Mel hat gelesen: Markus Ebert: Wie man Italiener wird in 30 Lektionen

Markus Ebert - Wie man Italiener wird...

Markus Ebert – Wie man Italiener wird…

Hallo Ihr Lieben,

D’aprile ogni goccia un barileheißt auf Deutsch

Im April ist jeder Tropfen ein Fass.

Das mag hoffentlich nicht in jedem Jahr zutreffen! 🙂

Als eingefleischter Italien-Fan kam ich um „Wie man Italiener wird in 30 Lektionen – von Amore bis Zabaione“ einfach nicht herum.

Titel: Wie man Italiener wird in 30 Lektionen – von Amore bis Zabaione

Autor: Markus Ebert

Genre: Humor, Ratgeber, Belletristik

erschienen ist das Buch als Taschenbuch und eBook im Knaur-Verlag.

Seiten: Insgesamt  ca. 190, wobei die eine Hälfte auf Deutsch, die andere auf Italienisch geschrieben ist. Damit die Völkerverständigung natürlich auch reibungslos vonstatten geht. 🙂

Ragazzi, schaut ihr, eh!

Ragazzi, schaut ihr, eh!

Handlung

Auszug aus dem Klappentext

Bella Italia!
Kaum ein Land fasziniert uns so, wie das sonnige Italien: die malerischen Altstädte, die großen Künstler in den Galerien und Museen, die Toskana mit ihrer unvergleichlichen Landschaft und ihren vollmundigen Rotweinen, das mediterrane Klima, das Temperament der Einwohner, die wunderbare italienische Küche, die elegante Kleidung, die feurige Sprache, …
Schön Goethe war vom „Land, wo die Zitronen blühen“ fasziniert und auch heute ist Italien immer noch eins der liebsten Reiseziele der Deutschen. Merkwürdig, dass wir gleichzeitig bei kaum einem anderen Land (und seinen Einwohnern) mehr Vorurteile haben (und Angst vor ihrer Nationalmannschaft im Fußball).
Markus Ebert, eigentlich ein bodenständiger Niedersachse, ist dem Land (und besonders einer Einwohnerin) seit dem Studium verfallen, und lebt und arbeitet nun seit einigen Jahren im Trubel der italienischen Kultur. In diesem Buch berichtet er augenzwinkernd, wie man Italien in 30 Tagen lieben und verstehen lernt, welche Vorurteile wahr und welche falsch sind, und wie man mit ihnen umgeht. In den Irrungen und Wirrungen einer süditalienischen Großfamilie hat er einige Zeit gebraucht, um wirklich anzukommen und lässt uns nun an den typischen Situationen teilhaben, die entstehen, wenn man etwas länger in Italien lebt, und unter die Leute – und nicht unter die Räder kommen will.

Markus Ebert

Markus Ebert, geboren 1983 in Norddeutschland, verliebte sich in eine heißblütige Italienerin und zog zu ihr, um eine Karriere im schwiegerväterlichen Automobilunternehmen zu starten. Nach sieben Jahren harter Integrationsarbeit erfolgte die Hochzeit. Seine gesammelten Erlebnisse fasst er in diesem Buch zusammen, auf dass es andere leichter haben, wenn sie Italiener werden wollen.

Das Cover

Schön ist das Cover. Sowohl das deutsche, als auch das italienische Buchcover gefallen mir gut. Das italienische vom Farbton vielleicht noch einen „Tucken“ besser, aber nur einen ganz kleinen.

Meine Meinung

Ein Buch, was ich aufgeschlagen habe und nach ein paar Zeilen stellte sich bei mir ein nostalgisches Urlaubsgefühl ein. Auf einmal dachte ich an Pinien, an weite Felder und an eine anstrengende Zugfahrt quer durch die Toskana mit meiner besten Freundin, geschehen vor nun schon 16 Jahren. Hätte ich da mal schon das Buch gelesen!

Nein, natürlich ist das ein Scherz. Man überlebt eine Reise nach Italien auch ohne dieses Buch, allerdings verpasst man dann vielleicht ein paar nette Anekdoten, die einem bekannt vorkommen oder noch bis dato unbekannt ist.

Okay, über den italienischen Straßenverkehr muss man sich vielleicht nicht mehr auslassen (oh ja, der ist wirklich mörderisch), der Autor verliert aber auch ein paar Worte über die Mafia, über italienische Beziehungen und zum Beispiel über das Nord / Süd-Gefälle (was den Unterschied zwischen dem „faulen“Süden und dem „grimmigen“ Norden Italiens ausmacht) und das fand ich alles amüsant.

Mein Fazit

Eine schöne kurzweilige Urlaubslektüre. Italien-Fans werden bestimmt auf ihre Kosten kommen, Italien-Hasser vielleicht auch…

 Das Buch bei Amazon
Wie man Italiener wird in 30 Lektionen / Come diventare italiano in 30 lezioni: Von Amore bis Zabaione / Dall’Amore allo Zabaione

Wer ein Fan von Italien und temperantvollen Familiengeschichten ist, dem kann ich vielleicht auch das Buch Pikkolo und Panettone von Astrida Wallat ans Herz legen. 🙂

Ich verabschiede mich mit den Worten

„Chi non ha testa ha gambe“

was soviel heißt wie

„Wer keinen Kopf hat, hat Beine.“

Ciaooooo!

Eure Melli

 

 

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft, schreibe Ratgeber und zocke Spiele auf Mixer. :-)
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