JP Delaney – The Girl before

Zur Zeit ist das Wort „Girl“ auf fast jedem Buchcover zu finden, habe ich das Gefühl.

Nach „Girl on the Train“ kommt hier ein weiterer Thriller, dem ich lange keine Beachtung geschenkt habe.

Titel: The Girl before

Autorin: JP Delaney

Genre: Thriller

ca. 400 Seiten

erschienen beim Penguin Verlag.

JP Delaney – The Girl before

Liebevoll kopierter Klappentext

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Mein Fazit

Zu diesem Buch hatte ich im Vorfeld natürlich auch wieder viele verschiedene Meinungen gelesen, allerdings sprach die Mehrheit durchaus positiv über „The Girl before“. Nach beenden des Buches kann ich mich den gut gemeinten Stimmen durchaus anschließen.

Anfangs hatte ich aufgrund des Schreibstils (Anführungsstriche sind im Buch eher Mangelware) meine Schwierigkeiten und wollte das Buch erst zur Seite legen. Da dort aber schon viele Bücher lagen, beschloss ich, der Geschichte eine Chance zu geben. Und siehe da: Ich gewöhnte mich an die Schreibart.

Jane und Emma sind beileibe keine sympathischen Personen, besonders Emma war mir bis zuletzt furchtbar unsympathisch. Durch den gemeinsamen Nenner der Frauen, nämlich das Appartement in dem sie wohnen, kam ich oft beim Lesen durcheinander und wusste manchmal nicht, um wen es jetzt wieder ging. Doch je mehr ich in die Geschichte hinein kam, umso spannender wurde das Ganze.

Ab der Hälfte etwa fand ich den Schreibstil nur allzu passend. So und nur so konnte die Geschichte für mich funktionieren. So spannend The Girl before auch war, beinhaltete die Geschichte doch einen kleinen Wermutstropfen für mich: Der Schluss kam für mich nicht überraschend, sondern war vorhersehbar, da hat mir noch die eine kleine Überraschung gefehlt.

Mein Fazit

Gibt man dem Schreibstil eine Chance, erwartet den Leser ein wirklich spannender und origineller Thriller.

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The Girl Before – Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.: Thriller

Warum müssen immer diese däml%&… Untertitel sein? Die braucht kein Mensch! 😀

Kennt ihr das Buch?

Habt einen wundervollen Tag!

Eure Melli

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft, schreibe Ratgeber und zocke Spiele auf Mixer. :-)
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7 Antworten zu JP Delaney – The Girl before

  1. Das hört sich sehr spannend an. Werde ich mir mal merken.
    LG Reni

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  2. kitsune_miyagi schreibt:

    Ich finde ja man muss die Protagonisten nicht immer mögen, solange die Story selbst gut ist. Ich fand beide Frauen auch furchtbar, vor allem Emma war doch sehr gewöhnungsbedürftig. Viele haben kritisiert, dass der Thriller zu vielen New Adult Einflüsse hat. Was sagst du dazu? Ich bin der Meinung, dass dieses Part wichtig für den gesamten Verlauf ist.

    Gefällt 1 Person

    • Melanie schreibt:

      Huhu Kitsune!
      Am Anfang habe ich auch erst Parallelen zu gewissen Büchern gezogen ( etwa was die Regeln und dominanten Züge von Edward anging), letzten Endes fand ich aber auch, dass es einfach zur Handlung und zum Folgate-Haus passte. Auch wenn ich wegen der Hörigkeit der beiden Damen oft die Augen verdrehen musste…😊

      Gefällt 1 Person

      • kitsune_miyagi schreibt:

        Haha, ja hier war auch ganz viel Augenrollen angesagt. Ich durfte mir gestern bei Ludwig ein Buch aussuchen (danke Martin <3) und habe eins genommen, was ich nach dem ersten Blick auf den Klappentext eigentlich nicht haben wollte. "The Watcher – sie sieht dich" von Ross Armstrong. Der Inhalt liest sich nämlich wie ein Mix aus "The girl on the train" und "The girl before". Aber am Ende war dann das "das kann doch nicht einfach so dreist zusammengeschustert" sein meiner Neugierde gesiegt. 😀

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  3. Tintenhain schreibt:

    Ohne den deutschen Untertitel würden sicher einige Leser von einem englischsprachigen Buch ausgehen und es ggf. nicht kaufen. In diesem Fall kommt sogar hinzu, dass selbst der Verlag englisch ist. ☺
    Reine Verkaufstaktik also.

    LG
    Mona

    Gefällt 1 Person

  4. patriciarosalie schreibt:

    Das Buch lieg auf meinem SuB und ich bin schon sehe gespannt drauf. Danke für die Rezi, jetzt will ich das Buch sobald wie möglich lesen 😁
    Lg Patricia

    Gefällt 1 Person

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