Gelesen: Der Fluch des Hauses Foskett von M.R.C. Kasasian

Das Cover des Buches, der interessante Klappentext und die Möglichkeit, dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Hoffmann & Campe-Verlag zur Verfügung gestellt zu bekommen, war ausschlaggebend genug um mich im September mit dem zweiten Teil der Gower St. Detective-Reihe zu befassen.

Der Fluch des Hauses Foskett

M.R.C. Kasasian – Der Fluch des Hauses Foskett

Titel: Der Fluch des Hauses Foskett

Originaltitel: The Curse of the House of Foskett

Autor: M.R.C. Kasasian

ins Deutsche übersetzt von Alexander Weber

ca. 490 Seiten

Liebevoll kopierter Klappentext

Sidney Grice ist zurück, und seine Laune ist nicht besser geworden.

Die Stimmung in der Gower Street 125 ist mies. Seit Sidney Grice durch seine Ermittlungen einen unschuldigen Mann an den Galgen gebracht hat, laufen die Geschäfte schlecht. Der scharfsinnigste Detektiv des viktorianischen England liegt stundenlang apathisch in der Badewanne. Selbst zum Einsetzen seines Glasauges fehlt ihm die Kraft. March Middleton, Sidneys Patentochter, langweilt sich zu Tode … Bis zu dem Tag, an dem ein Mitglied des bizarren Clubs »Finaler Sterbefallverein« sein Leben aushaucht – mitten in Sidneys Wohnzimmer. Immerhin haben Sidney und March endlich wieder etwas zu tun. Und das nicht zu knapp, denn es bleibt nicht bei dieser einen Leiche. Die Ermittlungen führen das ungleiche Paar von London bis nach Kew in ein unheimliches Herrenhaus, dessen Eigentümerin, die enigmatische Baroness Foskett, eine alte Bekannte Sidneys ist.

Mein Eindruck

Auf Instagram hatte ich mich  zu Anfang noch begeistert echauffiert, man bräuchte den Vorgänger der Gower-Reihe nicht gelesen haben, um Sidney Grice und seinem Mündel March Middelton beizustehen. Jetzt, nach Beendigung des Buches, nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. Man sollte Band 1 besser gelesen haben, da auf den Vorgängerfall stark Bezug genommen wird und außerdem auch ein paar Aspekte aus Marchs Vergangenheit aufgerollt werden.

Mein Eindruck nach dem Lesen des Buches ist leider ziemlich durchwachsen. Zu Beginn fand ich die sarkastischen Wortspiele zwischen Sidney und seiner Umwelt sehr amüsant und musste auch oft schmunzeln. Doch je mehr Schlagabtausche in diesem Band vorkamen, desto „gezwungener“ kamen sie mir vor und zuletzt drehte sich meiner Meinung alles mehr und mehr um zynische Possenreißer, als um den Fall selbst, der in meinen Augen auch noch sehr unoriginell war. Der Leser wird, dank Sidneys unübertrefflichem Gespür, direkt zum Mörder geführt. Für mich war das leider nichts.

Mein Fazit

Für mich ein überspitzes Detektivspiel, was zum Ende hin immer anstrengender wurde.

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Der Fluch des Hauses Foskett

Es ist wirklich schade, wäre die Handlung und die Monologe nicht so dermaßen überspitzt gewesen, es hätte mir bestimmt gefallen.

Habt noch einen schönen Sonntag! 🙂

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft, schreibe Ratgeber und zocke Spiele auf Mixer. :-)
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