Buchvorstellung: „Krähenmädchen“ von Erik Axl Sund

Erik Axl Sund - Krähenmädchen

Erik Axl Sund – Krähenmädchen

Hatte es ja vor „gefühlten“ 2 Jahren angekündigt, eine Buchvorstellung zu Erik Axl Sunds“Krähenmädchen“ zu schreiben. Ich weiß auch nicht, warum ich dafür jetzt so lang gebraucht habe, aber die Rezi für dieses Buch ist für mich schwer in Worte zu fassen! Ich versuch’s mal. 🙂

Die Handlung des Buches spielt in verschiedenen Stadtteilen von Stockholm. Ein Junge wird leblos in einem Park gefunden und bei einer Leiche bleibt es leider nicht. Das ruft das Ermittlerteam um Kommissarin Jeanette Kihlberg auf den Plan. Kihlberg erfährt, dass eines der Opfer bei der Psychologin Sofia Zetterlund in Therapie war, und bittet ebendiese um Hilfe. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen Jeanette und Sofia gemeinsam versuchen, sich die Frage zu beantworten:
Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

Dieses Buch hatte ich mir spontan an einer Autobahnraststätte gekauft, weil mir der Lesestoff während einer Busfahrt ausging. Vom Autorenduo Jerker Eriksson und Hakan Axlander Sundquist, kurz Erik Axl Sund hatte ich vorher rein gar nichts mitbekommen. Und eigentlich mag ich skandinavische Krimis / Thriller nicht so recht, weil die mir immer so salopp und unwirsch übersetzt werden. Ist so mein Gefühl! 🙂

Das Krähenmädchen fand ich aber richtig gut!

Das Buch lässt sich recht schnell durchlesen. Mit 459 Seiten und recht großer Schrift habe ich knappe 3 Tage gebraucht. Die Charaktere waren mir, bis auf manche, recht schnell sympathisch und ihre Handlungen kamen auch glaubwürdig rüber. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, ich fühlte mich nie gelangweilt. Das Buch ist an manchen Stellen aber recht heftig, die schonungslose Beschreibung manchen Mordes ging mir schon unter die Haut, uiuiui!

Zum Ende wurde es mir dann etwas zu hektisch und zu wuselig, so dass ich der Handlung nicht mehr gut folgen konnte. Das und der Cliffhanger des Buches haben mich leider gestört. Deswegen 2 Punkte Abzug in der B-Note! 😉
Zugutehalten möchte ich aber die im Buch enthaltene Leseprobe des 2. Bandes            „Narbenkind“ sowie ein Interview mit den beiden Autoren.
Alles in allem ist „Krähenmädchen“ ein sehr lesenswertes Büchlein! Wer auf Fortsetzungen steht, sollte sich gleich „Krähenmädchen“ und „Narbenkind“ zusammen kaufen/ ausleihen! 🙂

Und hier a special link von Amazon zum Buch:

Krähenmädchen: Band 1 der „Victoria-Bergman-Trilogie“ – Psychothriller

Jetzt wünsche ich euch aber ein schönes Wochenende! 🙂

Liebe Grüße, eure Melli

 

 

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Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft, schreibe Ratgeber und zocke Spiele auf Mixer. :-)
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