Mel hat gelesen: Der Opiummörder von David Morrell

Genau dieses Buch hatte ich vor einiger Zeit in einer Mayerschen Buchhandlung entdeckt und nach Lesen des Klappentextes und dem Betrachten des Covers beschloss ich: „Dieses Buch musst du dir merken!“ Als ich wieder zuhause ankam, hatte ich den Namen des Autors und den des Buches natürlich schon wieder vergessen!

Zufällig entdeckte ich den Opiummörder aber als reduziertes eBook-Exemplar bei Thalia wieder! Juchhu! Doch gleich geschnappt und gleich gelesen!

David Morrell - Der Opiummörder

David Morrell – Der Opiummörder

Titel: Der Opiummörder

Originaltitel: Murder as a Fine Art

Autor: David Morrell

ins Deutsche übersetzt von Christina Gaspard

Genre: Spannungsroman, historischer Roman, Kriminalroman

ca. 520 Seiten.

erschienen als Taschenbuch und eBook bei Knaur

Handlung

1854, London: Ein grausamer Ritualmörder versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Detective Shawn Ryan verdächtigt den opiumsüchtigen Schriftsteller Thomas de Quincey. Mit seiner Abhandlung „Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet“ hatte dieser kurz zuvor einen Skandal ausgelöst und seinen Ruf als Enfant terrible gefestigt. Als sich Ryans Verdacht als falsche Fährte erweist, schließen sich die beiden zu einem kongenialen Ermittlerpaar zusammen. Schon bald führen ihre Nachforschungen in höchste politische Kreise und in die Schattenwelt des Opiumschmuggels.

Mein Eindruck

Moment…David Morrell?!? Der Name kam mir doch gleich schwer bekannt vor…richtig! Vor einigen Jahren habe ich bereits „Creepers“ von diesem Autor gelesen und war schwer begeistert. Nur diesmal unternahm ich mit den Protagonisten keine Tour zu sogenannten Lost Places, sondern ins London des 19. Jahrhunderts, des stinkenden, dreckigen und bettelarmen Londons der Mittel-und Unterschicht. Und genauso, wie ich mir die Straßen Englands Hauptstadtvorstellen wollte, hat sie mir der Autor in „Der Opiummörder“ auch geschildert. Düster und unheimlich, an jeder Ecke lauert der Tod.

Zu den beiden Hauptprotagonisten Detective Shawn Ryan, ein waschechter Ire, der seine Identität vor den Englischen Landsmänner geheim hält und seinem Kollegen Joseph Becker, ein Polizist, gesellt sich kurze Zeit später noch der Schritsteller Thomas de Quincey und seine Tochter Emily hinzu.

Anfangs hat mich das etwas andere Ermittlerteam aus dem Konzept gebracht, es waren für mich zuviele Charaktere dabei, während des Voranschreitens der Story gewöhnte ich mich aber an das Quartett (lediglich Emily blieb etwas altklug und unsympathisch zurück) und ich war in der Geschichte gefangen.

Das Buch war unheimlich informativ und konnte mich sowohl mit der Handlung, als auch mit Hintergund packen. Der Autor versteht es gut, Geschichte mit Fiktion geschickt zu vermischen und eine interessante Story zu „backen“.

Mein Fazit

Ein Ausflug in die Vergangenheit gefällig, Ladies und Gentlemen? Dann observieren sie mit Ryan, de Quincey & Co doch den Opiummörder. Es lohnt sich!

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Ich glaube, ich werde das Buch „Creepers“ dieses Jahr einfach mal „rereaden“! Ist schon ewig her, dass ich es gelesen habe… .

Welche Bücher möchtet ihr in diesem Jahr noch einmal lesen?

Habt einen schönen Tag! 🙂

Eure Melli

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft, schreibe Ratgeber und zocke Spiele auf Mixer. :-)
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2 Antworten zu Mel hat gelesen: Der Opiummörder von David Morrell

  1. Alex schreibt:

    …vor allem wurde David Morell durch sein Erstlingswerk „First Blood“ weltbekannt. Es wurde die Vorlage zum ersten Rambo Film. Ich hab es damals in Englisch gelesen und fand es nicht nur spannend, sondern auch ein gelungenes Psychogramm eines Vietnam-Kriegsheimkehrers.
    Empfehlenswert!
    LG Alex

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  2. Pingback: Mel’s Jahresrückblick 2016 | Lesezauber

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