Gelesen: Schwarzes Erbe von Jens Lossau

„Schwarzes Erbe“ ist ein Buch, welches ich freundlicherweise von den Digital Publishers als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. Dafür erst einmal ein dickes Dankeschön.

Titel: Schwarzes Erbe

Autor: Jens Lossau

Genre: Spannungsroman

ca. 400 Seiten

erschienen als eBook im Digital Publishers-Verlag.

Inhalt

Lina weiß, dass sie sterben wird: Ohne Ausweg, eingeschlossen von Feuer, beschließt sie ihre Geschichte niederzuschreiben. Die von Ben, ihr und der „Rabenwelt“.
Wer in Alzey aufwächst, wird unweigerlich mit der Doppelmoral seiner Einwohner konfrontiert: Nichts sehen, nichts hören und schon gar nichts sagen. Das ist nicht nur heute der Fall, sondern war es schon damals, 1945. Um diesen Panzer des Schweigens zu durchbrechen, veröffentlichen Lina und Ben den Comic „Rabenwelt“ – mit ungeahntem Erfolg.

Doch dann beginnen die Geheimnisse, das Morden und nichts ist mehr, wie es war. Sogar zwischen Lina und Ben verändert sich etwas: Jeder scheint eine Maske zu tragen – auch Ben?

Mein Eindruck

Einmal kurz Luft holen, um diese Rezension zu verfassen. Es fällt mir nicht leicht, meine Gedanken zum schwarzen Erbe wieder zu geben.

Zum einen ist dieser Roman sicherlich sehr aussergewöhnlich und gerade die Thematik „NS-Zeit“wird in diesem Buch gekonnt aufgegriffen und in die Geschichte miteingewebt. Dabei haben mir die Einblicke in den Comic „Rabenwelt“ gut, wenn nicht sogar am besten gefallen.

Jetzt komme ich aber zu den Hauptprotagonisten Lena und Ben und da scheiden sich wahrscheinlich die Geister, denn ich habe noch nie im Leben anstrengendere Charaktere als die beiden erlebt.

Die Welt und jede lebende Person scheint gegen die 2, speziell wohl gegen Lena zu sein, denn fast jede Person wird von ihr in eine bestimmte Sparte gesteckt oder ist am besten gleich doof.

Die Stimmungsschwankungen und Unsicherheiten der guten Lena waren wirklich kaum auszuhalten und auch wenn sie eine sehr verunsicherte Person darstellen soll, war mir das oft eine Spur zuviel.

Leider wurden auch andere Charaktere überzeichnet und klischeehaft dargestellt, etwa die graue, vom Leben gezeichnete und resignierte Mutter oder die Blondine, deren Sprachschatz anscheinend kaum über ein und dasselbe Wort hinausgeht.

Mein Fazit

Vom Grundthema her wirklich interessant, die Umsetzung konnte mich aber nicht vollends begeistern.

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Es kann nur noch besser werden! Zur Zeit lese ich ja „Under Ground“ von S.L. Grey und ich muss sagen, dass ich sehr überrascht bin, denn es hat ganz anders angefangen, als ich erwartet hatte. Bin ja mal gespannt, wo das noch hinführt! 🙂

Alles Liebe, eure Melli

 

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft, schreibe Ratgeber und zocke Spiele auf Mixer. :-)
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