Mein erstes gelesenes Buch im neuen Jahr und mit diesem Buch hatte ich schon im alten Jahr angefangen, aber habe es immer wieder zur Seite gelegt. Zum Ende hin wurde es aber sehr spannend, sodass ich es dann nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Ein paar Freunde treffen sich nach langer Zeit aufgrund eines Jahrestages und um Silvester zu feiern auf ihrer Heimatinsel Inishmore wieder und werden durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten. Noch dazu passiert ein Mord und es ist unklar, ob der Mörder sich noch auf der Insel befindet und ob oder wann er wieder zuschlagen wird. Nur die Polizistin Cara kann versuchen die Bewohner zu schützen und Licht ins Dunkle zu bringen.

Das Buch ist im Fischer-Verlag erschienen.

Mein Eindruck

Der Titel hat mich dazu verleitet das Buch zu kaufen, ebenso auch der Klappentext und da ich diese typischen „Who dunnit“-Bücher öfters lese. Daher konnte ich nicht widerstehen mir das Buch zu holen. Einzig das Cover fand ich etwas ungewöhnlich, aber das war jetzt kein allzu grosser Minuspunkt für mich, auf die Story zu verzichten.

Wir begleiten die Protagonistin Cara durch einen Schneesturm und auf der Suche nach dem Mörder. Cara ist tough, wird aber von den Dorfbewohnern nicht anerkannt, da sie nicht gälisch sprechen kann. Auch das sie noch relativ jung ist, wird als negativ angesehen und macht ihr das Recherchieren und Nachforschen schwer.

Mir hat das Buch gut gefallen, es war aber weder herausragend, noch war es langweilig. Am Anfang dauerte es für mich zu lange, bis sich Spannung aufbauen konnte. Auch die Charaktere blieben für mich, ausser Cara, sehr blass und die meisten waren mir auch nicht wirklich sympathisch. Vielleicht war das so gewollt, für mich las sich aber vieles unrund und die Dialoge fand ich auch zum Teil recht künstlich. Zum Teil fielen mir auch sehr viele logische Ungereimtheiten auf, die für mich einfach nicht zur Geschichte passten. Auch ein paar Wendungen kamen für mich nicht plötzlich, sondern hatte ich auch schon so erwartet, was die Spannung dann zum Ende hin schmälerte. Speziell zum Ende hin muss ich sagen, dass mich das sehr enttäuscht hat und ich auch wirklich oftmals den Kopf schütteln musste, wenn die Logik mal wieder auf der Strecke blieb.

Mein Fazit

Ein Buch zum Entspannen, wenn es draussen kalt ist und vielleicht auch ein paar Flocken rieseln. Wer dann noch mit ein paar Logikfehlern leben kann, für den ist Schneesturm sicher gut geignet. Alle anderen sollten vielleicht zu einem anderen Buch greifen.

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Gestern waren @PlaySouls und ich spazieren und waren in Minden an der Weser unterwegs. Unter anderem waren wir an der Schachtschleuse, am Nordfriedhof und haben uns die Valentins Mühle angeschaut. Ich wünsche euch einen schönen Abend. #spazierengehen #weser #windmill #windmuehle #natur

♬ Nature / Mountains / Earth / Magnificent Ambient(1265028) – Cheng Lee