Gelesen: Der Hof von Simon Beckett

Hello again! 😉

Geht es euch gut?

Zu den Büchern von Simon Beckett  habe ich eine merkwürdige Beziehung. Die David Hunter -Reihe habe ich irgendwann abgebrochen und nicht mehr weiter verfolgt, weil mich die Bände nicht mehr abholen konnten nach einer gewissen Zeit. Dagegen fand ich die einzelnen Bände von ihm wie Flammenbrut oder Tiere viel interessanter.

Nun kam ich in den Genuss mich etwas auf seinem Hof herum zu treiben. Was tut man nicht alles zu Recherchezwecken…

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Simon Beckett – Der Hof

Titel: Der Hof

Autor: Simon Beckett

ins Deutsche übersetzt von Susanne Pahnke

ca. 450 Seiten

Genre: Roman

Darum geht es 

Ein abgelegener, heruntergekommener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß. Fliegen umschwirren die grunzenden, halbwilden Schweine, die im Dreck nach Futter stöbern. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit einem zerfetzten Fuß. Auf der Flucht vor der Polizei ist er in eine rostige Eisenfalle getreten, aufgestellt von Arnaud, dem Besitzer des Hofs, einem Eigenbrötler, der keine Fremden auf seinem Besitz duldet. Sean darf dennoch bleiben – wenn er mithilft, die maroden alten Wände neu zu mauern. Er nimmt das Angebot an, denn eine Rückkehr nach England kann er nicht riskieren – und auch wegen Arnauds Tochter Mathilde, die ihn so hingebungsvoll pflegt. Aber deren verführerische kleine Schwester ist völlig unberechenbar, ebenso wie der tyrannische Arnaud. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht, und Sean will es herausfinden. Doch die Arnauds haben ihre Geheimnisse, und der Alte setzt alles daran, dass sie niemals ans Licht kommen. 

Mein Eindruck

Anfangs war ich etwas kritisch, weil ich von der Story her überhaupt nicht wusste, was auf mich zukam und ich schon mit einer langgezogenen Geschichte gerechnet hatte, doch ich wurde positiv überrascht.

Der Hof beginnt mit einer Figur namens Sean, die genauso rätselhaft ist wie die Besucher des Hofes in Frankreich, zu denen er mehr oder weniger unfreiwillig hinzieht, denn eine Verletzung zwingt ihn dazu. Dort angekommen macht er Bekanntschaft mit seinen Bewohnern, dem grantigen Arnaud , der undurchschaubaren Mathilde und ihrer unberechenbaren Schwester Gretchen. Doch genauso rätselhaft wie die Bewohner des Hofes ist auch Seans Vergangenheit.

Was zu Beginn recht schleppend startet, entwickelt sich schnell zu einem geglückten Spannungsroman, der dem Leser ab der Hälfte des Buches kaum noch Zeit zum atmen lässt und man einfach begeistert weiterlesen muss. So erging es mir zumindest. Ist auch der Schluss in manchen Sprüngen vorhersehbar, so hat mir der Hof insgesamt aber sehr gut gefallen, er hat meine Erwartungen einfach erfüllt.

Mein Fazit

Wieder mal was spannendes aus Becketts Feder. Der Hof konnte mich begeistern.

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Der Hof

Mögt ihr die Bücher von Simon Beckett? Welches ist euer Lieblingsbuch von ihm?

Habt einen schönen Sonntag! 🙂

Eure Melli

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft und streame Games auf Mixer und Twitch. :-)
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2 Antworten zu Gelesen: Der Hof von Simon Beckett

  1. Kerstin schreibt:

    Ich kenne bisher nur „Die Chemie des Todes“ von Beckett. Das Buch war so semi meins. Habe es während meines Chemie Studiums gelesen. Da es mich nicht absolut vom Hocker gerissen hat, hatte ich nicht das Verlangen ein weiteres Buch von ihm in die Hand zu nehmen. Vielleicht sollte ich jetzt mit mehr als zehn Jahren Abstand mal wieder einen Versuch startet. „Der Hof“ hört sich schon mal nicht schlecht an.
    LG Kerstin

    Gefällt 1 Person

    • Melanie schreibt:

      Hallo Kerstin! Ich fand Chemie des Todes jetzt auch kein Highlight. Es las sich zwar gut, war aber nichts besonderes. Ich glaube, dass dir der Hof gut gefallen würde. Ganz liebe Grüße zurück! 🙂

      Gefällt 1 Person

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