Das mit mir und Lisa Jackson, das will nicht so recht etwas werden. Ich hatte gedacht, dass ihre Bücher mir gefallen würden, aber schon vor einiger Zeit, habe ich mal ein Buch von ihr frühzeitig beendet, weil ich nicht für die Geschichte bereit war und so ist es mir auch leider mit „Never Safe“ ergangen.

Liebevoll kopierter Klappentext
Es war ein Tag, der ihr Leben in einen Albtraum verwandelte: An Heiligabend entkam die damals 7-jährige Kara einem Mörder, der ihre halbe Familie umbrachte. Jetzt, knapp zwanzig Jahre später, kommt ihr Halbbruder Jonas, der damals für die Morde verurteilt wurde, überraschend frei. Gleichzeitig erhält Kara plötzlich kryptische Nachrichten, und sie kann das Gefühl nicht abschütteln, dass sie etwas mit ihrer älteren Schwester zu tun haben. Marlie, die sie an jenem schrecklichen Heiligabend zwang, sich zu verstecken, und von der seither jede Spur fehlt. Während Kara noch versucht, die neuesten Entwicklungen zu verarbeiten, kommt es zu einem Mord in ihrem näheren Umfeld. Bald schon fürchtet Kara erneut um ihr Leben …
Mein Eindruck
Ich habe es wirklich versucht. Das Buch fing spannend an und startet in der Vergangenheit am Heiligabend vor zwanzig Jahren, am Tag des Massakers, welches Kara überlebte. Dabei verlor sie fast ihre gesamte Familie und durchlebt nun seit zwei Jahrzehnten einen immer wiederkehrenden Alptraum. Denn sie kann noch immer nicht diese schicksalhafte Tragödie überwinden. Und weil das wirklich schrecklich schicksalhaft ist, durchlebt auch der Leser/ die Leserin immer wieder Karas Alptraum, denn die Autorin wird nicht müde, es uns immer wieder quasi aufs Brot zu schmieren. Damit und mit Kara manchmal unlogischem und völlig irrationalem Verhalten wurde mein Lesespaß nach und nach gerade zu ausgelöscht. Gut, Kara hat wirklich furchtbares erlebt und das lässt sie auch Jahre später nicht los, was verständlich ist. Aber trotzdem muss man nicht bei Glatteis mit überhöhter Geschwindigkeit panisch durch Eis und Schnee brettern.
Was noch dazu kam waren die vielen Charaktere, die aufgezählt wurden. Zwischendurch dachte ich, es handle sich um einen Fortsetzungsroman und man möchte auf die vielen Personen aufmerksam machen, die schon mal im Vorgänger eine Rolle gespielt haben. Dabei wurden aber so viele Personen in die Geschichte hineingeschrieben, dass ich irgendwann den Faden verloren habe.
Für mich war Never Safe echt nichts und auch das letzte Buch was ich von der Autorin gelesen habe. Es hat mich einfach nicht erreicht.



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