Gelesen: Arne Dahl – Ghost House

Habt ihr schon mal ein Buch von Arne Dahl gelesen? Es würde mich echt brennend interessieren, ob alle Bücher so…speziell sind. 🙂

Arne Dahl -Ghost House

Arne Dahl -Ghost House

Titel: Ghost House

Autor: Arne Dahl

ins Deutsche übersetzt von Ursel Allenstein

ca. 59 Seiten

Genre: Thriller, Belletristik

erschienen als eBook im Piper-Verlag

Handlung

Mehr Horror, als ihr lieb ist

Mikaela findet endlich einen Job als Fernsehproduzentin. Nach zwei Jahren in einer Sekte und einem Jahr in Therapie grenzt das an ein Wunder. Auch wenn es sich nur um die kränkelnde Horror-Doku „Ghost House“ handelt, die einen schnellen Ersatz für ihre spurlos verschwundene Produzentin braucht. In dem Filmmaterial ihrer Vorgängerin stößt Mikaela auf merkwürdige Aufnahmen einer einsam im Wald gelegenen Hütte – Bilder, die nie ausgestrahlt wurden. Als sie sich intensiver mit den Aufnahmen auseinandersetzt, wird ihr schnell klar, dass hinter der Idylle der Einsiedlerhütte etwas lauert, das sich nicht so einfach kontrollieren lässt …

Arne Dahl

Arne Dahl, Jahrgang 1963, hat mit seinen Kriminalromanen um die Stockholmer A-Gruppe eine der weltweit erfolgreichsten Serien geschaffen. International mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, verkauften sich allein im deutschsprachigen Raum über eine Million Bücher. 2012 begann er mit »Gier« ein neues Thriller-Quartett, dessen Folgebände »Zorn«, »Neid« und »Hass« ebenfalls Bestseller wurden. Mit »Sieben minus eins« beginnt er eine neue Serie um das Ermittlerduo Berger & Blom, die international mit Spannung erwartet wird und zahlreiche Vorschusslorbeeren erhielt.

Mein Eindruck

Täusche ich mich oder versuchen immer mehr Autoren sich neuerdings auf Kurzgeschichten „einzuschießen“?

Hin und her überlegt habe ich, ob ich mir diese Kurzgeschichte zu dem für mich stolzen Einkaufspreis leisten soll. Ich hab es getan. Bisher habe ich noch kein Buch vom Autor gelesen, es war also mein erstes.

In 2 Worten kann ich meinen Gesamteindruck von der Geschichte zusammen fassen: Konfus und unausgegoren. Es wird zwar schnell Spannung erzeugt, allerdings sollte man sich nicht, wie ich, vom Klappentext täuschen lassen und eine Horror-Geschichte erwarten. Das Buch ist zwar einigermaßen spannend, aber auf Gruselelemente habe ich vergeblich gewartet.Vielmehr setzt der Autor die Psyche der Hauptperson und ihre verworrenen Gedankengänge in Szene.

Das Ende hat mich dann mit einer interessanten Wendung überrascht, insgesamt konnte mich „Ghost House“ aber nicht voll überzeugen.

 Das Buch bei AmazonGhost House: Horror-Kurzgeschichte (Kindle Single)

Tja, momentan fällt mir wirklich auf, dass bekannte Autoren, wie oben genannter, Mary Higgins Clark oder auch Simon Beckett, sich in Kurzgeschichten versuchen, dann aber kläglich scheitern. Die Geschichten wirken auf mich immer unvollständig, so als ob die Autoren „nur mal ein Buch zwischendurch schreiben möchten“ und vergessen, dass es 70 % weniger Seiten haben soll, als sonst.

Kennt ihr Autoren, die gute Kurzgeschichten schreiben?

2 kann ich ja schon mal vorweg nehmen: Stephen King und Paul Finch. Von den beiden haben mir ihre Short Stories immer gut bis sehr gut gefallen! 🙂

Habt einen schönen Tag!

Eure Melli

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft, schreibe Ratgeber und zocke Spiele auf Mixer. :-)
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5 Antworten zu Gelesen: Arne Dahl – Ghost House

  1. tigger0705 schreibt:

    Hallo Melli,

    Danke für deine Meinung. Nachdem du das Buch ja schon mal vorgestellt hattest (ich glaube, da warst du dir noch nicht so sicher, ob du das kaufen solltest), war ich schon interessiert. Allerdings denke ich jetzt, dass ich es nicht mehr lesen muss. Ich hätte auch eher etwas gruseliges erwartet und wäre auch enttäuscht gewesen.

    Kurzgeschichten sind immer schwierig. Ich kenn keine, die besonders gut war.

    Lg Mel

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  2. Dunkles Schaf schreibt:

    Ich bin ja schon ganz gespannt auf die Kurzgeschichtensammlung von Joe R. Lansdale. Die steht schon in meinem Regal und wartet sehnsüchtig auf mich…
    Ansonsten lese ich zwar ab und an Kurzgeschichten, aber lieber lese ich doch längere Geschichten. Die Matthew Scudder Kurzgeschichten von Lawrence Block haben mir aber sehr gut gefallen.
    LG, Christina

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  3. Katja schreibt:

    Ich mag auch keine Kurzgeschichten, mag lieber schöne und dicke Romane.;)

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  4. Alex schreibt:

    Einen gibt es, der ist aber schon eine Weile tot… Ambrose Bierce. Seine Geschichten haben Horror-Elemente ein bißchen wie bei Edgar Alian Poe und spielen oft zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges. Muß man vielleicht mögen, aber die Sprache entschädigt. Er hat auch ein amüsantes Nachschlagwerk verfasst: The Devil’s Dictionary, eine ironische bis zynische Definitionskladde.

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