Gelesen: Blackout Island – Sigurdin Hagalin Björnsdottir

Dieses Buch habe ich im letzten Jahr gelesen und empfand es als eines der besten Bücher 2018.

Ach ja, ich benutze momentan den neuen Editor bei WordPress und komme da mit den erweiterten Einstellungen noch nicht so ganz klar. Unter anderem suche ich die Sonderzeichen hier. Habt ihr sie vielleicht schon entdeckt?

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Titel: Blackout Island

Autor: Sigriður Hagalín Björnsdóttir

Genre: Drama, Dystopie

ca. 278 Seiten.

erschienen im Suhrkamp-Verlag.

liebevoll kopierter Klappentext

In einem abgelegenen isländischen Fjord lebt der ehemalige Journalist Hjalti aus Reykjavik unter primitiven Bedingungen auf dem alten Hof seines Großvaters. Er versorgt die Schafe, bewirtschaftet das karge Land und lebt von dem, was er dem Boden und dem Meer abtrotzt. Gesellschaft leistet ihm neben den Schafen nur noch sein Hund. Hjalti führt einen harten Kampf ums Überleben, denn Island ist seit geraumer Zeit von der Außenwelt abgeschottet, seine Lebensgefährtin Maria und deren Kinder von ihm getrennt, ihr Schicksal ungewiss. An den langen, einsamen Abenden protokolliert er die Ereignisse, die zu dieser Situation geführt und die ehrgeizige Innenministerin Elín Olafsdottir dazu gezwungen haben, den Ausnahmezustand auszurufen.

Mein Eindruck

Was mit der Welt passiert, wenn sie von einer Zombieapokalypse oder einem todbringenden Virus heimgesucht wird, das wissen wir bereits aus vielen Geschichten. Was aber passiert mit einer abgeschotteten Insel mitten im Atlantik ohne Kontakt zur Aussenwelt?

Blackout Island ist keines dieser Bücher, die von Action, Gemetzel und Horror leben. Vielmehr geht es um die „Was wäre wenn“-Situation und die stellt die Autorin ziemlich glaubhaft dar. Zu Zeiten des Internets, in denen wir Informationen weltweit in Sekundenschnelle abrufen können, kommt einem das plötzliche Fehlen von Kontakten völlig abwegig vor.

Doch genauso passiert es auf Island, als eines Tages jeglicher Kontakt zur Aussenwelt abbricht. Wieso, weshalb gilt es zu ergründen. Hat es einen Vulkanausbruch gegeben? Wurde die Welt etwa von Ausserirdischen angegriffen? 

Es geht in Blackout Island nicht nur um den Journalisten Hajti. In kurzen Kapiteln werden die Gedanken von Hajtis Freundin Maria sowie auch deren Tochter erzählt. Auch wenn das Buch eher ruhig ist, so merkt man der Geschichte einen drohenden und traurigen Unterton an, der auf eine bevorstehende Katastrophe hindeutet.

Mein Fazit

Für alle, die langsame Töne bevorzugen, aber auch nicht auf Spannung verzichten wollen, empfehle ich Blackout Island.

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Blackout Island: Roman (suhrkamp taschenbuch)

Ein ähnliches Buch leiser Worte ist übrigens auch Das Licht der letzten Tage von Emily John St. Mandel, was mit zu meinen Lieblingsbüchern gehört. 

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! 🙂

Eure Melli

 

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Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft und streame Games auf Mixer und Twitch. :-)
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