
Halli Hallo,
seit gut einem Jahr lese ich ja fleißig die Bücher über den eigenbrötlerischem Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen. Seit längerem hatte ich mir den 5. Band „Sauerkrautkoma“ auch mal wieder von meiner Arbeitskollegin ausgeliehen. Der stand dann auch erstmal auf meinem Regal herum, das machte er sehr gut. Dieses Wochenende habe ich mir das Büchlein dann endlich gekrallt.
Titel: Sauerkrautkoma
Autorin: Rita Falk
erschienen beim dtv
erhältlich als eBook und Taschenbuchausgabe (Seitenanzahl ca. 265)
Handlung
Weil sich der Eberhofer in Niederkaltenkirchen bei der Verbrechensbekämpfung so verdient gemacht hat, wird er in die bayerische Metropole des Verbrechens versetzt. Gut nur, dass die Oma ihn mit Care-Paketen versorgt. Doch kaum hat der Franz den Sessel im Präsidium angewärmt, da geht’s auch schon los mit der großstädtischen Kriminalität. Als nämlich der Papa zum ersten Mal im Admiral daherkommt, wird ihm sogleich der Wagen geklaut. Der taucht zwar bald wieder auf, doch damit fängt der Stress erst richtig an: Im Kofferraum befindet sich die Leiche einer jungen serbischen Frau. Offenbar erwürgt. Die Spuren führen den Franz in eine ihm völlig fremde Welt: nach Grünwald.
Rita Falk
Rita Falk, Jahrgang 1964, geboren in Oberammergau, lebt noch immer in ihrer bayrischen Heimat und ist Mutter von drei erwachsenen Kindern. Sie hat sich mit ihrer Provinzkrimiserie um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer (›Winterkartoffelknödel‹, ›Dampfnudelblues‹, ›Schweinskopf al dente‹, ›Grießnockerlaffäre‹ und ›Sauerkrautkrautkoma‹) sowie den Romanen ›Hannes‹ und ›Funkenflieger‹ in die Herzen ihrer Leser geschrieben.
Das Cover
Das Cover passt wie auch seine Vorgänger wieder schön zur Reihe und sieht so herrlich „boarisch“ aus!
Meine Meinung
Leider konnte mich der 5. Teil der Reihe nicht begeistern. Fand ich schon den Vorgänger „Grießnockerlaffäre“ stellenweise langweilig, ist in „Sauerkrautaroma“ die Luft völlig raus. Der Mordfall der Geschichte rückt im Laufe des Lesens in den Hintergrund, größtenteils geht es um die Beziehung zwischen Franz und seiner Susi und um die bevorstehende Hochzeit. Dabei zog sich die Geschichte in die Länge und blieb für mich bis zuletzt uninteressant. Franz Eberhofer, der mir im Laufe der Reihe zwar kauzig, aber dennoch sympathisch daher kam, ging mir in diesem Teil ziemlich auf die Nerven. Die Auflösung des Mordfalls war auch nicht originell, sondern wurde schnell abgehandelt. Ob ich den 6. Teil jemals lesen werde, weiß ich nicht, mir reicht es erstmal.
Mein Fazit
Der 5. Teil um Franz Eberhofer bleibt erstmal mein letzter, das war leider kein Lesevergnügen, sondern genervtes Augenrollen pur.
Sauerkrautkoma: Ein Provinzkrimi (dtv Fortsetzungsnummer 0)
Was denkt ihr über Fortsetzungen, die über mehrere Teile gehen, á la „Black Dagger“oder in dem Fall die „Eberhofer-Reihe“? Nudelt sich sowas nicht irgendwann aus oder ist es immer wieder spannend einen Band dieser Reihen in Händen zu halten? Ich freue mich wie immer über Kommentare! 🙂
LG Melli




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