Vor 8 Jahren habe ich schon mal ein Buch vom Autor gelesen, namens Transport. Hier kommt ihr zur Rezension. *klick*

Damals hat mir das Buch gut gefallen. Was ich von dem Buch „Das schwarze Schiff“ halte, erfahrt ihr in der folgenden Rezension.

Darum geht’s:

Captain Jeff Austin und seine Crew stranden im interstellaren Leerraum, nachdem ihr Bomber bei einem Einsatz schwer beschädigt wurde. Ihre letzte Hoffnung ist ein riesiges außerirdisches Raumschiff, das scheinbar verlassen zwischen den Sternen treibt. Sie bahnen sich einen Weg hinein. Doch dann wird die Befürchtung zur Gewissheit: Sie sind an Bord nicht allein und schon bald bedrohen unheimliche Wesen die Gestrandeten. Es scheint nur einen Ausweg zu geben: Jeff macht sich mit den letzten Überlebenden auf den Weg zum weit entfernten Zentrum des Schiffes, um dem finsteren Geheimnis der Außerirdischen auf die Spur zu kommen. Doch nichts kann sie auf das Grauen vorbereiten, das tief im Inneren des schwarzen Schiffes auf sie wartet. 

Mein Eindruck

Ich lese Sci-Fi-Bücher ab und zu gerne und dachte mir, dass es mal wieder Zeit für ein bisschen Abenteuer auf fremden Planeten und in fremden Welten wäre. Leider konnte mich „Das schwarze Schiff“ dann nur so mittelmässig überzeugen. Aber fangen wir von vorne an.

Man begleitet Captain Jeff Austin und seine Crew auf ihrem Schiff durch den interstellaren Raum und es ist Krieg und da fangen die Probleme meines Erachtens auch schon an. Dadurch dass zu Beginn sehr viel beschrieben wird, wer gegen wen kämpft und mit welchen Mitteln, wird man als Leser gleich hineingeworfen und das Vorstellen aller Crewmitglieder (gefühlt 15) macht es auch nicht besser. Für mich war das auf den ersten Seiten too much und erst, als die Crew auf einem riesigen Raumschiff strandet, entwickelte sich bei mir Interesse, wie es denn weitergeht und ob die Crew es schafft, wieder zurück auf ihre Heimatbasis zu gelangen.

Dann wird es ruhiger und man bekommt quasi das Gefühl des Alleinseins und auch der Hilflosigkeit und Isoliertheit mit. Das hat mir dann auch schöne Dead Space- und Alien-Vibes gegeben und ich fand es spannend, wie sich die Crew Gang für Gang durch das gigantische Raumschiff kämpft, auf der Suche nach etwas lebendigem. Den Mittelteil der Geschichte fand ich ganz besonders spannend und es war dann auch genau der Teil, den ich erhofft hatte zu lesen.

Ab dem letzen Drittel wurde es dann aber leider richtig schlimm und da hatte ich so das Gefühl, dass der Autor jetzt noch mal alles geben und die Story so richtig schön abstrus machen möchte. Das ist ihm auf alle Fälle gut gelungen und zwar im negativen Sinne. Die Story geht ab dem letzten Drittel leider richtig den Bach runter und vieles ist dann auch gerade zum Schluss hin so vorhersehbar, dass ich es echt schade fand, dass „das schwarze Schiff“ so plump enden musste.

Mein Fazit

Spannend in der Mitte, aber der Anfang und das Ende sind leider nur luftleerer Raum.

3 Antworten zu „Gelesen: Das schwarze Schiff – Phillip P. Peterson“

  1. Avatar von Rina

    Sehr schade. Aber man kann nicht immer alles retten, wenn man am Ende noch mal irgendwelche wirren Ideen einbaut.

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    1. Avatar von Melanie

      Das stimmt. Da ist manchmal weniger mehr und man wird als Leser auch nicht gleich überfordert. Liebe Grüße

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      1. Avatar von Rina

        Oh ja – vorallem dann noch mit soviel Charakteren.

        Gefällt 1 Person

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Gestern waren @PlaySouls und ich spazieren und waren in Minden an der Weser unterwegs. Unter anderem waren wir an der Schachtschleuse, am Nordfriedhof und haben uns die Valentins Mühle angeschaut. Ich wünsche euch einen schönen Abend. #spazierengehen #weser #windmill #windmuehle #natur

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