Boox Explorer #5

Heute gibt es wieder eine neue Folge „Book Explorer“. Ich habe nämlich durch Newsletter und Buchvorschläge wieder einige interessante Bücher aufgestöbert, die vielleicht was sein könnten! 😉

Vielleicht kennt ihr sie und habt sie vielleicht schon gelesen?  Wenn ja, freue ich mich über eure Kommentare (ansonsten natürlich auch immer!).

Robison Wells: Guides – Die erste Stunde

Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht – ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …

Das Buch ist bei Harper Collins bereits im April 2017 erschienen, ich habe es allerdings erst diese Woche durch den Harper Collins Newsletter entdeckt. Die Story hört sich wirklich spannend an. Ich hoffe, dass der Romance-Anteil so gering wie möglich gehalten wird.

Benedict Jacka – Das Labyrinth von London

Das Labyrinth von London

Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!

Das Labyrinth von London ist bei Blanvalet erschienen.

George R.R. Martin: Feuer und Blut – Erstes Buch

Feuer und Blut - Erstes Buch

Was für Tolkiens Fans das Silmarillion ist, erscheint nun von George R.R. Martin – die epische Vorgeschichte von »Das Lied von Eis und Feuer« / »Game of Thrones«! Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin.

Am 20.11.2018 erscheint Teil 1 der Vorgeschichte bei Penhaligon und da ich bisher nur den ersten Teil der Reihe gelesen habe, würde ich jetzt einfach mal mit der Vorgeschichte von neuem beginnen wollen. Und ich kann so noch etwas Zeit bis zur letzten Staffel überbrücken! 😀

Paul Finch:  Tödliche Barden – Eine schauerliche Weihnachtsgeschichte

Tödliche Barden

London, Weihnachtsabend: DS Mark »Heck« Heckenburg fährt Streife durch die hellerleuchteten Straßen der Stadt, als er einen beunruhigenden Anruf erhält. Eine alte Freundin fürchtet um ihr Leben, vor ihrer Tür sind Weihnachtssinger und sie scheinen so gar nicht besinnlich und friedvoll. Und Heck muss feststellen, dass in dieser Nacht gar nichts ist wie es scheint. Creepy Christmas!

Das Buch ist bei Piper erschienen.

Da ich die Kurzgeschichte „Die Jagd “ von Paul Finch sehr mochte, freue ich mich schon sehr auf diese hier.

Stephen King – Erhebung

Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat Angst, dass man ihn zum medizinischen Versuchskaninchen macht. Aber er muss es jemand erzählen. Zu Dr. Ellis hat er Vertrauen, aber auch der weiß keinen Rat.

In seiner netten Wohngegend in der Kleinstadt Castle Rock gerät Scott in einen eskalierenden Kleinkrieg. Der Hund der neuen Nachbarn – zwei Lesben – verrichtet sein Geschäft ständig bei ihm im Vorgarten. Die eine Frau ist eigentlich recht freundlich, die andere aber eiskalt. Die beiden haben gerade ein Restaurant eröffnet, von dem sie sich viel erhoffen. Die Einwohner von Castle Rock wollen aber nichts mit Homopaaren zu tun haben, da ist großer Ärger vorprogrammiert. Als Scott endlich kapiert, was Vorurteile in einer Gemeinschaft anrichten, überwindet er den eigenen Groll und tut sich mit den beiden zusammen. Merkwürdige Allianzen, der jährliche Stadtlauf und Scotts mysteriöses Leiden fördern bei sich und anderen eine Menschlichkeit zutage, die zuvor unter einer herzlosen Bequemlichkeit vergraben lag.

Erhebung ist bei Heyne erschienen.

Die Geschichte klingt sehr gut und mehr nach einem Roman, als nach einer Horrorgeschichte, ist aber vielleicht genau das Richtige zur Weihnachtszeit.

Das waren meine Buchvorschläge für heute. Ich hoffe, es war etwas für euch dabei. Nun wünsche ich euch einen tollen Sonntag! 🙂

Eure Melli

 

 

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Gelesen: Rebecca Hunt – Everland

Vor knapp 10 Jahren sah ich eine, wie ich fand, gut gemachte Dokumentation über die Scott / Amundsen Expedition zum Südpol im Fernsehen, die mich sehr getriggert hatte. Seitdem finde ich Geschichten von Menschen in Extremsituationen äußerst erschreckend und interessant zugleich. Drum kam ich nicht auch nicht um Rebecca Hunts „Everland“ herum. 

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Titel: Everland

Autorin: Rebecca Hunt

aus dem Englischen von pociao

erschienen ist das Buch im Luchterhand -Verlag

Darum geht es:

Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und bei beiden Expeditionen zeigt sich: Die Antarktis enthüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.

Mein Eindruck

Das Buch erzählt die Geschichte von zwei Expeditionsteams, die das gleiche Ziel haben: Die fast unerforschte Insel Everland. Die beiden Teams trennen 100 Jahre, trotzdem sind deren Geschichten enger miteinander verknüpft, als man glauben mag. 

Mit Everland bekam ich zum Glück das, was ich erwartet hatte: Eine spannende Abenteuergeschichte, allerdings auch nicht mehr. Im Großen und Ganzen sorgte das Buch für kurzweilige Stunden. Leider machten es mir die vielen Charaktere auf der Kismet und die blassen Charakterzeichnungen schwer, Zugang zu den Figuren zu finden. Das Leid der Expeditionsteilnehmer war zwar nachvollziehbar, eine direkte Bindung konnte aber nur schwer aufgebaut werden. So kann ich Everland wieder besonnen ins Regal zurückstellen und froh sein, es gelesen zu haben, allerdings ohne weitere Tiefenwirkung.

Mein Fazit

Spannendes Abenteuer im ewigen Eis. Mitunter allerdings verwirrend wegen zu vieler Charaktere.

Nun kommt wieder ein Affiliate-Link, der euch nach Amazon schickt, solltet ihr auf ihn klicken.  Solltet ihr etwas über diesen Link bei Amazon kaufen, erhalte ich davon eine kleine Provision. 

Everland: Roman

Das nächste Buch steht schon in den Startlöchern: „Der Psychiater“ von John Katzenbach. Ich bin gespannt. 

Habt ein schönes Wochenende!

Eure Melli

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Maxime Chattam: Alterra – Die Gemeinschaft der Drei

Mir war mal wieder danach, etwas von meinem SUB zu lesen. Ich entschied mich für ein Buch mit einem beeindruckenden Cover. Jetzt mal ehrlich, das sieht doch wirklich toll aus oder?

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Titel: Alterra – Die Gemeinschaft der Drei

Autor: Maxime Chattam

ins Deutsche übersetzt von Nadine Püschel und Maximilian Stadler

Genre: Dystopie, Jugendbuch

ca. 390 Seiten.

damals erschienen im Pan-Verlag.

Darum geht es :

Ein Orkan bricht über New York herein. Innerhalb weniger Stunden versinkt die Stadt in Eis und Schnee. Aus der Dunkelheit, die folgt, schießen blaue Blitze hervor. Als sie verschwunden sind, ist die Welt eine andere geworden: gefährlich und wild, ohne Technik und Zivilisation – und ohne Erwachsene. Übrig sind nur die Kinder, unter ihnen Matt, Tobias und Ambre. Gemeinsam machen sie sich auf in ein unglaubliches Abenteuer …

Mein Eindruck

Ich hatte mir das Buch aufgrund der zumeist positiven Rezensionen geholt. Die Geschichte entwickelte sich nach einigen Seiten doch sehr in eine Richtung, an die ich beim besten Willen nicht gedacht hatte, die ich aber keineswegs schlecht fand. Ich mag Dystopien und konnte mir die zerstörte und verlassene Welt gut vorstellen. Schlecht kam ich dagegen mit den Jugendlichen zurecht. Alterra wandelt die ganze Zeit zwischen einer munteren aufregenden Kindergeschichte und einem „Tribute von Panem“-Abklatsch umher und konnte sich auf kein eigenständiges Thema einigen.

Woher der Untergang der Zivilisation hervorgerufen wurde, kann nur von den Jugendlichen gemutmaßt werden. Diese Mutmaßungen wurden dem Leser aber zu oft mit dem Holzknüppel verinnerlicht, sodass es den Anschein hatte, der Autor möchte seine Meinung über die Umwelt dem Leser gerne immer und immer wieder verinnerlichen. Was wohl gut gemeint, aber unnötig war.

Trotz dieser Kritikpunkte konnte mich Alterra aber für sich einnehmen. Wenn Ambre, Tobias und Matt durch die verstörten und überwucherten Städte wanderten, dann kam schon ein sehr gutes dystopisches Feeling auf. Auch den Schreibstil fand ich sehr angenehm, drum komme ich wohl nicht mehr drum herum, mir die Fortsetzungen zu angeln.

Mein Fazit

Trotz ein paar Kritikpunkte ist Alterra eine kurzweilige Dystopie, die Lust auf mehr und Spaß macht zu lesen.

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ALTERRA: Die Gemeinschaft der Drei (Die Alterra Saga, Band 1)

Lest ihr gerne Dystopien? Wenn ja, welche ist eure liebste?

Habt schöne Lesestunden! 🙂

Eure Melli

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