Gelesen: Modesto García  – Wer ist der Mörder?

Da ich ein großer Fan von Rästelbüchern bin, habe ich mich natürlich sehr über das Rezensionsexemplar von „Wer ist der Mörder? – Spannende Kriminalfälle selbst lösen“ von Modesto García gefreut.

Das Buch ist im Yes-Verlag erschienen.

Aus dem Spanischen wurde das Buch übersetzt von Angelika Pfaller, illustriert wurde es von Javi de Castro.

Mein Eindruck

Das Buch bietet ein interaktives Krimierlebnis mit 12 Fällen, die nicht der Reihe nach gelöst werden müssen. Der Leser kann sich quasi aussuchen, welchen der Fälle er als nächstes angehen möchte. Dabei stehen ihm eine Vielzahl von Hilfen zur Hand, falls man mal nicht weiterkommen sollte.

Mir hat das Buch gut gefallen. Die Fälle waren abwechslungsreich und das Lösen durch die verschiedenen Hilfestellungen mal leicht, mal schwerer, jedoch nie unmöglich.

Einzig mit dem Scannen des QR-Codes hatte ich manchmal so meine Schwierigkeiten. Doch auch, wenn er nicht funktionieren sollte, kann das Rätsel trotzdem gelöst werden, man braucht nicht zwingend immer eine Internetverbindung, um Detektiv zu spielen.

Mein Partner und ich hatten viel Spass beim Lösen der Mordfälle.Auch wenn man nicht immer zu 100% richtig liegen kann, hatten wir doch öfters den richtigen Riecher oder zumindest eine passende Eingebung.

Mein Fazit

Für alle Hobbydetektive kann ich das Buch nur empfehlen. Auch wenn man manchmal etwas um die Ecke denken muss finde ich, dass man gerade als Team ganz viel Spass haben kann. Und wollte nicht schon einmal jeder von uns Detektiv spielen?

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Wenn ihr auch so gerne Rätsel löst wie ich, dann kann ich euch noch die dieses Escape-Adventure Buch ans Herz legen.

Habt einen spannenden Tag.

Eure Melanie

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Gelesen: Schattengrund von Elisabeth Herrmann

Dieses Buch wollte ich eigentlich schon im Oktober zu Ende gelesen haben, habe es dann aber doch erst gestern geschafft.

Bild wurde erstellt von Playsouls.blog

Schattengrund. Als die 17-jährige Nicola das Haus ihrer verstorbenen Tante erbt, ahnt sie nicht, wie bedeutsam dieser Name für sie wird. Es ist ein einsames Haus in einem abgelegenen Dorf, in dem sie als Kind oft zu Gast war. Ein Haus, in dem die Vergangenheit schlummert. Und ein Haus, das Nicos Eltern auf keinen Fall annehmen wollen. Als die Eltern das Erbe stellvertretend für ihre Tochter ausschlagen, reißt Nico heimlich aus, um Schattengrund wiederzufinden. Und kaum hat sie die Schwelle übertreten, da scheint eine lange verdrängte Wahrheit nach ihr zu greifen. Wie konnte sie das alles bloß vergessen? Die knarrenden Treppen, den staubigen Dachboden – und das Mädchen, mit dem sie hier immer gespielt hat? Fili, ihre allerbeste Freundin. Ihre Seelenschwester. Ihre tote Freundin. Ein grauenhaftes Verbrechen hat die Mädchen damals auseinander gerissen. Aber Nico kann ihren eigenen Erinnerungen nicht trauen. Und der Täter von damals ist noch immer im Dorf.

Das Buch ist im cbt-Verlag erschienen.

Mein Eindruck

Auch wenn ich für das Beenden des Buches länger gebraucht habe, so fand ich es keinesfalls schlecht. Ganz im Gegenteil. Schattengrund hat mir von der ersten bis zur letzten Minute und Seite gut gefallen. Die Geschichte von Nicola, genannt Nico, die zu ihrem 18. Geburtstag „Schattengrund“, den Wohnsitz ihrer verstorbenen Tante Kiana erbt und einem Familiengeheimnis auf die Spur kommt, war so anders, als alle Bücher, die ich bisher gelesen habe. Schnell war klar, dass mich die Geschichte um den Ort „Siebenlehen“ in seinen Bann ziehen würde,

Ich fand die jugendliche Verliebtheit von Nico nur manchmal etwas fehl am Platz. Die Gefühlsduselei ging mir sogar teilweise auf die Nerven. Und ja, die Zielgruppe ist eine andere, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass mir dies als Teenager damals auch sauer aufgestoßen wäre.

Lässt man das jetzt aber mal außer Acht, dann bekommt man hier einen wunderbar spannenden Thriller serviert, den es zu lesen lohnt. Dies wird für mich nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein.

Mein Fazit

Düster, unheimlich und das passende für die kalte Jahreszeit. Kein Jugendthriller war für mich je spannender.

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Hab gerade gesehen, dass es davon schon einen TV-Film gibt.

Habt ihr zufällig schon den Film gesehen?

Von Elisabeth Hermann ebenfalls erschienen und rezensiert: Die Mühle

Habt einen schönen Tag.

Eure Melanie

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Gelesen: Kate Milford – Greenglass House

Mir war mal wieder nach einem schönen Kinder- und Jugendbuch mit etwas Fantasyeinfluss. Da kam mir das Greenglass House aus dem Verlag Freies Geistesleben gerade recht. Ich danke Netgalley für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares.

Bildgestaltung von Playsouls.blog

Liebevoll kopierter Klappentext

Greenglass House ist nicht irgendein Gasthaus. Es hat im Laufe der Jahre viele Schmuggler beherbergt und ist nur per Standseilbahn zu erreichen. Warum kommen dort mitten im tiefsten Winter lauter seltsame Gäste an? Milo, der chinesische Adoptivsohn der Pines, die das Gasthaus führen, glaubt nicht an einen Zufall – wer könnte das auch bei so vielen rätselhaften Diebstählen? 

So beginnt er seine Detektivarbeit … Zusammen mit Meddy, der Tochter der Köchin, entschlüsselt Milo die Hinweise und löst beharrlich die Fäden des sich verdichtenden Gewebes von Geheimnissen. Wenn es ihnen gelingt, die Wahrheit über Greenglass House aufzudecken, erfahren sie vielleicht auch etwas über sich selbst.

Mein Eindruck

Erst einmal muss ich sagen, dass ich Greenglass House schon vor einer Weile angefangen habe zu lesen, es dann aber wieder zur Seite gelegt habe. Vielleicht war ich zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht bereit für die Lektüre. 

Vor einem Monat entschloss ich mich dann nochmal für das Buch und habe es dann in einem Rutsch durchgelesen.

Der kleine Milo verbringt die Winterferien mit seiner Familie im Greenglass House, ihrem alten Schmugglerhotel, und freut sich schon auf heißen Kakao und gute Bücher, als sich überraschend Besuch ankündigt und von da an ist es mit der Ruhe vorbei.

Mir hat von Anfang das schöne winterliche Setting gefallen. Ich konnte mir auch dank der guten Beschreibung der Autorin das alte knarrende Hotel gut vorstellen und fand Milo als Charakter sehr sympathisch und konnte seine Gedankengänge nachvollziehen. 

Mit Meddy bekam Milo auch eine interessante Gefährtin zur Seite gestellt, die ihm beim Lösen der Rätsel um die Bewohner hilft.

Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, waren die Geschichten in den Geschichten. Zum einen erzählen die Bewohner sich abends abwechselnd Abenteuergeschichten, die zwar nett geschrieben waren, mich dann aber doch etwas aus der eigentlichen Handlung rausgebracht haben und ich mir die kurzen Abenteuerstories dann auch nicht wirklich merken konnte. 

Was ich aber noch störender fand, war das Rollenspiel, dass sich Milo und Meddy ab etwa einem Viertel des Buches ausgedacht hatten, um den Fall besser lösen zu können. Ich persönlich habe noch nie Pen & Paper gespielt, habe nichts dagegen und würde es sicher auch interessant finden mal zu spielen, aber in einer Geschichte hat es für mich dann doch nichts zu suchen, vor allem, weil die Charaktere schon feste Namen haben und man den Leser jetzt nicht auch noch mit ihren Rollenspielnamen durcheinanderbringen muss.

Das Ende kam dann für mich leider etwas vorhersehbar. Ich hatte eine Vermutung, die sich dann leider auch erfüllte, aber das war okay und für mich trotzdem ein schönes abschließendes Ende.

Mein Fazit

Ein wunderschönes Kinderbuch, was aber oftmals zuviel will. Ein tolles Setting und interessante Charaktere haben mir eine kurzweilige Lesezeit beschert.

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