Gelesen: Das Schwein von Edward Lee

Hallo ihr Lieben!

Was macht ihr gerade so schönes, bereitet ihr euch schon mental auf das Wochenende vor oder seid ihr vielleicht sogar schon drin?

Vor kurzem hat mir meine beste Freundin mal wieder ein Buch vom Festa extrem geliehen. Ihr erinnert euch noch an Gelesen: Rock’n Roll Zombies aus der Besserungsanstalt von Bryan Smith ? Das gibt es unter anderem auch bei Festa Extrem.  Diesmal gab es „Das Schwein“ von Edward Lee. Nun hatte ich vorher noch nie etwas von Lee gesehen, hatte aber schon das ein oder andere dazu aufgeschnappt, wie zum Beispiel „sehr pervers“, extrem haarsträubend“ und alle möglichen Superlativen.  Ob mich das Buch gnadenlos überraschen, ja quasi schocken konnte, das erfahrt in meiner Rezi.

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Titel: Das Schwein

Originaltitel: The Pig

Autor: Edward Lee

aus dem Amerikanischen übersetzt von Markus Mäurer

Gerne: Horror

Worum geht es denn?

Man nehme:

  • einen skrupellosen Pornoproduzenten
  • ein auf Perversitäten spezialisiertes Studio mitten in der Einöde
  • zwei abgefuckte, drogenabhängige Prostituierte
  • dumme, aber liebenswerte Hinterwäldler
  • einen naiven Filmstudenten aus der Großstadt
  • eine sexsüchtige Sektenbraut
  • einen allzeit willigen Schäferhund
  • ein Hausschwein mit besonderen Talenten

Und fertig ist die größte literarische Sauerei des Jahrhunderts.

Mein Eindruck

Fans von extremen Horror-Elementen werden beim Schwein sicher auf ihre Kosten kommen, wobei manchen von ihnen vielleicht die Story etwas zu abgedreht erscheinen könnte.

Was ich erwartet habe? Eine Geschichte, in der sich abartiges und vielleicht noch ein Stück Handlung die Klinke in die Hand geben. Abartiges habe ich bekommen, allerdings krankt die Geschichte mit ihren knapp 150 Seiten am anderen Ende. Meiner Meinung nach versuchte der Autor alles nur erdenklich horrormäßige mit hinein zu packen, was dazu führte, dass ich am Ende relativ froh war, das Buch geschafft zu haben. Was ich erwartet hatte, das habe ich auch bekommen. Viel Splatter, viel Blut und kaum Story. Ich weiß nicht, ob andere Bücher von Lee ähnlich aufgebaut sind. Wenn dem so ist, dann wird das wohl das letzte Buch vom Autor für mich bleiben.

Mein Fazit

Für Fans von Lee, Blut und anderen Metzeleien bestimmt sehr lesenswert, für alle anderen too much.

Wer auf Splatter, Blut und Horror steht, dem kann ich die Autorin Moe Teratos und ihre Bücher ans Herz legen.

Nun schreibe ich noch schnell meine Lesestatistik für Juni fertig, damit die auch morgen früh online sein wird. 🙂

Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Start ins Wochenende!

Eure Melli

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Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft und streame Games auf Mixer und Twitch. :-)
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6 Antworten zu Gelesen: Das Schwein von Edward Lee

  1. buchuhu schreibt:

    Klingt nach einem sauschlechten Buch. Ich glaube, ich lese lieber „Die Vegetarierin“…

    Gefällt 1 Person

  2. buchuhu schreibt:

    Dann sind wir ja doch noch bei einem guten Lesetipp angekommen, danke sehr! 🙂

    Gefällt 1 Person

  3. Rina schreibt:

    An Edward Lee habe ich mich noch nicht getraut…deine Rezi bestätigt meine Befürchtung. Ich denke um ihn werde ich wohl auch eher einen Bogen machen – auf jeden Fall um seine Extrem-Bücher.

    Hatte ich dir Tim Curran – Zerfleischt schon empfohlen? Ist auch schon heftig – bei manchen Beschreibungen musste ich auch mal schlucken – aber es gibt wenigstens eine Story und wie die Manschen in ihren tiefen dunklen Instinkten handeln.

    Schön, dass es noch jemanden gibt, die sich in diese Gefilde begibt – gibt es nicht so viele…

    Liebe Grüsse

    Gefällt 1 Person

    • Melanie schreibt:

      Huhu! Ich finde es auch schön, noch jemanden zu treffen! 🙂
      Nein, über „Zerfleischt“ haben wir uns bisher glaube ich noch nicht unterhalten, aber das kommt gleich mal auf die Leseliste drauf! Ich mag solche düsteren Geschichten auch sehr gerne, aber wenn dort nur gemetzelt wird, ohne Story, dann ist es doof. 🙂

      Gefällt 1 Person

      • Rina schreibt:

        Ne, nur Gemetzel finde ich auch doof – Zerfleischt ist ganz gut – dadurch, dass es schon auch eine Handlung hat. Einen Einblick in die Zeit vor der Zivilisation bzw, was ist, wenn wir diese wieder verlieren.

        Gefällt 1 Person

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