Gelesen: Abgetaucht von Andrea Habeney

Früher dachte ich ja immer, dass ich kein Krimi-Fan wäre. Mit Krimi verband ich immer was altmodisches und verstaubte Kost. Seit zwei Jahren etwa lese ich aber immer mal wieder etwas aus der Sparte Crime. So auch neulich.

Andrea Habeney – Abgetaucht

Titel: Abgetaucht

Autorin: Andrea Habeney

Genre: Krimi, Spannungsroman

ca. 250 Seiten.

Inhalt

Kommissarin Jenny Becker ermittelt im „Abgetaucht“-Fall mit ihrem Ex-Kollegen von der Frankfurter Kripo Lars Gruber …
In ihrer Frankfurter Wohnung wird die beste Freundin des Ex-Polizisten Lars Gruber ermordet aufgefunden. Der mordverdächtige Pilot und Taucher Michael Danner kommt kurz darauf in Thailand ums Leben. Doch Gruber vermutet, dass sein Tod nur vorgetäuscht und Danner in Phuket abgetaucht ist, was Gruber keine Ruhe lässt. Auf einen Tipp hin begibt er sich in das Urlaubs- und Taucherparadies.
Während er den Mordverdächtigen sucht, ermittelt seine frühere Kollegin, die Frankfurter Kommissarin Jenny Becker, in Deutschland und stößt auf einige Ungereimtheiten.

Mein Eindruck

Wer sich dieses Buch zulegt mit der Absicht, einen Krimi zu erwarten, wird enttäuscht sein. Unter einem Krimi verstehe ich ein Katz- und Maus-Spiel. Ein Kommissar oder Profiler oder oder ermittelt im Kreise verschiedener Verdächtiger, um am Ende den Täter zu entlarven. Dieses Buch würde ich höchstens als Spannungsroman bezeichnen.

Die Geschichte an sich ist gängig. Kommissar Lars Gruber möchte den Mord an seiner Freundin aufdecken und macht sich im Alleingang nach Thailand auf, um den Täter zu finden. Nebenbei ermittelt seine Kollegin Jenny Becker im kühlen Deutschland.

Für mich kam in diesem Buch eindeutig das Ermitteln zu kurz. Die Geschichte handelt die meiste Zeit nur von Lars Observierungen und seinen Erkundungen in Thailand, von Recherchen aus Deutschland bekommt der Leser viel zu wenig mit. Bis kurz vor Schluß hatte ich ganz vergessen, dass ein Ermittlerteam in Deutschland überhaupt existierte.

Erst am Ende, als sich das Blatt wie zufällig zu wenden scheint, werden von dort natürlich hilfreiche Hinweise gefunden.

Ganz klar liegt der Fokus dieses Buches hier auf dem Thema „Tauchen“. Es werden die Vorgänge und die richtige Praxis beim Tauchen veranschaulicht und das auch ziemlich gut, nur war mir dies als Kriterium einfach zu wenig. Da hätte noch mehr Spannung in der eigentlichen Story stecken können.

Mein Fazit

Leider entpuppte sich Abgetaucht für mich als zähe und auch langweilige Lektüre. Schade.

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Abgetaucht: Ein Frankfurt-Thailand-Krimi

Das war erstmal nichts mit meinem Ausflug ins Krimi-Genre im Januar. Zum Glück habe ich noch ein paar Bücher in petto.

Habt einen schönen Tag! 🙂

Eure Melli

Über Melanie

Ich bin Bloggerin und Bastlerin aus Leidenschaft, schreibe Ratgeber und zocke Spiele auf Mixer. :-)
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2 Antworten zu Gelesen: Abgetaucht von Andrea Habeney

  1. Wassertrinker schreibt:

    moin aus Hamburg, ich lese aktuell „Das Fell des Bären“ von Matteo Righetto … Blessing-Verlag … das lese ich gern …

    Gefällt mir

  2. Pingback: Mels Lesestatistik Januar 2018 | Lesezauber

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