Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von NetGalley erhalten. Es ist der 3. Teil der Bella-Italia-Krimi-Reihe. Das wusste ich nicht, als ich das Buch anfing, allerdings kommt man auch ohne Vorkenntnisse von Band 1 und 2 in die Geschichte hinein.
Steinerne Schuld ist bei Hoffmann & Campe erschienen.

Auszug aus dem Klappentext
Das idyllische Städtchen Montegiardino steht unter Schock. Einer der Bürger ist auf tragische Weise ums Leben gekommen: Mauro arbeitet in den weltberühmten Steinbrüchen von Carrara – doch beim Transport von Marmor ins Tal haben die Bremsen seines LKWs versagt. Wurde der Wagen manipuliert? Seit Jahren hatte sich Mauro für mehr Sicherheit in den gefährlichen Steinbrüchen eingesetzt und war damit mächtigen Leuten auf die Füße getreten. Commissario Luca ist sich sicher: Das war kein Unfall. Im Schatten der gigantischen Marmorberge macht er eine Entdeckung, die die ganze Toskana erschüttert.
Mein Eindruck
Dies ist der erste Band der Bella-Italia-Reihe, zu dem ich gegriffen habe und ich kam auch ohne, dass ich die Vorgänger kannte gut in die Geschichte hinein. Zwar gab es ein paar Verweise auf Band 1 & 2, aber ich empfand diese nicht als störend und man konnte der Geschichte um Commisario Luca und dem Mordfall von Carrara trotzdem noch gut folgen. Ich fand die Story spannend und auch die Beschreibung des toskanischen Essens machte mir Appetit, sodass ich mich manchmal nach Montegiardino hinwünschte, einfach um einen guten Capuccino oder eine gute Ragù alle Bolgnese zu geniessen.
Commissario Luca kam mir sehr sympathisch rüber. Er wohnt auf einem Bauernhof mit 3 Eseln. Alleine die Vorstellung fand ich schon sehr amüsant und auch, wie er die Fälle löste, nämlich geradlinig und schnörkellos fand ich interessant. Dazu kommen dann noch ein paar verschrobene Charaktere aus Montegiardino und die Idylle war perfekt.
Insgesamt hätte ich mir noch etwas mehr Spannung gewünscht, denn das Ende war für mich vorhersehbar. So ist „Steinerne Schuld“ für mich ein Band, den ich ins Genre des Cosy Crime einordnen würde, was an sich für mich nichts schlimmes bedeutet. Denn Krimis, die einen gewissen Charme versprühen und auch mal etwas gemächlicher daher kommen, lese ich ab und zu mal ganz gerne.
Mein Fazit
Ein schöner und spannender Krimi aus dem Herzen Italiens. Mit gutem Essen und sehr sympathischen Charakteren.



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