Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Netgalley erhalten.
Es ist bei Hoffmann & Campe erschienen.

Schweden im Sommer 1983: Ingrid Wolt wird als Ermittlerin engagiert, um ein vermisstes Kind wiederzufinden. Die ehemalige Polizistin stößt dabei auf einige Ungereimtheiten hinsichtlich des Todes des Jungen. Ist Mattias wirklich ertrunken oder war es Mord? Und auch Ingrid Wolt selbst hütet Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit, die besser nicht ans Licht kommen sollen.
Mein Eindruck
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Man begleitet Ingrid in den ersten Kapiteln hinaus aus dem Gefängnis und natürlich fragt man sich, was mit ihr passiert ist und warum sie nicht mehr als Polizistin tätig sein kann. Neben dem vermissten Mattias kümmert sich Ingrid um das Sorgerecht ihrer Tochter Anna, die sie lange nicht mehr gesehen hat und zu der sie wieder Kontakt aufbauen möchte.
Die Kapitel sind sehr kurz und sowohl die Momente aus Ingrids Privatleben, als auch natürlich der Vermisstenfall haben mich beide sehr in Atem gehalten. Mir gefiel der Schreibstil und da das Buch keine Längen hatte, habe ich mich immer sehr gut unterhalten gefühlt.
Was der Geschichte leider einen Dämpfer eingebracht hat, war für mich das Ende. Das fand ich gelungen, nur leider kam es für mich zu schnell. Die Ermittlungen gingen plötzlich in eine völlig andere Richtung, die für mich dann einfach zu schnell geschehen ist und nicht ganz nachvollziehbar war.
Mein Fazit
Spannende Geschichte um eine Ex-Polizistin, von der man sicher nochmal lesen wird.
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