Gelesen: Der Frauenchor von Chilbury von Jennifer Ryan

Wie das manchmal so ist, gefallen einem Bücher, mit denen man nie im Leben gerechnet hätte und andere lassen einen gleichgültig und gelangweilt zurück.

Da ich im August zwei Bücher angefangen hatte zu lesen, die beide mehr als 800 Seiten haben, wurde das Lesen für mich diesen Monat zur wahren Mammutaufgabe. Leider musste ich den Medicus nach 300 Seiten erstmal zur Seite legen, da sich vieles in der Handlung wiederholte  und das Lesen wirklich ermüdend war. Ich werde das Buch sicherlich irgendwann weiter lesen, momentan brauche ich aber einfach eine Pause. Tommyknockers dagegen nähert sich dem Ende. 🙂

Ich hatte bei www.vorablesen.de Glück gehabt und das Buch „Der Frauenchor von Chilbury“ von Jennifer Ryan als Vorabexemplar erhalten.

Jennifer Ryan – Der Frauenchor von Chilbury

Titel: Der Frauenchor von Chilbury

Originaltitel: The Chilbury Ladies‘ Choir

Autorin: Jennifer Ryan

ins Deutsche übersetzt von Andrea O’Brien

Genre: Roman

ca. 460 Seiten

Das Buch erscheint am 7.09.2017 bei Kiepenheuer & Witsch

Inhalt:

Als zu Beginn des Zweiten Weltkriegs immer mehr Männer nach London gehen oder eingezogen werden, beschließt der Pfarrer von Chilbury in der Grafschaft Kent, den Chor der Gemeinde aufzulösen. Die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Was bleibt ihnen im schwierigen Kriegsalltag noch? Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent aus London im Ort unter. Sie ist der Überzeugung, dass Musik gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist, und schlägt die Gründung eines reinen Frauenchors vor. Die Idee trifft auf Skepsis. Ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Aber Primrose gibt nicht auf: Mit Energie und Leidenschaft treibt sie ihr Projekt voran – ihr Enthusiasmus und die wundervolle Musik, die entsteht und die sie sich selbst nie zugetraut hätten, überzeugen die Frauen und richten sie auf. Der Chor hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden.
Fünf grundverschiedene Frauen und Mädchen berichten in ihren Briefen und Tagebucheinträgen davon, wie der Krieg ihr Leben verändert – wie er Verlust, Trauer und Angst erzeugt, aber eben doch nicht verhindern kann, dass auch Freundschaften und Liebe entstehen.

Mein Eindruck

Das Buch ist in kurzen Kapiteln mit Briefen von den Einwohnern von Chilbury gefüllt, die ihre Eindrücke vom 2. Weltkrieg und vom Frauenchor schildern. Zugegeben, in der Leseprobe fand ich den Briefwechsel zwischen den Frauen (bei denen ich im Laufe des Lesens so meine Schwierigkeiten bekam sie auseinanderzuhalten) noch ganz unterhaltsam, als ich aber dann das Buch vor mir hatte, vermisste ich doch stark einen roten Faden. Die Geschichte lebt von den Briefen der Chormitglieder und ihren Sorgen doch ich konnte leider aufgrund der fehlenden Linie keinen Bezug zu den Charakteren entwickeln. Zwar wurden alle unterschiedlich dargestellt, sie blieben aber trotzdem für mich grau und austauschbar.

Zum größten Teil musste ich mich leider durch diesen Roman quälen und hatte keine Freude daran.

Ich wünsche euch noch schöne sommerliche Stunden! 🙂

Eure Melli

 

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft, schreibe Ratgeber und zocke Spiele auf Mixer. :-)
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3 Antworten zu Gelesen: Der Frauenchor von Chilbury von Jennifer Ryan

  1. Ich hoffe, du hast nächsten Monat Bücher die dich mehr begeistern. 🙂

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  2. karlswortbilder schreibt:

    Jetzt musste ich endlich einmal hier gucken 🙂 interessante Seiten
    Danke für deine vielen besuche
    lg
    karl

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  3. Bettina schreibt:

    Beruht das Buch denn auf wahren Tatsachen oder ist die Geschichte um den Chor reine Fiktion?

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