Ich mache weiter.

Hallo ihr Lieben,

nein, ich habe nicht vor, diesen Blog aufzugeben. Vielmehr umtreibt mich seit ein paar Tagen eine gewisse Unlust, eine Rezension zu veröffentlichen. Ich frage mich immer: Darf man nach den Anschlägen/ Amokläufen von Würzburg und nun auch München so weitermachen wie bisher? Und kann man das überhaupt?

Gestern Nachmittag hatte ich mir einen, wie ich finde gut strukturierten Blogplan erstellt. Fein säuberlich hatte ich mit Lineal Grenzen zwischen Social Media-Kanälen und Blogs gezogen. Jetzt fällt es mir schwer diesen in die Tat umzusetzen, angesichts der furchtbaren Vorfälle.

Ich bin furchtbar schlecht darin, „Pray for…“-Seiten zu folgen, generell diesen Statements irgendetwas abzugewinnen. Ich hoffe nur von ganzem Herzen, dass dieser Irrsinn, dieser Terror irgendwann, je schneller desto besser aufhören wird. Mein Mitgefühl gilt den Überlebenden der Anschläge und den Hinterbliebenen der Opfer.

Trotz allem habe ich beschlossen, weiter Rezensionen zu veröffentlichen, vielleicht sogar noch heute Nachmittag.

Ich wünsche euch ein friedliches und ruhiges Wochenende!

Eure Melli

 

 

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft, schreibe Ratgeber und zocke Spiele auf Mixer. :-)
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9 Antworten zu Ich mache weiter.

  1. Sabrina schreibt:

    Ich veröffentliche im Blog auch nie etwas über solche Themen – einfach, weil mein Blog sich nicht um Politik und aktuelle Ereignisse dreht. Einige lesen im nicht Kommentieren solcher Ereignisse vielleicht mangelndes Mitgefühl – das ist es sicher nicht, aber mir fehlen einfach die richtigen Worte. Und ich finde es schlimm, etwas zu sagen, wenn man eigentlich nichts zu sagen hat. Ich poste meist ein passendes Bild mit einem passenden Zitat auf der FB Seite meines Blogs. Ich denke, wenn auf meinem Blog das Leben weitergeht, wie bisher, ist das die beste Antwort auf den Terror, der ja darauf abzielt uns dieses Leben zu nehmen/ zu stören. Lasst uns alle zusammenhalten und weitermachen!

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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    • Melanie schreibt:

      Hallo Sabrina,
      mir geht es genauso. Bei diesem Chaos auf der Welt fühle ich mich manchmal sehr schlecht, darüber nichts zu schreiben. Allerdings kann ich mit diesen Pathos nichts anfangen und die passenden Worte fehlen mir auch dazu.
      Zusammenhalten und Weitermachen hört sich sehr gut an. Liebe Grüße zurück

      Gefällt mir

  2. Der Automatismus mit dem „Pray for…“ jedesmal aktiviert wird, missfällt mir. Trauer und Mitgefühl auszudrücken, ist wichtig, aber nicht unter diesem Hashtag, der auf mich den Eindruck macht, als wäre es schon „ganz normal“ einfach immer wieder einen anderen Ort dahinterzusetzen. Ansonsten finde ich, hat man geradezu die Verpflichtung weiterzumachen wie bisher. Sonst schenkt man den Tätern einen weiteren „Sieg“ und gibt ihnen und ihrer Tat noch weitere Macht. Die haben sie ohnehin genug, weil ihr Tun an niemandem einfach so vorbeigeht.

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  3. nialebt schreibt:

    Ich verstehe sehr gut, was du meinst. Gestern Abend saß ich an dem Beitrag für Freitag. Normalerweise schreibe ich meine Beiträge immer mit ein wenig Vorlauf, aber das hatte ich dieses Mal total verpeilt… Als ich von dem Amok-Lauf gehört habe, habe ich jedoch aufgehört zu schreiben. Nicht aus Prinzip, jedoch einfach, weil ich keinen Sinn mehr fürs Schreiben hatte. Ich hatte erst darüber nachgedacht, den Beitrag umzuschmeißen und dann darüber zu schreiben, aber das hat sich einfach nicht richtig angefühlt. „Nia Lebt“ ist ein Blog über die Lichter, die die Dunkelheit erhellen und kein Blog über die Dunkelheit, die unsere kleinen Lichter ausschalten will. Und auch wenn ich gestern vielleicht ausgefallen bin – am Dienstag bin ich zurück. So wie immer.

    Gefällt 2 Personen

  4. Caroline schreibt:

    Ich kann das sehr gut verstehen – irgendwie geht`s mir auch so – ich bin echt erschrocken über die ganzen Schrecklichkeiten.

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  5. M. schreibt:

    und genau mit diesen Zeilen hast Du in meinem Augen und für mein Gefühl GENAU alles richtig gemacht…

    Gefällt 2 Personen

  6. Katja schreibt:

    Es ist schrecklich, dass so was geschehen ist, aber leider geht das Leben weiter. Auch wenn sich das hart anhört, man hält inne und ist traurig, aber dann geht es ja weiter. Ich hoffe, du verstehst was ich meine.

    Gefällt 1 Person

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