat, Täuschung, Drogenhandel, Raub, Kreuzritter, Dieb. Was bedeutet die Liste, und wer verbirgt sich hinter dem Vermieter? Um das herauszufinden, muss Damien um jeden Preis gewinnen, denn jeden Verlierer erwartet der Tod. Mögen die Spiele beginnen …

Mein Eindruck

Mit was für Erwartungen bin ich an die Geschichte herangegangen, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte? Mit herzlich wenigen und ich wurde zudem noch überrascht. Der Schauplatz des Buches ist nicht neu, die Charaktere eindimensional und aus der Klischeekiste, aber Haus der Furcht konnte mich trotzdem mit ein paar Splattermomenten und einem interessanten Ende beeindrucken.

Tiefgang darf man hier nicht erwarten. Wer mitfiebern möchte, welcher der Charaktere zuerst ins Gras beißt, ist bei dem Schmöker allerdings gut aufgehoben.

Mein Fazit

Fürs Fans von Splatter, Action & Co. ist Haus der Furcht sicher eine passende Lektüre für zwischendurch. Habe mich gut unterhalten gefühlt.

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Ich wünsche euch noch einen ganz tollen Tag! Bleibt gesund.

Eure Melanie

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Abgebrochen: Der Kastanienmann von Soren Sveistrup

Hier mal wieder ein Buch, was ich die Tage abgebrochen habe, einfach, weil mir die Schreibweise im Präsens nicht zu gesagt hat und ich nicht in die Geschichte hineingekommen bin, da haben auch die durchweg positiven Rezensionen nicht weiterhelfen können.

Bildrechte liegen beim Verlag

Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen: Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur trägt den Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf …

Es konnte mich leider nicht überzeugen.

Früher habe ich mich immer durch Bücher durchgequält, aber heutzutage breche ich lieber ab und widme mich dem nächsten, hoffentlich guten Schmöker.

Mögt ihr Geschichten, die in der Ich-Form geschrieben sind?

Welches gehypte Buch habt ihr zuletzt abgebrochen, weil es einfach nicht euer Fall war?

Lasst es mich wissen. 🙂 Ich wünsche euch einen schönen Donnerstag und bleibt gesund.

Eure Melanie

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Gelesen: Nur wer sichtbar ist, findet auch statt von Tijen Onaran

Hallo ihr Lieben! 

Leider war es die letzten Wochen etwas ruhiger auf meinem Blog, was aber nicht bedeutet, dass ich untätig war. Oh nein!

Gelesen habe ich sogar richtig viel, unter anderem das Buch „Nur wer sichtbar ist, findet auch statt“ von Tijen Onaran

Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich nochmals sehr herzlich bei Global Digital Women und dem Goldmann-Verlag

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Inhalt (liebevoll kopierter Klappentext):

Wie wir uns präsentieren und wie wir wahrgenommen werden, ist Teil unserer Persönlichkeit. Das Bild, das wir abgeben, und die Rolle, die wir spielen, sind elementar für unseren Erfolg im beruflichen wie im privaten Kontext. Tijen Onaran, bekannte Speakerin und Netzwerkerin, erklärt eindrucksvoll, wie man eine persönliche Marke aufbaut und wie man seine eigene Agenda findet. Tijens eigener Erfolg fiel ihr nicht einfach zu, denn zu Beginn ihrer Karriere wurde sie oft in Schubladen gesteckt. Wie wir unsere Wahrnehmung online in den sozialen Medien, aber auch offline, selbst gestalten können, das zeigt Tijen in »Nur wer sichtbar ist, findet auch statt«. Dabei berichtet sie von ihren eigenen Erfahrungen in der Politik und der Digitalbranche, von Rückschlägen, Lerneffekten und ihrer ganz persönlichen Markenbildung. Das Must-read in Sachen Personal Branding.

Mein Eindruck

Wer sich in den Weiten von Social Media, alias Pinterest, Instagram und Co. herumtreibt und sich eine Marke aufbauen möchte, der weiß, dass Sichtbarkeit und Authentizität der Schlüssel zum Vorwärtskommen bedeuten.

Wer es noch nicht weiß, der bekommt mit diesem Buch eine gelungene Hilfe an die Hand und kann sich noch die ein oder andere Scheibe abschneiden. 

Es geht um Authentizität und um Vernetzung. Darum, dass man immer man selbst sein, aber trotzdem nicht sein Ziel aus den Augen verlieren sollte.

Vieles aus diesem Buch war mir schon ein Begriff, manches konnte ich mir aber auch noch zugutehalten und habe mir ein paar Tipps gemerkt. 

Das Buch ist locker leicht gehalten, die Autorin beschreibt ihren Werdegang und zeigt auch einige Fehler auf, wie man es zu Beginn besser nicht machen sollte. 

Mir hat das Buch gut gefallen und wer dabei ist, sein Personal Branding zu verfeinern, der sollte doch mal einen Blick hineinwerfen.

Mein Fazit

Ein kleiner und feiner Ratgeber, der erklärt, wie man sich mit seiner Marke positioniert und ihr ein Gesicht geben kann. Informativ und kurzweilig. 

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Lest ihr gerne Ratgeber?

Ich wünsche euch eine schöne Wochenmitte. Bleibt gesund.

Eure Melanie

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Gelesen: Prinzessin Corona und ihre fantastische Reise zum Wir von Dr. med. Timm Steuber

Guten Morgen ihr Lieben!

Dieses Jahr nimmt uns alle ganz schön mit. Wer hätte 2019 schon gedacht, dass im kommenden Jahr der Mund- und Nasenschutz zum „Must-Have“ werden würde?

Dabei gehen wir alle mit Corona unterschiedlich um.

Dr. med. Timm Steuber hat sich dies zur Aufgabe gemacht und ein Märchen verfasst, gespickt mit wunderschönen Illustrationen von Felix Selent.

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Dr. med. Timm Steuber – Prinzessin Corona und ihre fantastische Reise zum Wir.

Die Corona-Krise ist die größte Herausforderung für die Gesellschaft und jeden Einzelnen seit vielen Jahrzehnten. Dieses Buch stellt in Märchenform die entscheidenden Fragen: Wohin gehen wir? Wie meistern wir unser Leben und wie soll unsere Zukunft aussehen?

Das Buch ist ein Mutmachbuch und soll dabei helfen, Kinder für Corona zu sensibilisieren. Die Illustrationen haben mir beim Lesen besonders gut gefallen.

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Das Buch umfasst 56 Seiten und erzählt die Geschichte der kleinen Prinzessin Corona, die sich auf eine abenteuerliche Reise macht.

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Mein Fazit

Für Kinder und auch für Erwachsene ein Buch, was gerade in diesen Zeiten ungemein wertvoll ist.

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Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! Bleibt schön gesund.

Eure Melanie

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Gelesen: Stille Zeugen – Ein Fall für Engel und Sander von Angela Lautenschläger

Hallo ihr guten und tollen Menschen!

Seid ihr gut ins Wochenende gestürzt? Ich hoffe, euch allen geht soweit gut. Heute kommt eine Rezi zu einem e-Book, welches ich bereits im August gelesen habe, aber bisher noch keine Zeit hatte, es euch vorzustellen. 

Die Rede ist von „Stille Zeugen“, dem ersten Fall von Friedelinde Engel und Nicolas Sander.

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Angela Lautenschläger – Stille Zeugen

Darum geht es:

Als die Nachlasspflegerin Friedelinde Engel zu dem Haus einer Toten geschickt wird, um deren Erbe zu regeln, erwartet sie nichts Außergewöhnliches. Im Keller der Toten findet Friedelinde jedoch eine zweite Leiche. Die zerbrechliche Frau selbst kann den kräftigen Mann unmöglich dort hinuntergebracht haben, doch wer sonst? Während der Kripo-Beamte Nicolas Sander bei seinen Ermittlungen im Dunkeln tappt, führt Friedelindes Suche nach den Erben der Frau in ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte zurück. Hängen die zwei Fälle zusammen? Friedelinde und Sander müssen Hand in Hand arbeiten, um die Schuldigen zu finden … und Hunderten Opfern Gerechtigkeit zu verschaffen.

Erschienen ist das Buch im dotbooks-Verlag

Mein Eindruck

Erstmal muss ich sagen, dass mir der Einstieg zum Buch sehr leicht gefallen ist. Man wird gleich mit der sympathischen Nachlassverwalterin Friedelinde Engel und dem direkten und etwas verschrobenem Ermittler Nicolas Sander warm. Auch der Fall war interessant und konnte mich zu Beginn fesseln.

Etwa ab der Hälfte ging der Story aber spürbar die Luft aus. Zu viele Nebenhandlungen, die teilweise als Lückenfüller eingesetzt wurden, zogen die Geschichte künstlich in die Länge.

Leider musste ich mich ab einer gewissen Zeit quälen, um dran zu bleiben und das Buch zu beenden. Zum Ende hin wurde es aber dann wieder spannender und konnte mich wieder begeistern.

Mein Fazit

Ein guter Einstand, wenn auch stellenweise etwas langatmig, dennoch mit viel Charme, sodass ich auf die Folgebände gespannt bin.

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Ich wünsche euch ein schönes und entspanntes Wochenende.

Lasst es euch gut gehen.

Eure Melanie.

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Gelesen im August

Gelesen im August

Hallo meine Lieben!

Der August war kein ereignisreicher Lesemonat. Ganze zwei Bücher habe ich gelesen, was jetzt nicht so eine große Ausbeute war. Meine Hoffnung ruht auf dem September. 🙂

Gelesene Bücher: 2

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Angela Lautenschläger – Stille Zeugen

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Dr. med. Timm Steuber – Prinzessin Corona und ihre fantastische Reise zum Wir.

Beide Rezensionen folgen noch in den nächsten Tagen.

Nun bin ich mal gespannt, was der September so alles bringen wird.

Habt eine schöne Wochenmitte und bleibt gesund.

Eure Melanie

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Gelesen im Juli

Der Monat Juli war nicht ganz so ergiebig, wie ich gehofft habe, aber immerhin habe ich 3 Büchlein gelesen, von denen mir 2 auch sehr gut gefallen haben.

Gelesene Bücher: 3

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Sehr gut fand ich 3 Tage und ein Leben und Mord in Sunset Hall, nicht so gut dagegen Auf der Liste

Wie war denn euer Lesemonat Juli so?

Für den August habe ich mir vorgenommen wieder mehr Fantasy zu lesen und der Anfang war auch gar nicht schlecht.

Ich wünsche euch eine schöne Wochenmitte. Bleibt gesund.

Eure Melanie

 

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Gelesen: 3 Tage und ein Leben

Passend zum kommenden Film „3 Tage und ein Leben“ von Nicolas Boukhrief, der am 3.09.2020 erscheinen wird, durfte ich die Buchvorlage, geschrieben von Pierre Lemaitre lesen. Lemaitre schrieb unter anderem auch die Romane Wir sehen uns dort oben, Die Farben des Feuers und der kalte Hauch der Angst. wp-15960391221764586031111618264182.jpg Titel: 3 Tage und ein Leben Autor: Pierre Lemaitre übersetzt von Tobias Scheffel Roman erschienen ist das Buch im btb-Verlag Darum geht es: 
Ende Dezember 1999 verschwindet im nordfranzösischen Ort Beauval ein sechsjähriger Junge. Eine groß angelegte Suchaktion wird gestartet, Nachbarn und Freunde durchkämmen den angrenzenden Wald nach Spuren des vermissten Rémi. Doch am dritten Tag fegt ein Jahrhundertsturm über das kleine Dorf hinweg und zwingt die Einwohner zurück in ihre Häuser. Während dieser drei Tage bangt der zwölfjährige Antoine darum, entdeckt zu werden. Denn nur er weiß, was an jenem Tag wirklich geschah.

Mein Eindruck

Ich hatte bis vor kurzem noch nie etwas vom Autor, geschweige denn seinen Werken gehört, aber der Klappentext hörte sich so interessant an, dass ich 3 Tage und ein Leben unbedingt lesen musste. Das Buch ist großartig. Es ist düster, verströmt die ganze Zeit eine gewisse Traurigkeit und Tristesse und hat auf wenigen Seiten soviel Aussagekraft. Der junge Antoine hat eine große Schuld auf sich geladen, von der nur er weiß. Je länger Rémi vermisst wird, desto schlimmer und enger wird es für ihn, hin und hergerissen zwischen Schuldgefühlen und der Erleichterung einen weiteren Tag unentdeckt bleiben zu können. Mit jedem weiteren Tag wird es schlimmer, doch dann zieht der Sturm „Lothar“ auf die kleine Stadt Beauval zu und nichts bleibt mehr dort wo es mal war. Fast nichts. Ich würde um Spoiler nicht drum herum kommen, von daher kann ich nicht viel mehr sagen, als dass mich das Buch sehr mitgenommen hat, ich es wundervoll geschrieben fand, wenn auch sehr düster und es eine schwere Thematik beinhaltet, die sicher nicht für jeden geeignet ist.

Mein Fazit

Düster geschrieben, schwere Thematik und sehr mitnehmend. Klare Leseempfehlung. Falls euch dieses Buch interessiert und ihr gerne bei Amazon einkauft, dann könnt ihr auch gerne über meinen Link bestellen. Damit würdet ihr meinen Blog unterstützen, mehr bezahlen müsst ihr dafür nicht. https://amzn.to/3n7VwXi Ich wünsche euch ein schönes und entspanntes Wochenende. Was macht ihr denn schönes? 🙂 Eure Melanie
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Gelesen: Leonie Swann – Mord in Sunset Hall

Es gab mal einen Schafskrimi, namens Glennkill, der mir sehr gut gefallen hatte. Dann kamen andere Bücher von Leonie Swann, die mir weniger zusagten und dann war es endlich soweit: Mord in Sunset Hall erschien.

Leonie Swann – Mord in Sunset Hall

Titel: Mord in Sunset Hall

Autorin: Leonie Swann

Genre: Roman

ca. 440 Seiten

erschienen im Goldmann-Verlag

Darum geht es:

Eigentlich hat Agnes Sharp mit der Hüfte, dem Treppenlift und den Bewohnern ihrer umtriebigen Senioren-WG genug zu tun. Und dann ist da auch noch die Tote im Schuppen. Und die Tote im Nachbarsgarten. Ganz klar: das englische Idyll trügt, und ein perfider Mörder hat es auf alte Damen abgesehen! Kurzentschlossen machen sich die streitbaren Senioren samt Schildkröte auf Mörderjagd – eine Suche, die sie nicht nur auf das trügerische Parkett des örtlichen Kaffeetreffs führt, sondern auch in den dubiosen Lindenhof und schließlich tief in die eigene Vergangenheit. Denn auch Agnes und ihre Mitbewohner haben das eine oder andere Geheimnis zu hüten …

Mein Eindruck

Mord in Sunset Hall hat mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen! In typischer Leonie Swann – Manier haben mich Agnes, Hettie und Co. relativ schnell um den Finger wickeln können und bekommen von mir dank ihrer verschrobenen Charaktere alle Sympathiepunkte.

Auch wenn zum Ende hin es sich für mich etwas zog, ist dies nur ein minimaler Kritikpunkt, denn bis zum Schluss hatte ich meinen Spaß. Für mich war es ein kurzweiliges Buch, bei dem ich oft schmunzeln musste und gerade so ein Buch braucht man hin und wieder, um den Alltag für sich mal etwas ausblenden zu können. 

Mein Fazit

Mord in Sunset Hall ist ein humorvoller Krimi mit skurrilen und herzlichen Charakteren. Geeignet für entspannte Nachmittage auf der Couch. Für Jedermann und Jederfrau.

Falls euch dieses Buch interessiert und ihr gerne bei Amazon einkauft, dann könnt ihr auch gerne über meinen Link bestellen.

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Bereits gelesen und rezensiert wurden: 

Leonie Swann – Glennkill

Leonie Swann – Gray

Habt einen schönen Samstag!

Eure Melli

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Gelesen: J. A. Konrath – Auf der Liste

Einen wundervollen Sonntag wünsche ich euch! Jack Kilborn alias J. A. Konrath ist ja bekannt für seine Horror- und Krimiliteratur, die man so wunderbar zwischendurch lesen, von der man aber auch nicht allzu viel erwarten sollte meiner Meinung nach. Da gab es zum Beispiel den Lebkuchenmann, ein Buch was mir so richtig gut gefallen hatte und „Das Angstexperiment“ was … nett war. Nun durfte ich „Auf der Liste“ von ihm bzw. J. A. Konrath  lesen und wie mir das Buch gefallen hat, das erfahrt ihr jetzt. wp-15944659648013829224894595808777.png Titel: Auf der Liste Originaltitel: The List Autor: J.A. Konrath ins Deutsche übersetzt von Peter Zmyj

Darum geht es: 

Eine tätowierte Sieben auf der Fußsohle eines grausam Enthaupteten: Detective Tom Mankowski vom Morddezernat des Chicago Police Departments ist schockiert. Denn das Tattoo ist ihm verhängnisvoll vertraut – er selbst trägt eine Fünf. Während der Detective fieberhaft ermittelt, welche Verbindung es zwischen ihm und dem Ermordeten gibt, ahnt er nicht: Er steht selbst auf der Liste der Todgeweihten.

Mein Eindruck

Ja, die Art von Konrath ist gewöhnungsbedürftig und außergewöhnlich. Was aber dem Leser hier an abstrusem geboten wird, das geht auf keine Hutschnur. Schon zu Anfang geht es Knall auf Fall, Menschen sterben zum Teil sehr außergewöhnliche Tode und der Humor wirkt auf mich einfach deplaziert, geradezu gewollt. Dazu kommt dann noch, dass die Handlung immer absurder wird, immer die Richtigen sterben und überleben und ich mich immerzu gefragt habe, ob der Autor es denn auch wirklich ernst meint oder einfach nur mal einen Clown zum Frühstück hatte. Einzig und allein das Ende konnte mich noch überraschen, dies wird aber vorerst mein letzter Konrath gewesen sein.

Mein Fazit

Schneller, schneller, absurder. Viel Lärm um viel nichts. Falls euch dieses Buch interessiert und ihr gerne bei Amazon einkauft, dann könnt ihr auch gerne über meinen Link bestellen. Damit würdet ihr meinen Blog unterstützen, mehr bezahlen müsst ihr dafür nicht. https://amzn.to/3n7VwXi Außerdem rezensiert wurde Gelesen: Webcam – Er sieht dich von J.A. Konrath Habt einen schönen Sonntag ihr Lieben!
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Post vom Buchmädchen

Hallo ihr Lieben!

Das Wochenende steht vor der Tür und ich wollte euch noch schnell einmal den Inhalt meines Buchmädchen-Pakets zeigen. 🙂

Wer es nicht kennt: Buchmädchen ist ein Online-Shop, in dem ihr Lesezeichen aus Metall oder Papier, Notizbücher und allerhand cooles Zeug kaufen könnt. Ich konnte bei den Postkarten, Lesezeichen und Kerzen nicht wiederstehen und musste zuschlagen.

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Normalerweise bin ich nicht so versessen auf Merch, aber letzten Monat musste ich einfach mal zuschlagen. 🙂

Ausserdem bin ich jemand, der chronisch seine Lesezeichen verlegt oder sie in angefangenen oder abgebrochenen Büchern liegen lässt.

Wie ist es bei euch? Kauft ihr gerne Merch?

Habt einen schönen Samstag!

Eure Melanie

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Gelesen im Juni

Gelesen im Juni

Was habt ihr schönes im letzten Monat gelesen? Der Juni brachte drei gute Bücher mit zu mir. ❤

Gelesen: 3

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Die Rezensionen dazu findet ihr hier:

Gelesen: Frühling, Sommer, Herbst und Tod von Stephen King

Mel Wallis de Vries – Mädchen versenken

Gelesen: 54 Minuten von Marieke Nijkamp

Momentan lese ich gerade das neue Buch von Leonie Swann „Mord in Sunset Hall“, was mir bisher ( bin auf Seite 132) richtig gut gefällt 🙂

Was liest ihr schönes gerade?

Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund!

Eure Melanie

 

 

 

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Gelesen: 54 Minuten von Marieke Nijkamp

54 Minuten ist ein Buch, was ich schon längst hatte lesen wollen, nur kam ich bisher nicht dazu. Dank der App Skoobe kam ich endlich dazu, es zu lesen. Es geht um einen Amoklauf. Das war alles, was ich zu Beginn wusste. 412CsAQI1UL._SX304_BO1,204,203,200_ Titel: 54 Minuten Autorin: Marieke Nijkamp ins Deutsche übersetzt von Mo Zuber ca. 330 Seiten erschienen bei Fischer Jugendbuch

Darum geht es:

Wie immer hält die Direktorin in der Aula der Highschool ihre Begrüßungsrede zum neuen Schulhalbjahr. Wie immer ist die Rede der Direktorin exakt um zehn Uhr zu Ende. Aber heute ist alles anders. Als Schüler und Lehrer die Aula verlassen wollen, kann man die Türen nicht mehr öffnen. Jemand beginnt zu schießen. Panik bricht aus. Aus der Sicht von vier Jugendlichen entfaltet sich der Amoklauf, bis die letzte Kugel verschossen ist.

Mein Eindruck

54 Minuten behandelt ein wichtiges Thema, was heute mehr denn je an der Tagesordnung steht. Auf knapp 330 Seiten schildert die Autorin den Weg des Amokläufers Tyler Browne aus der Sicht verschiedener Schüler. Zu Beginn hatte ich Probleme in die Geschichte hineinzufinden, da sich die Charaktere untereinander einfach zu sehr ähnelten. Erst nach und nach begann ich bei manchen Charakteren, nicht allen,  mitzufühlen und ein gewisses Maß an Verbundenheit zu entwickeln. Trotzdem wirkten die Schüler doch recht eindimensional auf mich und ihre Gedankengänge konnte ich oft nicht nachvollziehen. Mir kam außerdem die Sicht der Lehrer zu kurz, diese wurden überhaupt nicht eingebunden. Sieht man von den Kritikpunkten aber einmal ab, dann kann ich das Buch trotzdem empfehlen, denn die unterschiedlichen Sichtweisen und der ganze Akt an sich wurde erschreckend realistisch geschildert von der Autorin.

Mein Fazit

54 Minuten ist traurig, spannend und kurzweilig. Sieht man von ein paar Schwächen ab,  eine klare Leseempfehlung. Falls euch dieses Buch interessiert und ihr gerne bei Amazon einkauft, dann könnt ihr auch gerne über meinen Link bestellen. Damit würdet ihr meinen Blog unterstützen, mehr bezahlen müsst ihr dafür nicht. https://amzn.to/3n7VwXi Habt einen entspannten Tag und bleibt gesund. Eure Melanie
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Gelesen: Frühling, Sommer, Herbst und Tod von Stephen King

Ihr wisst, dass ich ja ein großer Stephen King-Fan bin, noch dazu mag ich besonders seine Kurzgeschichten, in denen der Meister einen immer zu überraschen weiß.

Da ich ja Abonnent von Skoobe bin, fiel mir die Novellensammlung „Frühling, Sommer, Herbst und Tod“ in die Hände und da ich vor kurzem erfuhr, dass der Coming of Age-Film „Stand by me“ auf die Kurzgeschichte „Die Leiche“ zurück zu führen ist, musste ich natürlich jetzt auch die Geschichte lesen.

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Das Buch ist im Heyne-Verlag erschienen.

Mein Eindruck

In dieser Sammlung befinden sich die 4 Kurzgeschichten Pin Up,  Der Musterschüler, Die Leiche und Atemtechnik.

Ich muss sagen, dass mir Der Musterschüler und Die Leiche am besten gefallen haben, zu denen es auch bereits Verfilmungen gibt.

Zwar sind dies keine Horrorgeschichten, wie man sie vom Meister normalerweise kennt, doch der typische King-Stil vermittelt gerade beim Musterschüler auch ein unterschwelliges Grauen. Das Böse lauert eben überall.

Gerade zu Beginn und leider auch zum Ende hin schwächelten für mich die Geschichten, weswegen es dann zum Teil langatmig wurde. Doch was hin und wieder etwas lahmte, wurde im Mittelteil dann mehr als wett gemacht.

Mein Fazit

Wer sich für die Werke von King interessiert, aber nicht gleich die ganze Dosis Horror verkraften kann oder möchte, der kann vielleicht mit dieser Novellensammlung einen guten Einstieg finden.

Nun kommt wieder ein Affiliate-Link, der euch zum großen A führt, solltet ihr auf ihn klicken. Solltet ihr über diesen Link etwas bei Amazon kaufen, erhalte ich davon eine Provision. Mehr bezahlen müsst ihr dafür nicht.


Frühling, Sommer, Herbst und Tod: Vier Kurzromane

Ich wünsche euch einen entspannten und schönen Tag! 🙂

Eure Melanie

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Gelesen: Roadkill von Tanja Hanika

Alles gut bei euch?

Ihr kennt das ja. Was wäre ein Jahr ohne neue Schmöker von meiner Lieblingsautorin Tanja Hanika?

Letztens waren wir unterwegs und haben die Hexen von Schwarzbach nicht in Ruhe lassen können, heute sind wir auf einer einsamen Landstraße unterwegs, nichtsahnend und außerordentlich leichtgläubig.

Tanja Hanika – Roadkill

Liebevoll kopierter Klappentext

Blut, Irrsinn und hemmungslose Rache erwarten denjenigen, der seinen Weg verlässt.
Mira und Lars fahren nach einem Besuch bei seinen Eltern von der Autobahn ab, um über abgelegene Landstraßen die Gegend zu erkunden. Nach einem verlassenen Bus finden sie bald auch einen verwirrten Busfahrer und ihr kleines Abenteuer wird zu einer Nacht voller Mord und Blut.
Drei Jugendliche beenden ihre Geocaching-Schatzsuche im Wald, um stattdessen das sagenumwobene Grab einer Hexe aufzuspüren. Dabei wird ein Killer auf sie aufmerksam, der nach einer Bus-Panne durch die Wälder streift. Sie müssen sich fragen: Wird der Killer oder die tote Hexe sie holen kommen?

Mein Eindruck

Wer ist nicht schon einmal alleine oder mit Freunden des Nachts eine Landstraße entlangfahren und hat dieses Frösteln gespürt? In „Roadkill“ müssen Mira, Lars und Co. am eigenen Leib erfahren, was es heißt, alleine im Wald umherzuspazieren.

Was habe ich erwartet? Einen Horrorschmöker mit Splatterelementen und natürlich Spannung.

Habe ich das alles bekommen? Oh ja. Wer sich für einen kurzweiligen Horrorroman mit Blut und Thrill interessiert, dem empfehle ich „Roadkill“. Durch die vielen unterschiedlichen Charaktere war man sich nie sicher, was als nächstes passieren würde, das machte die Geschichte nur umso spannender und überraschender, auch wird Bezug auf den vorherigen Roman Schwarzbach genommen, was ich ebenfalls gut fand.

Mein Fazit

Wer auf kurzweiliges Blutvergießen steht, dem empfehle ich Roadkill, aber bitte allzu nicht wörtlich nehmen. 😉

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Weitere Bücher von Tanja Hanika und meine Rezis dazu findet ihr übrigens hier:

Scream.Run.Die.

Redthorne Castle

Der Angstfresser

Zwietracht

Hexenwerk

Werwölfe in Aremsrath

Nun bleibt mir nichts anderes übrig, als euch einen schönen Sonntag zu wünschen. Bleibt gesund. 🙂

 

 

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Gelesen: Fuchs 8 – George Saunders

Beim Durchstöbern bei Skoobe fiel mir das Buch Fuchs 8 von George Saunders ins Auge. Erschienen ist die Geschichte im Luchterhand-Verlag
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George Saunders – Fuchs 8

Fuchs 8 war immer schon neugierig und ein bisschen anders als die anderen Füchse seiner Gruppe. So hat er die menschliche Sprache gelernt, weil er sich gern in den Büschen vor den Häusern versteckte und zuhörte, wenn die Menschen ihren Kindern Gutenachtgeschichten vorlasen. Die Macht der Worte und Geschichten befeuert seine Neugier auf diese Wesen, bis Gefahr am Horizont auftaucht: Der Bau eines riesigen Einkaufszentrums zerstört den Wald, in dem die Füchse leben, und sie finden kaum noch Nahrung. Dem stets belächelten Tagträumer Fuchs 8 bleibt nur eines: Er beschließt, seine Fuchsfamilie zu retten, und macht sich auf den Weg zu den Menschen …

Mein Eindruck

Hoch gelobt wurde diese Geschichte um einen kleinen Fuchs, der auf einmal „männschisch“ erlernt, um uns Menschen besser verstehen zu können. Denn sein Wald wurde abgeholzt, um auf der freien Fläche eine Mall entstehen zu lassen. Fuchs 8 macht sich mit seinem Freund also auf zu den Menschen, um mit ihnen zu reden… Mir hat die Geschichte um Fuchs Nr. 8 gut gefallen. Die Geschichte war mitunter wegen der Mundart- Sprache des Fuches nicht leicht zu lesen, trotzdem konnte die Stimmung des Buches aufgefangen werden. Wie gesagt fand ich die Geschichte gut, aber nicht überragend. Dafür war die Erzählung für mich einfach zu kurz. Für Kinder ist sie meiner Meinung nach auch weniger geeignet, da einige unschöne Szenen passieren, die für Kleinkinder ungeeignet sind.

Mein Fazit

Eine ergreifende Geschichte über Tiere in Not, schwindende Lebensplätze und den Menschen, die gerne ein paar Seiten mehr vertragen könnte. Falls euch dieses Buch interessiert und ihr gerne bei Amazon einkauft, dann könnt ihr auch gerne über meinen Link bestellen. Damit würdet ihr meinen Blog unterstützen, mehr bezahlen müsst ihr dafür nicht. https://amzn.to/3n7VwXi Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch. Bleibt gesund.
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Gelesen: Marie – Sabine Roger – Wenn das Schicksal anklopft, mach auf.

Hallo ihr Lieben! Ich hoffe, euch geht es soweit gut? Momentan bin ich auch wieder fleißig am Lesen und war bis vor kurzem eifrige Testleserin. Eigentlich sollte die Rezi schon letzte Woche fertig sein, aber ihr kennt das ja sicher, nicht? Mein erstes Buch von Marie-Sabine Roger und sogleich hat es mich begeistert! „Wenn das Schicksal anklopft, mach auf“ ist im Atlantik-Verlag erschienen.
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Marie-Sabine Roger – Wenn das Schicksal anklopft mach auf.

Darum geht es Harmonies Leben ist alles andere als harmonisch. Die junge Frau hat Tourette, ihre vulgären Ausbrüche machen ihr das Leben schwer. Doch sie hat sich vorgenommen, sich aus der Abhängigkeit von ihrem Freund zu befreien und sich endlich einen Job zu suchen. So begegnet sie der ängstlichen älteren Dame Fleur, die außer ihrem russischen Therapeuten und ihrem übergewichtigen Hündchen jedem misstraut. Nichts spricht dafür, dass aus den beiden Freundinnen werden könnten. Doch als Fleur Harmonie versehentlich den Arm bricht, geschieht genau das. Gemeinsam entdecken sie die Welt, den Stepptanz und ein selbstbestimmtes, lustvolles Leben. Ein warmherziger, humorvoller Roman über die Macht der Freundschaft und das Geschenk gegenseitiger Toleranz.

Mein Eindruck

Kennt ihr diese beschwingten Romane, in denen die Charaktere viel erlebt haben, Sorgen und Nöte mit sich herumtragen, aber alles so leicht und herzerwärmend erzählt wird? Genau so ein Buch ist Wenn das Schicksal anklopft, mach auf. Die Autorin erschafft mit Fleur und Harmonie zwei sehr liebenswerte Charaktere, die eigentlich grundverschieden sind, jedoch beide das Gleiche suchen, Verständnis und Anerkennung. Beide grundverschieden und doch ähnlich entwickelt sich aus einem anfänglich erstem Treffen, dass in einer Katastrophe endet, eine zarte Freundschaft. Mir hat das Lesen sehr viel Freude bereitet. Etwas verwirrend fand ich manchmal die Kapitelübergänge, da ich oft nicht wusste, wer nun von beiden wieder gemeint war. Wenn das Schicksal anklopft, mach auf ist traurig und fröhlich zugleich. Es erzählt von Freundschaft und Glück, auch wenn man denkt, dass man beides vielleicht nicht mehr finden kann.

Mein Fazit

Ein berührender und herzlicher Roman über Freundschaft und Schicksal. Falls euch dieses Buch interessiert und ihr gerne bei Amazon einkauft, dann könnt ihr auch gerne über meinen Link bestellen. Damit würdet ihr meinen Blog unterstützen, mehr bezahlen müsst ihr dafür nicht. https://amzn.to/3n7VwXi Welches Buch wird denn von euch momentan gelesen? Habt einen wunderbaren Tag!
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Gelesen im April.

Gelesen im April

Der März war sehr deprimierend was das Lesen anging, drum braucht er in meinen Statuten/Staten/Tuten auch nicht erwähnt werden. 😉

Im April habe ich dagegen mehr Bücher beenden können, was mich auch sehr gefreut hat.

Gelesene Bücher: 4

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Mein Highlight war „Wenn das Schicksal anklopft. mach auf“ von Marie-Sabine Roger. Leider fehlt die Rezi noch, die erscheint dann aber am Donnerstag.

Enttäuschend fand ich dagegen „Der Anhalter“ von Mary Kelly.

Wie war denn euer April so? Konntet ihr viel lesen und vor allem was?

Habt einen schönen Tag und lasst euch nicht ärgern.

Eure Melli

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Gelesen: Der Anhalter von Mary Kelly

Normalerweise lese ich lieber haptische als elektronische Bücher. Das liegt daran, dass ich das Gefühl, ein Buch in der Hand zu halten, einfach schöner finde, als ein Tablet oder einen Reader. Doch von Zeit zu Zeit zieht es mich zu den eBooks hin. Da ich diesen Monat mal wieder Lust auf die Lese-App „Skoobe“ hatte, las ich das erstbeste Buch, was mir dort unter die Augen trat, „Der Anhalter“ von Mary Kelly.
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Bildrechte liegen beim Verlag

„Der Anhalter“ von Mary Kelly hat ca. 160 Seiten und ist bei Edel Elements erschienen.

Liebevoll kopierter Klappentext

Kalifornien: Der Anhalter Jessy Johnson macht eine zufällige Bekanntschaft mit fünf Studenten. Fernab jeglicher Zivilisation möchten die jungen Leute ein Wochenende in der Ruine einer christlichen Mission verbringen. Ausgelassen und in Partylaune laden sie Jessy dazu ein. Doch schon am nächsten Tag bereut dieser seine Entscheidung. Was wie ein unerwartetes Abenteuer beginnt, entwickelt sich zu einem wahren Albtraum, denn am nächsten Morgen sind die Autoreifen zerstochen und eine Person aus der Gruppe wird vermisst. Nur wenig später taucht die übel zugerichtete Leiche des Verschwundenen auf und es wird schnell klar, dass ein Mörder sein Unwesen in der Ruine treibt. Ein nervenzerreißender Katz – und Maus-Spiel beginnt und der Verdacht erhärtet sich, dass einer von ihnen der Mörder ist…

Mein Eindruck

Leider habe ich nicht das bekommen, was ich erwartet hatte, zumal meine Erwartungen auch nicht besonders groß waren. Der Anhalter kam für mich mit zu vielen Klischees und Oberflächlichkeiten daher, noch dazu mit einer Geschichte, deren Ausgang dem Leser, in diesem Falle mir, schon relativ schnell klar war. Wäre dann noch das Drumherum interessant und die Charaktere nicht so eindimensional gewesen, dann hätte sich das Ganze noch mit einer Prise Selbstironie locker und vielleicht auch amüsant lesen lassen, so aber kam „Der Anhalter“ viel zu gewollt daher“. Von der Seitenanzahl war es dafür aber genau richtig, Langeweile kam keine auf und die Story las sich schnell und flüssig.

Mein Fazit

Für mich leider eine Enttäuschung. Gerade diesen Anhalter konnte ich leider nicht mitnehmen, so gerne ich auch dessen Gesellschaft genossen hätte. Falls euch dieses Buch interessiert und ihr gerne bei Amazon einkauft, dann könnt ihr auch gerne über meinen Link bestellen. Damit würdet ihr meinen Blog unterstützen, mehr bezahlen müsst ihr dafür nicht. https://amzn.to/3n7VwXi Wem das Buch gefallen hat, dem kann ich auch Der Geist von Richard Laymon empfehlen. Ich hoffe, ihr habt einen schönen Tag! Bleibt alle gesund. 🙂
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Freitagsfrage

Couchgeflüster

Die liebe stellt die Freitagsfrage:

Bildrechte liegen bei Passion of Arts

Es gibt ein paar Buchreihen, die mich nicht losgelassen haben, aber nicht sehr viele, da ich meist Einzelbände lese.

Meine Lieblingsbuchreihe ist die rätselhaften Ereignisse von Lemony Snicket. Die Buchreihe um die Waisenkinder Voilet, Klaus und Sunny Beaudelaire ist sehr gut geschrieben. Düster, weswegen uns der Autor auch diesbezüglich immer vorwarnt in seinen Büchern, aber auch hoffnungsvoll. Die Bücher haben einen Film und eine Serie nach sich gezogen, die beide auf ihre Art gut gelungen sind.

Aber nichts kommt meiner Meinung nach an die Bücher heran.

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