Gelesen: Frozen von Jens Schumacher

Hallöchen!

Wenn ihr auf Wissenschaftler treffen solltet, die verächtlich schnauben oder empört mit den Augen rollen oder wirklich, wirklich, wirklich, dampfenden Kaffee trinken: Ja, dann seid ihr im Frozen-Universum gelandet!

Frozen von Jens Schumacher feat. Bam Bam

Titel: Frozen

Autor: Jens Schumacher

ca. 365 Seiten.

erschienen im Loewe-Verlag

Darum geht es

Während einer Forschungsexpedition in die Antarktis verschwindet Henrys Vater, der international anerkannte Anthropologe Donald Wilkins, auf mysteriöse Weise. Kurzentschlossen macht sich Henry gemeinsam mit dem Rettungsteam auf die Suche nach ihm.
Schon bald stoßen sie auf Hinweise, die vermuten lassen, dass Dr. Wilkins im ewigen Eis eine phänomenale Entdeckung gemacht hat: Inmitten eines bisher völlig unbekannten Gebirgsmassivs liegt eine gigantische Ruinenstadt, die Millionen Jahre alt sein muss, älter als die Menschheit.
Auch der Großindustrielle Wayne Spyker ist dem Geheimnis auf der Spur. Doch keiner der Beteiligten ahnt, dass tief unter dem Eis etwas schläft.
Etwas Uraltes, Böses. Und nun ist es erwacht …

Mein Eindruck

Hört sich der Klappentext nicht nach einem tollen Abenteuer an? Unerforschte Gegenden, eine fremde Macht. Leider hat es mir so gar nicht gefallen.

Die Geschichte brauchte unheimlich lange, um in Gang zu kommen. Auf ca. 200 Seiten werden simple Fragen immer wieder durchgekaut. Wissenschaftler und Doktoren hauen immer mal wieder bedeutungsschwangere

heraus, auf die selten Bezug genommen wird. Der Leser erfährt kaum neues über die Umgebung, sondern bekommt lediglich seine Bestätigung, dass er das alles ja schon längst wusste.

Dann wird quasi jedes Klischee erfüllt, wer auf so einer spannenden Expedition nicht fehlen darf. Der kauzige Professor, die sexy Wissenschaftlerin, die natürlich auch sehr talentiert ist und die ihren Mutterinstinkt dort frei ausleben kann und der wortkarge, aber zuverlässige Russe, der empört und gut mit den Augen rollen kann sind mit von der Partie.

Ihr merkt schon, das Buch hat mich leider größtenteils geärgert. Ich werde es deshalb guten Gewissens wieder verkaufen.

Mein Fazit

Langatmig. Vorhersehbar. Sehr enttäuschend.

Nun kommt ein Affiliate-Link, der euch nach Amazon bringt. Solltet ihr bei Amazon dieses Buch oder ein anderes Produkt über diesen Link kaufen, erhalte ich davon eine kleine Provision.

 

Frozen: Tod im Eis

Wer auf Abenteuer steht, dem kann ich die Romane „Arcadia“ von Felix A. Münter und „Relic“ von Douglas Preston & Lincoln Child empfehlen. Ist natürlich immer Geschmackssache, mich konnten die Bücher aber weitaus besser unterhalten.

Was sagt ihr denn zu Klischees in Büchern? Regen die euch auch immer so auf? Und habt ihr gute Beispiele? 🙂

Habt einen schönen Tag!

Eure Melli

 

 

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft, schreibe Ratgeber und zocke Spiele auf Mixer. :-)
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