Gelesen: Puppenspiel von Andreas Aschberg

Hoffentlich geht es euch allen gut? Mich hatte leider eine Erkältung in den letzten Tagen in ihren Bann gezogen, der ich mich nicht verwehren konnte. Das Schlimme an einer Erkältung ist ja, das sie einem noch nicht mal ermöglicht zu lesen, während man sich auskuriert.

Da es mir aber nun wieder etwas besser geht, komme ich auch endlich wieder zum Lesen und auch zum Bloggen, was toll ist!:)

Gelesen habe ich unter anderem „Puppenspiel“ von Andreas Aschberg. Erschienen ist das gute Buch im Storyhouse-Verlag.

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Darum geht es:

2040: Das Lifenet hat gerade das Internet abgelöst. Harte Zeiten für Rentner die Egidius Stahl, geboren in einer Zeit, als Telefone noch Wählscheiben hatten. Aber wenn Egidius seine nette, neue Klientin retten will, dann muss der Privatermittler wohl oder übel mitten hinein in die virtuelle Welt des Lifenets. Dabei weiß er noch nicht einmal, wie man einen Plasmatank benutzt. Viel Zeit, es herauszufinden, hat er nicht.

Denn während in Potsdam die Vorbereitungen der von vielen argwöhnisch beäugten Euro-Protect Konferenz anlaufen, steht plötzlich nicht mehr nur das Leben seiner Klientin auf dem Spiel, sondern auch das des deutschen Außenministers. Von seinem eigenen ganz zu schweigen.

Mein Eindruck

Puppenspiel beginnt sogleich, ohne Wenn und Aber und man wird quasi mitten in das Geschehen und Leben um Egidius Stahl katapultiert. Das Leben so wie wir es kennen hat sich komplett verändert. Naja nicht ganz, da sind noch ein paar leichte Anzeichen, aber das Jahr 2040 unterscheidet sich doch stark von unserem 2020.

Mit vielen bunten Beschreibungen wartet Puppenspiel auf und ich konnte mir diese Welt auch wirklich lebhaft vorstellen was sie alles mit sich trug.  Die Verbesserungen und Verschlechterungen, das Wirken des Neuros anstelle des Euros und all die schönen bildhaften Darstellungen die dem Autor auch wirklich gelungen, für mich an manchen Stellen aber auch einfach zu oberbordend waren.

Auch die Geschichte fand ich durchaus spannend erzählt. Was mir aber bei all dem fehlte, waren die bildhaften Beschreibungen der Charaktere. Die waren für mich allesamt eher eindimensional und nicht gerade sympathisch dargestellt und so kam es auch, dass ich zu keiner Person eine wirkliche Beziehung aufbauen konnte.

Mir kam es manchmal so vor, als würde die Geschichte einfach „rausgehauen“ werden mit Input, der den Leser (in diesem Fall mich) mit Zuviel Informationen geradezu erschlägt. Da hätte ich mir weniger Beschreibungen und mehr Tiefe gewünscht.

Trotz allem hat mir Puppenspiel aber gut gefallen und hat mir den ein oder anderen Nachmittag durchaus versüßen können.

Mein Fazit

Eine interessante Spannungslektüre aus der Zukunft.

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Puppenspiel

Einen Trailer zum Buch findet ihr auch auf YouTube.

Ich wünsche euche einen schönen Ostermontag und bleibt gesund munter ihr Lieben! 🙂

Eure Melli

 

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft und streame Games auf Twitch. :-)
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Eine Antwort zu Gelesen: Puppenspiel von Andreas Aschberg

  1. nettebuecherkiste schreibt:

    Gute Besserung! Wie wäre es mit Hörbüchern? 🙂

    Liken

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