Gelesen: Richard Laymon – Der Geist

Normalerweise bin ich ein Fan von Horrorgeschichten und mag es gerne, wenn’s mich gruselt. Mit den Büchern von Stephen King kann man bei mir eigentlich so gut wie nichts falsch machen. Schwieriger wird es da mit den Büchern von Richard Laymon. Laymon ist ja dafür bekannt gewesen, seine Bücher sehr blutig und sehr sexlastig geschrieben zu haben. Wenn man es weiß so wie ich, dann stellt man sich schon mal drauf ein. Doch was mich mit dem Geist erwartete, darauf war ich nun wirklich nicht gefasst gewesen.

Der Geist

Titel: Der Geist

Originaltitel: Darkness, Tell Us

Autor: Richard Laymon

ins Deutsche übersetzt von Marcel Häußler

Genre: Horror, Thriller, Erotikroman

ca. 500 Seiten

liebevoll kopierter Klappentext

Eine Gruppe von Studenten probiert auf einer Party ein altes Ouija-Brett aus. Tatsächlich können sie Kontakt mit einem Geist aus dem Jenseits aufnehmen, der ihnen verrät, dass auf dem Calamity Peak, einer unzugänglichen Bergregion in Kalifornien, ein Schatz versteckt sein soll. Ein Riesenspaß – so denken die jungen Leute. Doch die Reise, die sie beginnen, führt alle in ein unaussprechliches Grauen.

Mein Eindruck

Was war das denn bitte?!? Der leider bereits 2001 verstorbene Laymon ist ja bekannt dafür, dass er stets etwas Sex hat mit in seine Geschichten einfließen lassen. Was aber mit dem Geist passiert ist und warum, das kann ich mir nur so erklären, dass dies eine noch unveröffentlichte Geschichte im Rohmaterial war, die nach seinem Tod schnell veröffentlicht wurde, damit man noch alles aus dem Leben Laymons herausholen konnte.

Die Geschichte pendelt zwischen schlüpfrigen Teenager-Fantasien und Phantastik. Was hier als Grauen bezeichnet wird, ist mir schleierhaft. Vielleicht ist der rote Tanga des nackten Irren gemeint, der durch die Berge schleicht? Einfach alles an der Geschichte ist wild konstruiert, es fühlte sich beim Lesen einfach unfertig an. Auch das Ende konnte mich nicht begeistern und ich bin froh, mir das Buch nur ausgeliehen zu haben.

Mein Fazit

Zu überzogen, zu sexlastig. Einfach nur schade, um die Lesezeit.

Nun kommt aber trotzdem der Affiliate-Link vom großen A dahergeschwebt, denn vielleicht seid ihr ja Fanboys oder Girls vom lieben Laymon und möchtet auch dieses Buch lesen. Dann bitteschön!

Der Geist: Roman

Wer auf Horror steht, dem kann ich allerdings die Bücher Das Spiel und Die Insel von Richard Laymon empfehlen. Beide sind zwar auch sehr sexlastig, aber immerhin mit einer geradlienigen Story.

Ich wünsche euch einen schönen Dienstag! 🙂

Eure Melli

 

Werbeanzeigen
Veröffentlicht unter Allgemein, Belletristik, Horror | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Gelesen im Januar

Hallo ihr Lieben!

Nun ist der erste Monat des neues Jahres auch schon wieder rum und ich muss sagen, dass ich meine guten Vorsätze bisher nicht in die Tat umsetzen konnte. Aber es wird. 😀

Gelesene Bücher: 1

Der Geist

Richard Laymon -Der Geist

Ein Buch habe ich gelesen und das war noch nicht mal sonderlich gut. Die Rezi darauf folgt morgen.

Ich hoffe, der Februar wird besser laufen.

In diesem Sinne: Fühlt euch gedrückt und lieb gehabt! 🙂

Eure Melli

Veröffentlicht unter Allgemein, Lesestatistik | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Gelesen: Blackout Island – Sigurdin Hagalin Björnsdottir

Dieses Buch habe ich im letzten Jahr gelesen und empfand es als eines der besten Bücher 2018.

Ach ja, ich benutze momentan den neuen Editor bei WordPress und komme da mit den erweiterten Einstellungen noch nicht so ganz klar. Unter anderem suche ich die Sonderzeichen hier. Habt ihr sie vielleicht schon entdeckt?

img_20190102_1046082567739937797154095.jpg

Titel: Blackout Island

Autor: Sigriður Hagalín Björnsdóttir

Genre: Drama, Dystopie

ca. 278 Seiten.

erschienen im Suhrkamp-Verlag.

liebevoll kopierter Klappentext

In einem abgelegenen isländischen Fjord lebt der ehemalige Journalist Hjalti aus Reykjavik unter primitiven Bedingungen auf dem alten Hof seines Großvaters. Er versorgt die Schafe, bewirtschaftet das karge Land und lebt von dem, was er dem Boden und dem Meer abtrotzt. Gesellschaft leistet ihm neben den Schafen nur noch sein Hund. Hjalti führt einen harten Kampf ums Überleben, denn Island ist seit geraumer Zeit von der Außenwelt abgeschottet, seine Lebensgefährtin Maria und deren Kinder von ihm getrennt, ihr Schicksal ungewiss. An den langen, einsamen Abenden protokolliert er die Ereignisse, die zu dieser Situation geführt und die ehrgeizige Innenministerin Elín Olafsdottir dazu gezwungen haben, den Ausnahmezustand auszurufen.

Mein Eindruck

Was mit der Welt passiert, wenn sie von einer Zombieapokalypse oder einem todbringenden Virus heimgesucht wird, das wissen wir bereits aus vielen Geschichten. Was aber passiert mit einer abgeschotteten Insel mitten im Atlantik ohne Kontakt zur Aussenwelt?

Blackout Island ist keines dieser Bücher, die von Action, Gemetzel und Horror leben. Vielmehr geht es um die „Was wäre wenn“-Situation und die stellt die Autorin ziemlich glaubhaft dar. Zu Zeiten des Internets, in denen wir Informationen weltweit in Sekundenschnelle abrufen können, kommt einem das plötzliche Fehlen von Kontakten völlig abwegig vor.

Doch genauso passiert es auf Island, als eines Tages jeglicher Kontakt zur Aussenwelt abbricht. Wieso, weshalb gilt es zu ergründen. Hat es einen Vulkanausbruch gegeben? Wurde die Welt etwa von Ausserirdischen angegriffen? 

Es geht in Blackout Island nicht nur um den Journalisten Hajti. In kurzen Kapiteln werden die Gedanken von Hajtis Freundin Maria sowie auch deren Tochter erzählt. Auch wenn das Buch eher ruhig ist, so merkt man der Geschichte einen drohenden und traurigen Unterton an, der auf eine bevorstehende Katastrophe hindeutet.

Mein Fazit

Für alle, die langsame Töne bevorzugen, aber auch nicht auf Spannung verzichten wollen, empfehle ich Blackout Island.

Jetzt kommt ein Affiliate-Link, der euch nach Amazon führt, solltet ihr auf ihn klicken. Solltet ihr über diesen Link etwas beim großen A kaufen, dann erhalte ich davon eine kleine Provision.

Blackout Island: Roman (suhrkamp taschenbuch)

Ein ähnliches Buch leiser Worte ist übrigens auch Das Licht der letzten Tage von Emily John St. Mandel, was mit zu meinen Lieblingsbüchern gehört. 

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! 🙂

Eure Melli

 

Veröffentlicht unter Belletristik, Dystopie | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen