Gelesen: Ein finsterheller Tag von David Almond

Trotz Hitze bin ich zum Lesen gekommen. Leider hatte ich in den letzten Wochen nur wenig Zeit für Rezensionen. 😦

Nun kommt eine Rezi zu einem Buch, welches mir freundlicherweise von Netgalley zur Verfügung gestellt wurde.

Das Buch ist im Fischer- und Sauerländerverlag erschienen.

Liebevoll kopierter Klappentext

An einem heißen Sommermorgen verlässt Davie sein Zuhause, nicht ahnend, dass dieser Tag alles verändern wird.
Seine Welt ist ihm sehr vertraut – eine unbedeutende Kleinstadt, die er noch nie verlassen hat. Aber dieser Tag wird alles andere als alltäglich: Ein Junge wurde getötet, und Davie glaubt zu wissen, wer der Mörder ist. Auf der Suche nach ihm verschmelzen Realität und Phantasie, und bald merkt Davie, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint.

Mein Eindruck

Ich bin sehr zwiegespalten nach Lesen des Buches.

Kennt ihr diese Coming of Age-Filme und Bücher, wo sich Personen auf eine Art Road Trip begeben, um am Ende zu sich selbst zu finden? Genau das liebe ich!

Ein finsterheller Tag beginnt erstmal recht merkwürdig und so ganz sympathisch wurde mir der gute Davie nie. Da ist ein Mord geschehen in seiner Kleinstadt und zufällig kennt er seinen Mörder. Oder war er es etwa doch nicht?

Der gute Davie trifft auf seinem Weg nette und auch skurille Persönlichkeiten, die ihm auf seiner Reise nach dem Mörder ein paar gute Tipps mit auf den Weg geben.

Sei es der Pfarrer, der beschließt aufgrund seiner Glaubensfrage nun doch kein Pfarrer zu sein oder Shona, das Mädchen, für das Davie schon mehr als nur Freundschaft empfindet.

Alles kam mir am Ende recht nichtssagend vor. Was ich echt schade fand, denn der Weg dorthin war schon mitunter spannend. Nur, was der Autor mir damit mitteilen wollte, wurde mir leider nicht so ganz ersichtlich.

Kinder ab 12 Jahre würde ich dieses Buch nicht empfehlen, da es schon einige sehr philosophische Züge mit sich bringt und vielleicht auch teilweise zu langweilig ist.

Mein Fazit

Leider war es nicht das Buch, was ich mir erhofft hatte zu lesen. Leider aber auch kein Buch, was mich in seinen Bann ziehen konnte.

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Ein finsterheller Tag

Liest ihr gerne Coming of Age Geschichten? Ich weiß, diese Frage wurde bestimmt schon das eine oder andere Mal gestellt, trotzdem wird sie von mir immer wieder gerne gefragt. 🙂

Nun wünsche ich euch einen schönen Tag (hier ist es sehr heiß heute) und lasst es euch gut gehen! 

Eure Melanie

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Gelesen: Blutkristalle von Ursula Poznanski

Seit dem Jugendbuch „Saeculum“ lese ich gerne die Bücher von Ursula Poznanski. Anfang Mai erschien ihr Thriller „Blutkristalle“ im Knaur-Verlag.

Ursula Poznanski – Blutkristalle

Darum geht es:

Ella ist für Wolfram bestimmt, das weiß er, seit er sie das erste Mal gesehen hat. Und das wird auch Ella bald begreifen, dessen ist Wolfram sich sicher. Seit vier Jahren hat sie keine feste Beziehung mehr gehabt, dafür hat Wolfram gesorgt – mit soviel Nachdruck, wie eben nötig war.
Doch seit drei Monaten gibt es Paul, und bei ihm versagen alle Mittel, die bisher zum Erfolg geführt haben. Paul weicht Ella nicht von der Seite, er schirmt sie vor Wolfram ab, er ist ein lästiges Hindernis auf dem Weg zum Glück. Als er gemeinsam mit Ella eine mehrtägige Winter-Wanderung plant, wittert der Stalker seine Chance. Er wird Ella retten, in mehr als nur einer Hinsicht.

Mein Eindruck

Ein eisiger Kurzthriller. Das trifft es genau, denn von Beginn an, begleiten wir Wolfram und seine wirren Gedanken, die nur dazu dienen, seine große Liebe Ella zu erobern. Ob ihm das gelingen wird, das sei hier natürlich nicht verraten. Verraten kann ich allerdings, dass die Spannung nicht abreißt und ich bis zum Schluss gerätselt habe, ob denn nun alles so ist, wie es scheint.

Ich habe mich auf 75 Seiten auf jeden Fall bestens unterhalten gefühlt und kann Freunden von spannenden Kurzgeschichten nur dazu raten, zu „Blutkristalle“ zu greifen und Fans von Ursula Poznanski sowieso.

Mein Fazit

Kurzweiliger, spannender Thriller für den Nachmittag zwischendurch. Hat mir spannende Stunden beschert.

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Blutkristalle: Thriller (Eiskalte Thriller)

Lest ihr gerne Kurzgeschichten? 

Habt einen schönen und sonnigen Tag und bleibt gesund. 🙂

Eure Melanie 

 

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Gelesen: Verlassene Orte in Nordrhein-Westfalen von Daniel Boberg

Verlassene Orte üben schon seit langem eine Faszination auf mich aus. 

Was hat sich genau dort genau zugetragen, was für eine Fabrik befand sich hinter den jetzt maroden Mauern? Was für Menschen haben in den verfallenen Gemäuern einst gelebt? 

Da ich selbst hin und wieder auf einen sogenannten „Lost Place“ treffe und ihn fotografiere, musste das Buch „Verlassene Orte in Nordrhein Westfalen – Die Faszination des Verfalls“ von Daniel Boberg bei mir einziehen. 🙂

Verlassene Orte in Nordrhein-Westfalen von Daniel Boberg

Das Buch ist im Verlagshaus24 erschienen. 

Liebevoll kopierter Klappentext

Stillgelegte Industrieanlagen, ein ehemaliges Werftgelände, ein längst geschlossener Nachtclub, ein alter Güterbahnhof oder die einst mondäne Direktorenvilla – Nordrhein-Westfalen ist reich an geschichtsträchtigen Lost Places, die sich im Laufe der Zeit in faszinierende verborgene Welten verwandelt haben.
Daniel Boberg präsentiert rund 120 brillante Aufnahmen, die den Betrachter fesseln und mit viel Liebe zum Detail die von Mensch und Natur hinterlassenen Spuren der vergangenen Jahrzehnte offenbaren. Die stimmungsvollen Bilder verdeutlichen meisterhaft die Vergänglichkeit dieser geheimnisvollen Bauwerke und einstigen Schauplätze von Arbeit und Alltag, privatem und gesellschaftlichem Leben, deren unvergleichlicher Atmosphäre man sich nur schwer entziehen kann.
Dieser Bildband ist ein Muss für alle, die dem morbiden Charme vergessener Orte erliegen und diese stummen Zeugen der Vergangenheit in Nordrhein-Westfalen neu entdecken möchten.

Mein Eindruck

Das Buch zeigt uns auf ca. 160 Seiten verfallene und verlassene Häuser, Fabriken und sogar eine alte Schule.

Die Orte wurden hervorragend in Szene gesetzt und man spürt quasi den Geist der Vergangenheit auf den Seiten.

Schade, dass von den meisten Orten nicht mehr viel übrig ist, sei es, weil der Zahn der Zeit langsam an ihnen nagt, (ein Gebäude ist von 1861!) oder weil Verwüstung und Zerstörung sie heimgesucht haben.

Mir hat der Bildband sehr gut gefallen und mich noch mehr mit dem Lost Place-Fieber angesteckt!

Gefreut hat mich, dass sogar ein Lost Place vrogestellt wurde, den ich schon mal besucht hatte.

Mein Fazit

Für Liebhaber verlassener Orte ein Muss. Schöne Bilder von längst vergangenen Zeiten, die aber immer noch lebendig wirken. 

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Verlassene Orte in Nordrhein-Westfalen. Lost Places, Ruinen und der Charme des Verfalls in brillanten Bildern: Die Faszination des Verfalls in brillanten Bildern

Ich wünsche euch einen wunderschönen 1. Mai und bleibt bitte schön gesund.

Eure Melanie

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