
Halli Hallo,
„Runa“ wollte ich schon seit der Veröffentlichung im August unbedingt lesen! Als dann eines Tages ein Büchergutschein auf meinem Schreibtisch lag (vielen Dank den besten Arbeitskollegen) gab es keine Kompromisse! 🙂
Titel: Runa
Autorin: Vera Buck
erschienen im August 2015 als eBook und gebundene Ausgabe im Limes-Verlag.
Handlung
Paris 1884. In der neurologischen Abteilung der Salpêtrière-Klinik führt Dr. Charcot Experimente mit hysterischen Patientinnen durch. Seine Hypnosevorführungen locken Besucher aus ganz Europa an; wie ein Magier lässt der Nervenarzt die Frauen vor seinem Publikum tanzen. Dann aber wird Runa in die Anstalt eingeliefert, ein kleines Mädchen, das all seinen Behandlungsmethoden trotzt. Jori Hell, ein Schweizer Medizinstudent, wittert seine Chance, an den ersehnten Doktortitel zu gelangen, und schlägt das bis dahin Undenkbare vor. Als erster Mediziner will er den Wahnsinn aus dem Gehirn einer Patientin fortschneiden. Was er nicht ahnt: Runa hat mysteriöse Botschaften in der ganzen Stadt hinterlassen, auf die auch andere längst aufmerksam geworden sind. Und sie kennt Joris dunkelstes Geheimnis …
Vera Buck
Vera Buck, geboren 1986, studierte Journalistik in Hannover und Scriptwriting auf Hawaii. Während des Studiums schrieb sie Texte für Radio, Fernsehen und Zeitschriften, später Kurzgeschichten für Anthologien und Literaturzeitschriften. Nach Stationen an Universitäten in Frankreich, Spanien und Italien lebt und arbeitet Vera Buck heute in Zürich.
Das Cover
Schlicht und doch stimmig zieht das Cover den Leser in seinen Bann. Wer oder was ist Runa? Geheimnisvoll wirkt es auf mich.
Meine Meinung
Erstmal muss ich sagen, dass sich das Buch in keine Sparte stecken lässt. Ist es ein Thriller? Nicht ganz. Ein Tatsachenbericht? Nur halb. Und Fantasy?Nun ja… Von allem ein bisschen ist in Runa enthalten, vielleicht hat es mir gerade wegen diesem ganzen Mischmasch so gut gefallen und wegen dem Schauplatz, dem voll gestopften, dreckigen Paris um 1884. Zu der Zeit, als die Versuche an geistig gestörten Menschen noch vollends legitim und verbreitet waren und man schleunigst für Nachschub von psychisch kranken Insassen sorgen musste.
Der Schreibstil von Vera Buck hat mir sehr zugesagt, spannend vermischt sie eine fiktive Geschichte mit medizinischem Hintergrundwissen, dazu kamen die Charaktere sehr sympathisch rüber. Ein Buch, welches mit ein paar unbeantworteten Fragen vielleicht noch Raum für eine Fortsetzung lässt.
Mein Fazit
Gekauft, gelesen und nicht bereut! Runa ist halb Thriller, halb Mystery, halb Medizin-Pschyrembel. Alles zusammen ergibt es ein tolles Buch.
Ich wünsche euch allen einen entspannten Mittwoch!
Eure Melli




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