Helau!
Bevor ich die Buchrezi beginne: Hat sich bei euch auch das alte WordPress-Dashboard verabschiedet? Ich kann anscheinend nur noch Beiträge mit der neuen Oberfläche schreiben. Nun, das ist ärgerlich.
Dieses Buch hat mir sofort beim Lesen des Klappentextes zugesagt, daher habe ich mich riesig über das Rezensionsexemplar vom Blogger-Portal gefreut!

Titel: Under Ground
Originaltitel: Under Ground
Autor: S. L. Grey
ins Deutsche übersetzt von Jan Schönherr
Genre: Thriller
ca. 380 Seiten
erschienen als Taschenbuch und als eBook im Heyne-Verlag
Handlung
Auszug aus dem Klappentext
Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.
S. L. Grey
Hinter S. L. Grey verbergen sich die Bestsellerautoren Sarah Lotz und Louis Greenberg. Beide Autoren leben in Südafrika, Sarah in Capetown, Louis in Johannesburg. Als S. L. Grey beschäftigen sie sich mit der Frage, was passiert, wenn der Mensch in Extremsituationen geworfen wird.
Mein Eindruck
Tja, was habe ich erwartet? Jedenfalls nicht das, was ich bekommen habe. Erstmal hat mich der Anfang schon ziemlich überrascht, da alle Einwohner nach und nach ins Sanctum eintrudeln, einer unterschiedlicher als der andere. Grob gesagt, hatte ich von diesem Buch die Vorstellung, dass ein paar neureiche Exzentriker in den Bunker eingesperrt werden und sich, pardon, dann gegenseitig die Köpfe einschlagen. So ähnlich kam es dann auch in etwa, aber auch doch ganz anders.
Vom Virus selbst bekommt der Leser wenig bis gar nichts mit. Da gibt es etwas, eine schlimme Krankheit, die schon Tausende Tote in Asien gefordert hat, doch es geht hier ausschließlich um die Sanctumbewohner und was Extremsituationen bei einzelnen Menschen bewirken können.
Mir hat das Buch bis auf einen Kritikpunkt eigentlich gut gefallen. Spanung war genug da, die Enge und die klaustrophobische Stimmung des Sanctums wurde sehr gut rübergebracht. Auch das Ende fand ich zwar nicht verblüffend, aber doch wohl überlegt. Letzten Endes lag es an den eindimensionalen Charakteren, weswegen das Buch von mir jetzt nicht 5 Daumen hoch bekommt. Das Auseinanderhalten der Bewohner war kein Problem für mich, vielmehr konnte ich zu keinem der Charaktere Sympathien entwickeln. Durch die wirklich eindimensionale Darstellung (der böse Waffenfanatiker, der skrupellose ehemalige Geheimagent, die naive gottesfürchtige Mutter) fehlten mir in diesem Buch herausstechende Charaktere.
Mein Fazit
Ein spannendes Buch, dem es an manchen Stellen an Tiefgang gemangelt hat.
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Under Ground: Thriller
Jetzt wünsche ich euch aber einen entspannten und positiv aufregenden Mittwoch! 🙂
Liebe Grüße sendet euch Melli



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